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Beziehung beenden trotz Liebe?

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pg89
Beigetreten: 05.04.2008
Oldschool Grinder

Original von PrinceAmin
Oh man in was für einer Drecksgesellschaft wir leben, wenn ich mir hier die Beiträge anschaue könnte ich nur noch kot.....

Nur noch Egoisten in diesem Land.

Wenn ich sowas lese wie Bälger am Hals, Kinder versauen einen das Leben usw. Ihr alle seid so unglaublich unreif. Leider ist es mittlerweile die Mehrheit in diesem Land, die sogar mit 40 noch so denkt und auf ihre Kinder scheißen. Wer nicht erkennt was für ein Wunder das Leben ist und was für ein Wunder das Geschenk des Lebens in Form von Kindern ist, der ist einfach nur krank oder unreif oder ein Dreckskerl bzw. ekliger Egoist.

Ich will hier auch gar nicht an der Diskussion teilnehemen, wollte euch nur mal vor Augen führen, wie überheblich und unterbelichtet ihr seid!!!!!!

Ich finde es irgendwie schon lustig, dass jemand als egoistisch dargestellt wird und es ihm als vorwurf gemacht wird, dass er keine kinder bekommen will....in einer welt, die wirklich mehr als übervölkert ist.


Antwort
Zitat

Original von Romeryo
Wie wär's wenn du stattdessen auf die Problematik eingehst und selber was beiträgst?

Hab ich doch.Hab darauf hingewiesen, dass deine Schreibweise völlig fehl am Platz ist und man deine somit Aussagen mit Vorsicht lesen sollte.

Original von Romeryo
Natürlich muss er die Entscheidung selber treffen, aber ich stehe klar zu dem, was ich schreibe.

Du machst das scheinbar unbewusst.Er kann bzw sollte diese Entscheidung selbst treffen, müssen tut er dies nicht.
Du kannst auch gern zu dem Inhalt stehen.Es wäre aber (für mich) einfacher ernst zu nehmen, wenn du es so subjektiv ausdrückst wie es nun einmal ist. :f_grin:


Antwort
Zitat

Ich find's lediglich besser für die Gesellschaft als Ganzes, wenn weniger Menschen in unglücklichen Beziehungen feststecken. Irgendwo muss man ja anfangen :f_wink:

OP sollte sich lediglich fragen: will ich glücklich sein und wenn ja, was muss ich dafür tun? Eigentlich ergibt sich der weitere Weg daraus von selbst.


Antwort
Zitat

Original von Romeryo
Ich find's lediglich besser für die Gesellschaft als Ganzes, wenn weniger Menschen in unglücklichen Beziehungen feststecken. Irgendwo muss man ja anfangen :f_wink:

Ist verständlich.Da aber Menschen oft genug darauf hoffen, dass ihnen die Lösung präsentiert wird, sollte man dies nicht noch fördern, in dem man Meinungen so wieder gibt, als wären sie in Stein gemeißelt.
Vorschläge sind nun einmal keine allgemein gültigen Gesetze.

Original von Romeryo

OP sollte sich lediglich fragen: will ich glücklich sein und wenn ja, was muss ich dafür tun? Eigentlich ergibt sich der weitere Weg daraus von selbst.

Denke auch, dass dies völlig ausreicht.Erfahrungen können natürlich, wenn sie differenziert betrachtet werden, ebenfalls einen Beitrag leisten.

Edit: Ich denke zum Beispiel, dass konkrete Fragen, welche das eigene Denken anregen, deutlich hilfreicher sind, als möglichst viele Vorschläge.


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Zitat
longdistancerunner
Beigetreten: 15.07.2006
Elite Grinder

Original von Romeryo
Ich find's lediglich besser für die Gesellschaft als Ganzes, wenn weniger Menschen in unglücklichen Beziehungen feststecken. Irgendwo muss man ja anfangen :f_wink:

OP sollte sich lediglich fragen: will ich glücklich sein und wenn ja, was muss ich dafür tun? Eigentlich ergibt sich der weitere Weg daraus von selbst.

Das ist unterm Strich aber de facto falsch. Die Gesellschaft hat sehr wenig von egoistischen Menschen und sehr viel von Familien(unabhängig von der emotionalen Befindlichkeit des Individuums). Man kann sicher argumentieren, dass es Sinn macht keine eigenen Kinder zu zeugen, sondern zu adoptieren, aber ansonsten ist ne family immer >>>> mehr wert für ne Gesellschaft als irgendwelche Lebenskünstler, die btw, sofern sie 70+ Jahre alt werden niemand mehr besuchen kommt.

Bei OPs Fall würd ichs mir dennoch 2 mal überlegen und zumindest nochmal Erfahrung mit anderen Frauen sammeln. Nur eine Freundin im Leben ist dann doch nen bisl hart, ausser man weiß vom Sandkasten an das es die eine Liebe ist.

€: Man kann sich auch selber finden und dann immer noc hrechtzeitig ne Familie gründen, allerdings sollte man damit wohl eher nicht bis zur mid life crisis warten^^


Antwort
Zitat

Original von Nadiine

Ein anderes Thema ist weiterhin ihre Eifersucht. Das hat sich um 90% gebessert und ist nicht mehr krankhaft wie damals zu der Zeit, als ich Schluss gemacht hatte. Sie rastet nicht mehr wegen Irrgespinsten aus und malt sich Horrorszenarien im Gehirn aus, aber ihre Eifersucht ist immer noch überdurchschnittlich und mit den Erfahrungen von damals, die man natürlich nicht einfach so vergessen kann, komme ich bis heute in Situationen in denen ich mich unwohl fühle, wenn mich eine Frau in ihrer Anwesenheit anspricht oder ich ihr nicht meine 100%ige Aufmerksamkeit schenken kann, weil es der Moment nicht zulässt. An für sich wäre das alles für mich kein Thema mehr das ich ansprechen müsste, wenn sich daraus nicht ein paar andere Dinge ergeben würden.

Was mir zum bsp. dabei als erstes einfällt ist:

Was glaubst du warum sie so eifersüchtig ist?
Denkst du, dass du etwas dazu beitragen könntest um ihre Eifersucht noch mehr entgegen zu wirken?
Wärst du bereit sie dabei zu unterstützen?

Original von longdistancerunner
Die Gesellschaft hat sehr wenig von egoistischen Menschen und sehr viel von Familien(unabhängig von der emotionalen Befindlichkeit des Individuums).

Das etwas nur deshalb zu tun damit man kein schlechtes bzw ein befriedigendes Gefühl hat auch egoistisch ist und menschen nicht deswegen mit anderen menschen zusammen sind, weil sie den anderen objektiv betrachtet mögen ist dir aber bewusst?


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Zitat

Wie gesagt, nix spricht gegen Familie gründen wenn man das tun möchte. OP möchte es (aktuell) nicht. Ich würde es aktuell auch nicht wollen (bin 28). Manche wollen es mit 20 schon. Wichtig ist, das wollen! Nicht das "Shit, Kind gezeugt, might aswell..."
Was mir bei OP eben Gedanken bereitet ist die Tatsache, dass sie seine erste wirkliche Freundin (korrekt?) ist. Es ist möglicherweise nicht ausgeschlossen, dass er Liebe mit Abhängigkeiten und Annehmlichkeiten verwechselt. Erstere, die ihn an sie binden und letztere, auf die er möglicherweise nicht verzichten möchte bzw nicht glaubt, sie so schnell wieder zu erleben, mit einer anderen. Das sind die häufigsten Muster, die ich erkenne in eigenen und anderen Beziehungen, daher sollte er sich imho wirklich fragen, was Liebe für ihn (und für sie) bedeutet. Ich bin der Überzeugung, dass echte Liebe sich nicht anhand von Bindung und Verpflichtungen fest macht.
Ich liebe zB meine Ex-Freundin dafür, weil sie mir durch die Trennung wieder den Weg zu meinem Glück gewiesen hat und ich möchte, das sie glücklich ist. Auch mit einem anderen. Ich hatte freilich viel Glück mit ihr, dass sie von Anfang an immer ehrlich kommuniziert hat (etwas, das ich auch erst lernen musste) und die Sache "ordentlich" über die Bühne lief, aber daher kann ich sagen, dass Trennungen nichts Schlimmes sind. Sie lehren uns etwas über uns selbst und leider verschließen die meisten die Augen davor und weisen jede Schuld von sich. So wiederholen sie die Fehler immer wieder aufs Neue und begreifen vielleicht erst zu spät, dass sie allein es die ganze Zeit in der Hand hatten. Aber ich will nicht weiter abschweifen.

@FoLdTh3NuZz: deinem Edit kann ich nur zustimmen. OP schien dahingehend aber schon gewisse Schlüsse gezogen zu haben und die Optionen herausgefiltert, aber vielleicht nicht den Mut sie sich einzugestehen und letztlich als Möglichkeit zu akzeptieren. Es ist auch wirklich nicht easy, wenn man selbst drin steckt. Aber darum hat er ja quasi hier den Blick von außen gesucht.


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007
PokerStrategist

Original von longdistancerunner
Das ist unterm Strich aber de facto falsch. Die Gesellschaft hat sehr wenig von egoistischen Menschen und sehr viel von Familien(unabhängig von der emotionalen Befindlichkeit des Individuums). Man kann sicher argumentieren, dass es Sinn macht keine eigenen Kinder zu zeugen, sondern zu adoptieren, aber ansonsten ist ne family immer >>>> mehr wert für ne Gesellschaft als irgendwelche Lebenskünstler, die btw, sofern sie 70+ Jahre alt werden niemand mehr besuchen kommt.

Bei OPs Fall würd ichs mir dennoch 2 mal überlegen und zumindest nochmal Erfahrung mit anderen Frauen sammeln. Nur eine Freundin im Leben ist dann doch nen bisl hart, ausser man weiß vom Sandkasten an das es die eine Liebe ist.

€: Man kann sich auch selber finden und dann immer noc hrechtzeitig ne Familie gründen, allerdings sollte man damit wohl eher nicht bis zur mid life crisis warten^^

Eine Gesellschaftsform muss sich der Natur des Menschen anpassen und nicht der Mensch an seine Gesellschaft. Nur der Mensch weiß selbst welche Bedürfnisse er hat, eine Gesellschaft kann ihm das nicht vorschreiben.

Man kann auch keine allgemein gültigen Aussagen bezüglich Familie vs. Individuum treffen. Kranke Familien, in der sich niemand wohl fühlt, sind nicht gut für die Gesellschaft. Solche Familien produzieren häufig kranke Menschen, die dann ihren Frust schlimmstenfalls an die Gesellschaft auslassen. Es ist kein Zufall das Verbrecher meistens aus schlechten Familienverhältnissen kommen.


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longdistancerunner
Beigetreten: 15.07.2006
Elite Grinder

Das innerhalb der nächsten 50 Jahre Systeme und Gesellschaften an uns links vorbei ziehen, deren Selbsmordraten sehr hoch sind und wo der Einzelne nicht viel zählt ist euch aber schon klar? sry will den Thread nicht derailen, sind ja schließlich private Porbleme hier.

Hatte ja nur gesagt das für die Gesellschaft und das Leben an sich die emotionale Befindlichkeit des Einzelnen nicht sonderlich wichtig ist.


Antwort
Zitat

Original von longdistancerunner
Das innerhalb der nächsten 50 Jahre Systeme und Gesellschaften an uns links vorbei ziehen, deren Selbsmordraten sehr hoch sind und wo der Einzelne nicht viel zählt ist euch aber schon klar? .

na dann.hauste rein.


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Shore
Beigetreten: 11.11.2007
PokerStrategist

Original von longdistancerunner
Das innerhalb der nächsten 50 Jahre Systeme und Gesellschaften an uns links vorbei ziehen, deren Selbsmordraten sehr hoch sind und wo der Einzelne nicht viel zählt ist euch aber schon klar? sry will den Thread nicht derailen, sind ja schließlich private Porbleme hier.

Hatte ja nur gesagt das für die Gesellschaft und das Leben an sich die emotionale Befindlichkeit des Einzelnen nicht sonderlich wichtig ist.

Deine Zukunftsvision ist leider korrekt und gerade deshalb für mich ein Grund keine Kinder in die Welt zu setzen. Wer will in einer vom Kollektivismus geprägten Welt leben? Die Familiengründer sind ja dann die eigentlichen Egoisten, weil sie sich Kinder zur Absicherung zulegen.


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Original von longdistancerunner
Das innerhalb der nächsten 50 Jahre Systeme und Gesellschaften an uns links vorbei ziehen, deren Selbsmordraten sehr hoch sind und wo der Einzelne nicht viel zählt ist euch aber schon klar? sry will den Thread nicht derailen, sind ja schließlich private Porbleme hier.

Hatte ja nur gesagt das für die Gesellschaft und das Leben an sich die emotionale Befindlichkeit des Einzelnen nicht sonderlich wichtig ist.

Aber das hohe Selbstmordraten oft mit unglücklichen Beziehungen (nicht nur Liebesbeziehungen und Partnerschaften) einhergehen ist dir nicht in den Sinn gekommen? Egoismus heißt nicht, nur auf den eigenen Vorteil aus zu sein, es geht darum zu erkennen, wenn man ernstlich benachteiligt ist.
Im Falle von OP: er ist unzufrieden mit dem Job, dass sie unselbstständig ist und dass sie etwas möchte, was er nicht will. Wieso soll er dem nachgeben, nur um - ja wem eigentlich? - nicht zu schaden? Mir scheint der Dame würde es nicht schaden etwas selbstständiger zu werden und selber Verantwortung zu übernehmen (wieso nur OP?). Zumal sie ja sogar einen Job hat, mit dem sie für sich sorgen kann. Er hinterlässt sie ja nicht mal in unhaltbaren Zuständen.

Außerdem wird ein guter Egoist bemerken, dass es positiv auf ihn zurückfällt, wenn er aufrichtig, ehrlich und fürsorgend ist, wenn er es will. Und dass jemand, der anderen bewusst schadet kein Egoist ist, sondern ein Arschloch, nur halt mit egoistischen Zügen. Im Grunde ist auch jeder ein Egoist, will es sich häufig aber nicht eingestehen und belügt sich dadurch auch noch selbst - auch zum Leidwesen anderer. Aber wann handelst du aus purer Nächstenliebe und ohne Eigennutz? Sei es durch Anerkennung, Belohnung oder Schuld? Was der "gute Egoist" haben sollte, ist Aufrichtigkeit - sich selber und anderen gegenüber. Wenn er alles offen kommuniziert, was ihn bewegt und was er sich wünscht, dann können sich die Mitmenschen auch darauf einstellen. Erst wenn er seine Bedürfnisse verschweigt und nach außen hin was anderes suggeriert, täuscht er seine Mitmenschen und Umwelt und das führt zu allerlei bekannten Problemen.

Ich führe das weiter aus, weil es für OP noch relevant ist.


Antwort
Zitat

Original von Shore

Original von longdistancerunner
Das innerhalb der nächsten 50 Jahre Systeme und Gesellschaften an uns links vorbei ziehen, deren Selbsmordraten sehr hoch sind und wo der Einzelne nicht viel zählt ist euch aber schon klar? sry will den Thread nicht derailen, sind ja schließlich private Porbleme hier.

Hatte ja nur gesagt das für die Gesellschaft und das Leben an sich die emotionale Befindlichkeit des Einzelnen nicht sonderlich wichtig ist.

Deine Zukunftsvision ist leider korrekt

Reicht dann auch wieder mit der Allwissenheit hier.Entfernt sich wohl etwas zu weit vom op.


Antwort
Zitat
Shore
Beigetreten: 11.11.2007
PokerStrategist

Alles klar, Sheriff.


Antwort
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Original von Shore
Sheriff

Wie du echt alles weißt. :|

Spoiler


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