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Unter Druck beim 1. Lehrjahr

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kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

Ich schreib hier im namen von einer freundin
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Situation
- 18
- Azubi, 1 Jahr Dentalassistentin (1 Monat angestellt)
- In der Praxis nur Sie, Chef & 1 Lehrmeisterin

Problem
Sie fühlt sich sehr unwohl bei ihrer Arbeit, kommt teilst sogar abends nach Hause und weint vor sich hin. Der primäre Grund ist ihr Chef. Obwohl sie ständig ihr bestes versucht zu geben, tag ein tag aus, gibt der Chef ständig dumme Kommentare von sich. Egal was sie macht, es ist falsch (was offensichtlich im 1 Monat noch einiges ist). Er motzt über wirklich alles, vom Absaugen des Speichels, ihr werden Röntgenbilder aus der Hand gerissen weil er "nicht ewig Zeit hat", es müsse alles schneller gehen bis hin zu dem Vorwurf sie wäre ihm mit ihren Händen im Weg. Jedoch sind seine Kritiken nie konstruktiv sondern nur erniedrigend. Im Prinzip ist es ein Teufelskreis. Sie wird unsicher was sie macht, er macht sie runter und sie wird noch unsicherer. Es ist schon soweit gekommen, dass sie fast von der Last, die sie denkt tragen zu müssen nicht mehr standhält (siehe weinend nach hause kommen). Sie würde am liebsten gar nicht mehr in die Praxis gehen, da sie Angst hat morgen schon wieder alles falsch zu machen.
Sie versucht sich zwar einzureden, dass Lehrjahre nicht gerade Kindergarten ist und das vor allem am Anfang ein wenig Stress dazugehört.

What's her line ?

Mein Vorschlag bisher

Ich hab ihr geraten ein Gespräch mit der Lehrmeisterin zu führen und/oder sogar mit dem Chef. Da sie dies aber nicht wirklich machen möchte zumindest beim Chef aus Angst, dass noch alles schlimmer wird, also n bisschen sinnlos. Hab ihr geraten mit der Mutter (allein erziehend) hin zu gehen, aber die möchte eher weniger was damit zutun haben (lol). Ich würd ihr trotzdem dazu raten zuerst Lehrmeister dann Chef. Wenns obv nicht besser wird dann zwangsweise ein Wechsel


Antwort
Zitat
16 Antworten
Jaddel
Beigetreten: 20.05.2008
Elite Grinder

Ist die Ausbildung rein betrieblich oder auch schulisch?
Evtl. gibt es in der Schule sowas wie einen "Vetrauenslehrer" oder einen anderen Ansprechpartner welchem man sich anvertrauen kann und welcher weiterhelfen kann.
Unterliegt die Branche der IHK oder etwas ähnlichem?
Sollte es zu einem Betriebswechsel kommen, kriegt man hier sicherlich gute Hilfe.

Ich kann mir leider nicht viel unter dem Begriff "Lehrmeisterin" vorstellen. Ist das quasi die Gesellin (aus dem Handwerk übertragen)?
Wie ist die Beziehung zu ihr? Kann man mal mit ihr in einem 4-Augengespräch über die Situation sprechen, wie sieht sie die Sache?

Über kurz oder lang muss deine Freundin aber unbedingt das Gespräch mit dem Chef suchen, am besten im Beisein der Lehrmeisterin, quasi als "Neutrale".
Wenn deine Freundin dem Chef ihre Sicht der Dinge schildert, genauso wie du sie hier beschrieben hast und er überhaupt kein Einsehen hat, dann sollte sie zwingend den Betrieb wechseln, da sich der Chef nie ändern wird...
Wenn er ein gewisses Fehlverhalten bei sich erkennt, kann sie ja noch ein bisschen abwarten und gucken ob sich der Umgang verändert.

Wichtig ist, dass sie ihr Selbstvertrauen wieder aufbaut (leichter gesagt als getan...), weil man sonst in dem von dir beschriebenen Teufelskreis landet.
Sie soll sich bewusst machen, dass es nicht schlimm ist auch mal Fehler zu machen und das dies vollkommen normal ist im Lernprozess (Motto: "Jeder hat mal klein angefangen").
Hier scheint wohl offensichtlich der Chef keinerlei pädagogische Kompetenzen zu besitzen...


Antwort
Zitat
deep_patzer
Beigetreten: 30.01.2005
Oldschool Grinder

Original von kalOo

Ich hab ihr geraten ein Gespräch mit der Lehrmeisterin zu führen und/oder sogar mit dem Chef. Da sie dies aber nicht wirklich machen möchte zumindest beim Chef aus Angst, dass noch alles schlimmer wird...

Am besten sollte sie sich fragen was da genau schlimmer werden kann.
Zu sagen dann wird es bestimmt schlimmer ist immer recht leicht, aber was konkret bedeutet das?? Wird sie dann noch mehr gemobt? Ist das überhaupt möglich, so wie du das beschreibst gibt der Chef ja schon sein "bestest".

Außerdem hört sich das nicht nach einem Betrieb an wo man 3 Jahre bleiben möchte.
Mein Vorschlag also das Gespräch suchen und dann weitersehen.


Antwort
Zitat
kalOo Themenstarter
kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

Original von Jaddel
Ist die Ausbildung rein betrieblich oder auch schulisch?
Evtl. gibt es in der Schule sowas wie einen "Vetrauenslehrer" oder einen anderen Ansprechpartner welchem man sich anvertrauen kann und welcher weiterhelfen kann.
Unterliegt die Branche der IHK oder etwas ähnlichem?
Sollte es zu einem Betriebswechsel kommen, kriegt man hier sicherlich gute Hilfe.

Ich kann mir leider nicht viel unter dem Begriff "Lehrmeisterin" vorstellen. Ist das quasi die Gesellin (aus dem Handwerk übertragen)?
Wie ist die Beziehung zu ihr? Kann man mal mit ihr in einem 4-Augengespräch über die Situation sprechen, wie sieht sie die Sache?

Über kurz oder lang muss deine Freundin aber unbedingt das Gespräch mit dem Chef suchen, am besten im Beisein der Lehrmeisterin, quasi als "Neutrale".
Wenn deine Freundin dem Chef ihre Sicht der Dinge schildert, genauso wie du sie hier beschrieben hast und er überhaupt kein Einsehen hat, dann sollte sie zwingend den Betrieb wechseln, da sich der Chef nie ändern wird...
Wenn er ein gewisses Fehlverhalten bei sich erkennt, kann sie ja noch ein bisschen abwarten und gucken ob sich der Umgang verändert.

Wichtig ist, dass sie ihr Selbstvertrauen wieder aufbaut (leichter gesagt als getan...), weil man sonst in dem von dir beschriebenen Teufelskreis landet.
Sie soll sich bewusst machen, dass es nicht schlimm ist auch mal Fehler zu machen und das dies vollkommen normal ist im Lernprozess (Motto: "Jeder hat mal klein angefangen").
Hier scheint wohl offensichtlich der Chef keinerlei pädagogische Kompetenzen zu besitzen...

Ist eine Ausbildung in der Schweiz, von dem her kanns Unterschiede geben zu Deutschland. Kenne das System dort nicht.
Im Prinzip arbeitet sie 4 Tage die Woche dort und wird sozusagen ausgebildet in ihrem Beruf und 1 Tag Schule.
Der Lehrmeister ist im Prinzip die Person die dir alles beibringt, weil sie bereits die selbe Lehre abgeschlossen hat. Der Zahnarzt kennt obv das Metier aber nicht genau was alles wo ist etc pp.
Die Beziehung zu Ihr (also zur Lehrmeisterin) ist relativ freundschaftlich. Sie schreiben auch ab und zu per Sms oder ähnliches. Sie sieht das engagement von ihr und hat sie auch schon dafür gelobt. Sie hat schon mal das Thema angedeutet und soviel mir ist, hat sie gemeint es sei üblich das er solche Bemerkungen macht, jedoch nicht in dem Maas wie ers an manchen Tagen zu Tage legt. Natürlich sind diese theoretisch, zumindest für mich (lol bin student also keine ahnung vom arbeitsleben) zuviel aber nacht dem motto: weniger ist mehr.

btw: was ist IHK ? ^^

Original von oppez
Am besten sollte sie sich fragen was da genau schlimmer werden kann.
Zu sagen dann wird es bestimmt schlimmer ist immer recht leicht, aber was konkret bedeutet das?? Wird sie dann noch mehr gemobt? Ist das überhaupt möglich, so wie du das beschreibst gibt der Chef ja schon sein "bestest".

Außerdem hört sich das nicht nach einem Betrieb an wo man 3 Jahre bleiben möchte.
Mein Vorschlag also das Gespräch suchen und dann weitersehen.

Werd ich sie fragen. Ich denk mal das er sie anfängt rauszueckeln. Also soweit bis sie freiwillig kündigt. Obv nicht das was sie möchte da ihr der Job an sich gefällt.
Naja wenn er sein Verhalten ändert dann ists durchaus möglich da 3 Jahre zu bleiben, zumal ihr der Job ja gefällt und die Ausbildnerin auch freundlich ist.


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Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007
PokerStrategist

Das es in der Schweiz ist, macht die Sache gerade nicht einfacher, weil ich nicht weiß wie es da abläuft, aber im Prinzip hört es sich für mich so an, als wären 3 Jahre Ausbildung für sie in diesem Betrieb nicht möglich.

Daher folgende Möglichkeit:

Sie sollte so schnell wie möglich versuchen einen anderen Betrieb zu finden und das über die Berufsgenossenschaft (insofern vorhanden - das ist die IHK in Deutschland by the way) abklären zwecks Wechsel.
In Deutschland kann man jedenfalls fristlos kündigen in der Ausbildung und ein Betriebswechsel wäre unter diesen Umständen auch absolut kein Problem.
Sie sollte sich dahingehend jedenfalls schleunigst informieren und mit der eventuell gewonnen Sicherheit, des baldigen Wechsels, auch das Gespräch mit dem Chef suchen.

Sollte daraufhin das Mobbing schlimmer werden, sollte sie sich an die Berufsgenossenschaft wenden und der Arbeit fern bleiben (in Absprache mit der Genossenschaft versteht sich).


Antwort
Zitat
tooby87
Beigetreten: 29.01.2009
PokerStrategist

Ich will deine freundin jetzt nicht angreifen, aber hast du dir überlegt ob sie nicht eventuell halt einfach wirklich einiges falsch macht und der Chef sie einfach darauf hinweist? Gerade solche sachen wie dass eie ihre Hände anders halten soll oder den Speichel absaugen sind halt schon recht wichtig.

Hm wenn ich da ein meine Arbeitserfahrung und auch mein Verhalten gegenüber "Erwachsnenen" anschaue, war man damals mit 18 einfach noch nicht so reif. Da muss man sich ans Arbeiten erst mal gewöhnen. Und wenn der Chef halt noch n Tonlage hat die streng klingt oder halt vieleicht eine etwas forsche Art kommt das für eine junge Dame einfach ein bisschen hart rüber.

Als erstes würde ich das Gespräch suchen mit dem Chef und der Lehrmeisterin zu dritt. Direkt ansprechen das sie sich Mühe gibt, es ihr sehr gefällt aber mit dem Umgangston Mühe hat.

Wenns halt wirklich nicht besser wird über den Lehrlingsverband gehn und ne andere Ausbildungsstelle suchen. Die sollten übblich kantonal geregelt sein.


Antwort
Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011
PokerStrategist

Auf jeden Fall NACH der Arbeit einen Termin mit dem Chef und der Lehrmeisterin vereinbaren. Ich hatte auch mal einen Chef der selbst keinen Druck aushalten konnte und sobald es etwas stressig wurde gleich rumgemeckert hat. Aber wenn dann mal Zeit war, hatte er immer ein gutes Wort für mich übrig. Im 4 Augen Gespräch meinte er dann "alles super, arbeitest sehr gut, sorry falls es anders rüberkommt im Stress!


Antwort
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kalOo Themenstarter
kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

sie hatte bereits ein gespräch unter 8 augen ^^ chef, aubildnerin, mutter und sie. er war realtiv uneinsichtig, meinte nur sie müsse sich ändern er sehe keinen grund es zu tun.
story short: she quit...


Antwort
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Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011
PokerStrategist

besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

hatte auch schonmal nach 6 Monaten ein Job hingeschmissen, wenns nicht passt dann passt es einfach nicht! Sich dann jeden Tag mit dem Gedanken "oh no schon wieder diese scheiße!" dahinschleppen bringt es auch nicht!


Antwort
Zitat
kalOo Themenstarter
kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

meine worte. das problem jetzt rutscht sie gerade ins nächste dilemma. sie ist zwar happy nicht mehr dahingehen zu müssen, doch jetzt schiebt sie panik nichts mehr zu finden. sie hat 3 bewerbungen verschickt, aber dadurch, dass es mitten im jahr ist, ists realativ schwer was zu finden. ich versuch sie sogut wies geht aufzumuntern aber sie kommt glaub ich langsam in ein loch....


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Zitat
Jackknife398
Beigetreten: 02.05.2011
PokerStrategist

ich habe damals 6 Monate (und über 30 Bewerbungen) gebraucht bis ich etwas neues fand. Die ersten Monate waren natürlich schwierig wegen Speerfrist vom Arbeitsamt usw. Danach habe ich aber einen Job gefunden in dem ich 7 Jahre glücklich und zufrieden gearbeitet habe, dann leider wegen schlechten Umsätzen gekündigt wurde, aber jetzt da das Geschäft wieder läuft direkt wieder eingestellt wurde...im alten Job wäre ich wahrscheinlich schon vor 6 Jahren mit meinem Auto gegen den nächsten Baum gefahren (es war wirklich schlimm und ich hab tatsächlich darüber nachgedacht dem so ein Ende zu setzen!)


Antwort
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kalOo Themenstarter
kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

das problem ist nicht die anzahl bewerbung die sie verschickt hat sondern die mögliche anzahl an plätzen. sie könnte theoretisch für den nächsten sommer sich bewerben aber wenn sie diese jahr sozusagen weiter machen will, muss sie innerhalb von 3 monaten eine neue stelle gefunden haben und es gibt nur 4 leute die vlt jmd nehmen. das ist das problem.


Antwort
Zitat
zergling07
Beigetreten: 28.03.2010
PokerStrategist

das vergeht mit der zeit.
wenn ich bei mir in der firma ein lehrling habe könnte ich auch ausrasten wenn er den schrauber nicht richtig bedient oder irgendwelche kleinigkeiten falsch macht. das ist bei denen die es drauf haben obv nicht so.
also sobald sie erfahrung im beruf hat bekommt sie auch ihre "stimme".
dauert halt, lehrjahre sind keine herrenjahre. (und mein meister war auch nicht unbedingt moderat)


Antwort
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luxliner
Beigetreten: 09.10.2008
PokerStrategist

Ich bin Handwerksmeister und bilde selber aus.
Eins erstmal vorweg.
Der spruch Lehrjahre sind keine Herrenjahre ist aus der vergangenheit und zählt Heutzutage übehaupt garnichts mehr.
Unsere aufgabe besteht unter anderem darin jungen Menschen Fachpraktisches Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln und sie auf die anforderungen im beruflichen Alltag vorzubereiten, und auch in ihrer Persönlichkeit zu festigen und auf das Leben vorzubereiten, und zwar ohne das die schutzbefohlenen dabei eine Psychischen schaden erleiden der ein Leben lang anhaften bleibt !

So wie das oben beschrieben ist scheint der Ausbilder völlig ungeeignet bzw überfordert zu sein.
Dentalassistentin ist doch im eigentlichen Sinne Zahnarzthelferin zumindest nannte man es früher mal so.
Grundsätzlich ist keine Ausbildereignungsprüfung von Akademikern erforderlich, allerdings scheint es als ob gerade im Pädagogischem bereich bei dem Ausbilder defizite sind bzw. er ist momentan etwas überfordert womit auch immer.
Deiner Freundin kann ich erstmal nur raten das gespräch mit ihrem Ausbilder zu suchen, ihm ist sicherlich garnicht bewusst ín welchem umfang
deine Freundin darunter leidet.
Sie sollte ihre Angst überwinden und mit ihm reden, ich glaube sogar das er
dankbar über ihr Feedback ist, weil er wie gesagt selber garnicht merkt was er damit auslöst.
Auf jedenfall wird sich nach dem gespräch etwas ändern, und sollte wider erwarten der Chef/Ausbilder negativ darauf reagieren, was ich mir nicht vorstellen kann.
Dann hilft eigentlich nur eins, kündigen und neuen Ausbildungsplatz suchen.
Sie darf sich das auf garkeinen fall gefallen lassen bzw. mitmachen nach dem Motto das ändert sich bestimmt noch.
Das geht nach hinten los, sie wird gartantiert in ihrem ganzen Berufsleben nie wirklich glücklich werden und zu denen gehören die sich dann alles gefallen- und rumschubsen lassen.

Natürlich ist die Arbeitswelt kein Zuckerschlecken und der sprachliche Umgang viel derber als man das aus der schulzeit gewohnt ist.
Aber es scheint so als ob in diesem Fall Grenzen überschritten werden.

Wie gesagt, sie sollte das gespräch suchen und offen und ehrlich ansprechen was ihr missfällt.
Ganz bestimmt wird ihr Ausbilder überrascht sein und vieleicht sogar dankbar dafür das sie es anspricht.
Auch wenn er es nicht zugibt ;-)

Ps. Falls sich nichts ändert hinsichtlich der Kommunikation.
positiv denken und einen anderen ausbildungsplatz suchen.
Sie ist noch so jung und hat ihr ganzes Leben vor sich.
Da sollte man schon versuchen das BESTE daraus zu machen.


Antwort
Zitat
delfink
Beigetreten: 16.10.2007
PokerStrategist

am anfang einer ausbildung ist sowas natürlich schwer.
habe während meiner ausbildung und während ferienjobs auch öfters leute über mir gehabt die ständig sinnlos gehetzt haben oder gemeckert haben. das hält man nur aus wenn man drübersteht. nach ner zeit hatte ich kein problem mehr damit, weil ich wusste, dass das meiste geschwätz unsinn war.
wie gesagt muss man da einfach drüber stehen und die angriffe ignorieren. d.h. natürlich nicht, dass man die arbeitsanweisungen ignorieren sollte.
wenn es zu sehr eskaliert, oder man mit solchen leuten überhaupt nicht klar kommt, dann lieber arbeitgeber wechseln.
mich hatte am anfang meiner ausbildung einer so eingeschüchtert, dass es lange gedauert hatte, bis ich wieder mehr selbstbewusstsein hatte. habe ständig geglaubt ich wäre sauschlecht, aber durch wiederholt gutes feedback von anderen kollegen gings dann irgendwann. das ist bei deiner freundin ja leider nicht möglich bei so wenig angestellten, sie schafft ja praktisch nur mim boss.
kann sie denn eine ehemalige azubine (falls es eine gab) fragen wie es ihr damals ergangen ist? manchmal bessert sich das verhältnis auch mit der zeit.
manche sind auf der arbeit nunmal so assi, andere wollen unbedingt zeigen, dass sie der boss sind, oder sie wollen einen loswerden.


Antwort
Zitat
kalOo Themenstarter
kalOo
Beigetreten: 20.10.2007
Oldschool Grinder

Ich danke vielmals für die vielen hilfreichen Beiträge.
Mittlerweile hat sie eine Lehrstelle gefunden mit Hilfe von ihrer Schule. Sie ist natürlich uber-happy :)


Antwort
Zitat

Na dann herzlichen Glückwunsch!
;)


Antwort
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