Ich schreib hier im namen von einer freundin
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Situation
- 18
- Azubi, 1 Jahr Dentalassistentin (1 Monat angestellt)
- In der Praxis nur Sie, Chef & 1 Lehrmeisterin
Problem
Sie fühlt sich sehr unwohl bei ihrer Arbeit, kommt teilst sogar abends nach Hause und weint vor sich hin. Der primäre Grund ist ihr Chef. Obwohl sie ständig ihr bestes versucht zu geben, tag ein tag aus, gibt der Chef ständig dumme Kommentare von sich. Egal was sie macht, es ist falsch (was offensichtlich im 1 Monat noch einiges ist). Er motzt über wirklich alles, vom Absaugen des Speichels, ihr werden Röntgenbilder aus der Hand gerissen weil er "nicht ewig Zeit hat", es müsse alles schneller gehen bis hin zu dem Vorwurf sie wäre ihm mit ihren Händen im Weg. Jedoch sind seine Kritiken nie konstruktiv sondern nur erniedrigend. Im Prinzip ist es ein Teufelskreis. Sie wird unsicher was sie macht, er macht sie runter und sie wird noch unsicherer. Es ist schon soweit gekommen, dass sie fast von der Last, die sie denkt tragen zu müssen nicht mehr standhält (siehe weinend nach hause kommen). Sie würde am liebsten gar nicht mehr in die Praxis gehen, da sie Angst hat morgen schon wieder alles falsch zu machen.
Sie versucht sich zwar einzureden, dass Lehrjahre nicht gerade Kindergarten ist und das vor allem am Anfang ein wenig Stress dazugehört.
What's her line ?
Mein Vorschlag bisher
Ich hab ihr geraten ein Gespräch mit der Lehrmeisterin zu führen und/oder sogar mit dem Chef. Da sie dies aber nicht wirklich machen möchte zumindest beim Chef aus Angst, dass noch alles schlimmer wird, also n bisschen sinnlos. Hab ihr geraten mit der Mutter (allein erziehend) hin zu gehen, aber die möchte eher weniger was damit zutun haben (lol). Ich würd ihr trotzdem dazu raten zuerst Lehrmeister dann Chef. Wenns obv nicht besser wird dann zwangsweise ein Wechsel