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[Geschlossen] Blindsanstieg und Spieldauer bei Fixed-Limit Turnier?

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AttilaG
Beigetreten: 27.08.2006

Hallo

Ich veranstalte in 2 Tagen bei mir ein erstes Fixed-Limit Turnier. Anwesend sind 5-6 Spieler. Da das (Mini-)Turnier unter der Woche stattfindet und alle am nächsten Tag arbeiten müssen, sollte die Spieldauer 2-2.5h betragen. Nun frage ich mich, wie man die Blinds erhöhen und mit wievielen Chips man loslegen sollte.

Hat da jemand Erfahrungen?

-- Attila

PS: Ich möchte nochmals betonen, dass es ein Fixed-Limit Turnier ist. Alle Hinweise, welche ich zu diesem Thema gefunden habe, beziehen sich auf No-Limit Turniere.


6 Antworten

Ich habs noch nie gemacht, aber ich würde sagen so um die 100 BB Startkapital und dann die Stakes alle 15 Minuten rauf, so dass nach 2 Stunden nur noch ca. 50 BB am Tisch sind.... dann regelt es sich sicher.

zB: Startstacks 10000
Level 1 50/100
...
Level 8 400/800 (=2 Stunden)

Ich denke dann ist relativ bald Ende... es hängt aber auch davon ab wie die Spieler so drauf sind. Wenn gegen Ende nur noch Blinds geklaut werden weil sich keiner traut was anderes als Premiumhände zu spielen, dann dauert es natürlich trotzdem noch ziemlich lange.
Grö�?ere Schritte und grö�?e Zeitintervalle könnte man überlegen...
Oder allgemein geringere Erhöhungen und dafür kleinere Stacks...

So würde ich's jedenfalls mal probieren. Vielleicht ist ja eine Anregung drin mit der du was anfangen kannst.


AllinTime
Beigetreten: 16.08.2005

FL-Tourneys sind sowieso nur Rumgelucke. Würde jede Hand erhöhen, dann könnt ihr mehrere Spielen und es gibt ordentlich "Action"...


Warum sind FL-SNGs nur rumgelucke? Das gilt dann aber für alle SNGs.
Sicher ist der Glücksfaktor gro�?, aber das lässt sich kaum vermeiden wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat ?(


AllinTime
Beigetreten: 16.08.2005

Warum soll das für alle SnGs gelten? Wenn du ein SnG mit 2 Stunden-Leveln spielst, reduzierst du vielleicht den Glücksfaktor, hast aber immernoch einen grö�?eren als bei NL. Muss jeder selbst wissen, welche Form er spielen möchte, ich hätte dabei jedenfalls keinen Spa�?.


Was ich damit sagen wollte - wieso meinst du, dass der Glücksfaktor bei NL kleiner ist? Wenn ich ein NL-SNG "korrekt" spiele warte ich auf Monsterkarten und am Ende pushe ich fast nur noch... das sehe ich dann (abgesehen davon, dass man natürlich schon ungefähr wissen muss wie man Situationen handlet) als mehr Glück an, als 2 Stunden FL zu spielen. Da gibt es wesentlich mehr Entscheidungen zu treffen... man kann also viel mehr falsch und richtig machen.
Bei nur 2 Stunden Spiel kann aber jeder Idiot mit Superkarten gewinnen oder jeder WSOP-Gewinner mit Pech schnell rausfliegen.... dagegen kann man sowieso nichts machen.


AllinTime
Beigetreten: 16.08.2005

Bei FL lassen sich eben nicht Pot-Odds manipulieren, so dass alle korrekt spielen können. Z.B. triffst du Top Set mit vier Spielern am Flop, erhöhst, jeder callt und verlierst am River gegen einen Suck-Out, der mit richtigen Pot-Odds zusammengekauft wurde. Beim Cash-Game ist es eine lange Session, ein SnG aber nicht. Du kannst nicht mit Stacks spielen, du kannst nicht bluffen, du kannst eben vieles nicht, was bei NL unabdingbar ist. Das nimmt meiner Meinung nach einen Gro�?teil des Faktors Können vom Tisch und nicht der beste Spieler gewinnt, sondern der, der seine Outs korrekterweise trifft.


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