Original von PokerOlymp
16. Deutsche Pokermeisterschaft in der Spielbank Hamburg
Samstag. 26. Juli 2008
Wie viele Gründe gibt es, um an der Deutschen Meisterschaft von 13. bis 15. November 2008 in der Spielbank Hamburg teilzunehmen. Lange überlegt und doch nur einen gefunden – die Chance auf den Titel des Deutschen Meisters. Denn ansonst hat man aus der Kritik der letzten Jahre leider nichts gelernt.
Als sich letztes Jahr in Bad Zwischenahn Ismail Dagli gegen Mickey Finn durchsetzte und den Titel holte, war die Stimmung zwar gut, aber keiner der Spieler verlor ein gutes Wort über die eigentliche Veranstaltung. Begonnen hatte es mit den Single Table Satellites, über die man sich für die Meisterschaft im November qualifizieren musste. Nur in der Spielbank Berlin, Bad Zwischenahn, Hamburg und Schenefeld gab es überhaupt diese Satellites und die wollte zum Preis von € 210 auch keiner spielen. So lieferten sich viele zwei Heads-Up Duelle und sicherten sich so jeweils ihre Tickets. Die Struktur beim Turnier selbst dann eine Katastrophe. Das soll den Erfolg von Ismail Dagli nicht schmälern, aber doch hatte man die Hoffnung, dass es in diesem Jahr besser werden würde.
Zum Teil ist dieser Traum aber schon ausgeträumt. Denn es wird wieder Satellites geben und nur über diese Satellites kann man sich für das Finale im November qualifizieren. Wieder gibt es nur 160 Plätze. Angeboten werden wieder Single Table Satellites mit einem Buy-in von € 210. Und wieder können die Satellites nur in Hamburg, Bad Zwischenahn, Schenefeld und der Spielbank Berlin gespielt werden.
Die Deutsche Meisterschaft selbst wird dann eben von 13. bis 15. November in der Hamburger Esplanade ausgetragen. Das erspielte Ticket hat wieder einen Wert von € 1.680, wobei € 60 für den Gastrobeitrag und € 20 Fee anfallen. Gespielt wird unglaublicherweise wieder mit zwei Starttagen à 80 Spieler. Und richtig, es sind wieder nicht die Levels vorgegeben, sondern die Tage enden, sobald nur noch 20 Spieler übrig sind. Die Turnierleitung setzt dann das Level fest, mit dem am Finaltag weitergespielt wird. Die Startdotation mit 6.000 in Chips ist bereits bekannt, allerdings nicht die Turnierstruktur. Besteht doch noch Hoffnung, dass man zumindest die Blindlevels ein wenig besser gestaltet als im letzten Jahr?
Nichtsdestotrotz, es geht um den Deutschen Meistertitel. Und den zu gewinnen, das hat schon was. Es bleibt zu hoffen, dass es die Spieler auch so sehen, denn zeitgleich mit der Deutschen Meisterschaft finden auch die Master Classics of Poker in Amsterdam statt.
Wer sich sicher ist, dass er um den Meistertitel kämpfen will, der kann sich nun aber schon zu den Satellites in der Spielbank seiner Wahl anmelden:
-.-