Ja, der gute Herr S. . Das ding ist ja das dort halt genug Leute sind die 70% des Jahres im Kasino verbringen. D.h. wenn jemand erzählt das er xk up ist pro Jahr, kann der Rest schon ungefähr einschätzen ob das stimmt.
Für mich sind halt schlechte regs die, die sich fast nie mit den anderen regs batteln, immer den Fisch suchen und dann immer fit or fold spielen. Das ist definitiv eine super profitable Strategie im Kasino (wenn man den soviel Geduld hat), macht das ganze game aber auf lange Zeit kaputt. Ich würde mir halt so sehr wünschen das sie mal nen Tisch öffnen mit ante oder pflicht straddle. Das würde diese ganzen 200€ buyin typen die 3 Stunden keine Hand spielen und dann auf einmal ihre 200€ vertilten bzw. aufstehen wenn sie verdoppeln fernhalten. Ansich ist das ganze nicht soooo schlimm, weil sich das Spiel dann halt wie 7handed spielt, nur kriegen die halt auch mal QQ+ und 3betten dich dann. Und je nachdem ob gestraddelt wird sind die raisesizes dann halt auch mal 15% des Shortie stacks und man lässt massig equity liegen durch den fold (entweder auf die 3bet oder preflop, weil der shortie hinter einem sitzt). Beim Omaha ist das halt noch lächerlicher das sie da nen minbuyin von 300 haben. Sollen sie ansonsten 5/5 Omaha anbieten mit minbuyin 500. IMHO haben sich auch ausnahmslos alle Omaha Spieler beim Chef beschwert wegen dem minbuyin, aber die "Expertenkomission" vom Esplanaden war wohl dagegen.
Noch in Stichworten
20k/Jahr regs --> So wie es zur Zeit aussieht wirds halt auf dauer immer weniger. Und ich würde nicht von Pokern leben wollen wenn ich damit im durchschnitt 1,7k im Monat machen würde. Du hast halt immer das Risiko schlecht zu runnen, machst dir deinen Lebenslauf kaputt, weißt nicht was die Zukunft bringt, hast nen Scheiss Tagesrhytmus (versuch mal mit anderen (non-poker) Leuten was zu unternehmen wenn du von 19h - 3.30h im Kasino hockst), etc. .
50k/Jahr fände ich auf jedenfall gut. Kannst dir nen ziemlich guten Lebensstil leisten und trotzdem 50% als Rücklagen nehmen. Ding ist halt dass ich lieber nen fertigen Studiumsabschluss haben will, als meine zwangziger mit Pokern zu verbringen. Wie gesagt ist der Lebensstil halt langfristig nichts für mich (mal nen Jahr ist ok, aber dass ist dann auch die Grenze). Abgesehen davon gebe ich auch nicht soviel auf Geld, solang ich vernünftig leben kann (brauch kein Auto für 50k oder muss nicht jedes WE 1k aufm Kiez lassen).
Ja, sowohl von Herrn S. weiß ich das er bei über 50k liegt (eventuell sogar "weit drüber), als auch von dem schlechten 20k reg (sagen wir einfach standard solide, ok? ;-) )
Zum Spielstil: Stimme dir da zu. Des wegen ante etc. . Trotzdem ist für mich lag play noch profitabler. Aber es kommt halt auch immer auf den Tisch an. Wenn da 2 callingstations hinter mir sitzen schränke ich meine range halt auch komplett ein. Wenn hingegen hinter mir 6 nits sitzen, utg straddled und in den blinds nur fische sind, dann behandle ich utg+1 auch mal wie den button.
@sio: Ja, das stimmt auch. 80% des Tisches rallt halt nicht das man im SB nach 4 limpern eine soooooviel engere range hat als am BU nach 4 limpern.