[würde darauf tippen, dass op rainer heisst und seinen namen wegen der erwähnten aversionsbekundung nicht preisgeben wollte.
Hallo PLSDontCallMe, wie originell, dass Du auch anonym postest, mir aber offenbar einen Vorwurf machen willst.
Ja, ich heiße Rainer. Vielleicht ist Dir aufgefallen, dass mein Text im Konjunktiv geschrieben ist, weil ich selbst von den Vorkommnissen nur durch einen Dritten erfahren habe (der für mich allerdings absolut glaubwürdig ist). Zunächst gilt hier also auch für mich so was wie eine „Unschuldsvermutung“.
Sollte der betreffende Spieler allerdings tatsächlich Chips abgezogen haben, um sie am Finaltag zusätzlich zu seinem registrierten Stack ins Spiel zu bringen, dann wäre das:
1. ziemlich dämlich. 5000 Chips bringen ihn nicht wirklich weiter, außerdem muss doch jedem Menschen mit halbwegs akzeptablem Denkvermögen klar sein, dass die Gesamtmenge Chips zum Ende eines Vorrundentages gezählt wird und dass Kameras mitlaufen.
2. eine verdammt miese Tour den anderen Turnierspielern gegenüber. „Unsportlich“ wäre dabei ein völlig untertriebenes Adjektiv. Wer so versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen, ist ein kleingeistiger Betrüger. Er betrügt nicht nur das Casino, weil eventuell dessen Reputation Schaden nehmen könnte, sondern – und das ist viel gravierender - die anderen fair spielenden Turnierteilnehmer. Und das sollten ihm alle übel nehmen.
Deswegen: wenn sich die Vorwürfe als wahr erweisen, ist der Typ für mich ein Unsympath, gehört gesperrt und wenn das nicht durchgesetzt wird, sollte er von anderen Turnierspielern geschnitten werden.