Huhu,
ohne tiefe Ahnung von Physik oder Philosophie zu haben ist mir in den letzten Tagen folgender Gedankengang gekommen den ich ganz interessant finde und mal zur Diskussion stellen möchte.
Drei Grundlagen:
- Es gibt unendlich viele Universen in denen jede mögliche Alternative stattfindet (Physiker gesucht!)
- Wenn man stirbt endet die eigene Existenz und jede Möglichkeit seine Umwelt zu erfahren
- Es ist theoretisch möglich unendlich lange zu existieren (sei es als Computerprogramm oder durch medizinischen Fortschritt)
Wenn man diese Grundlagen als wahr annimmt, muss man eigentlich ewig leben.
- Man lebt in unendlich vielen Möglichkeiten gleichzeitig.
- Stirbt man in einem Universum endet gleichzeitig die Möglichkeit dieses wahrzunehmen
- d.h. die weiter existierenden Alternativen sind die einzigen, die eine Wahrnehmung haben
Ergo, wenn man z.B. einen Autounfall hat und in einer Alternative überlebt (was ja zwangsweise so ist wenn unendlich viele alternative Universen existieren) endet die Wahrnehmung von allen Universen in denen man tot ist sofort und nur die in denen man lebt bleiben "für mich" bestehen.
Edit: Aus der Grundlage, dass es möglich ist ewig zu existieren ergibt sich dann sofort, dass man auch ewig leben muss, da irgendwann nur noch die Alternativen wahrgenommen werden in denen man ewig lebt.
Kann jemand meinen Gedankengang nachvollziehen oder ist ein großes Loch drin? Ist es physikalische Theorie, dass es unendlich viele Universen gibt oder ist das Sci-Fi nonsense?
Gruß
