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Du wirst ewig Leben - oder nicht?

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rhanarion
Beigetreten: 13.01.2011
PokerStrategist

Huhu,

ohne tiefe Ahnung von Physik oder Philosophie zu haben ist mir in den letzten Tagen folgender Gedankengang gekommen den ich ganz interessant finde und mal zur Diskussion stellen möchte.

Drei Grundlagen:

  • Es gibt unendlich viele Universen in denen jede mögliche Alternative stattfindet (Physiker gesucht!)
  • Wenn man stirbt endet die eigene Existenz und jede Möglichkeit seine Umwelt zu erfahren
  • Es ist theoretisch möglich unendlich lange zu existieren (sei es als Computerprogramm oder durch medizinischen Fortschritt)

Wenn man diese Grundlagen als wahr annimmt, muss man eigentlich ewig leben.

  • Man lebt in unendlich vielen Möglichkeiten gleichzeitig.
  • Stirbt man in einem Universum endet gleichzeitig die Möglichkeit dieses wahrzunehmen
  • d.h. die weiter existierenden Alternativen sind die einzigen, die eine Wahrnehmung haben

Ergo, wenn man z.B. einen Autounfall hat und in einer Alternative überlebt (was ja zwangsweise so ist wenn unendlich viele alternative Universen existieren) endet die Wahrnehmung von allen Universen in denen man tot ist sofort und nur die in denen man lebt bleiben "für mich" bestehen.

Edit: Aus der Grundlage, dass es möglich ist ewig zu existieren ergibt sich dann sofort, dass man auch ewig leben muss, da irgendwann nur noch die Alternativen wahrgenommen werden in denen man ewig lebt.

Kann jemand meinen Gedankengang nachvollziehen oder ist ein großes Loch drin? Ist es physikalische Theorie, dass es unendlich viele Universen gibt oder ist das Sci-Fi nonsense?

Gruß :)


Antwort
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21 Antworten
backspin55
Beigetreten: 24.06.2007
BlackMember

.


Antwort
Zitat

Es gibt eine Theorie (Stringtheorie), in der es 10 Dimensionen geben soll. Aber was für Unterschiede es in diesen Dimensionen gibt, weiß ich nicht. Aber ich denke mal,dass die Dimensionen entweder komplett gleich oder komplett verschieden sind. Wenn es z.B zu diesem Autounfall in zwei Universen kommt, muss in diesen Universen bis dahin ja alles gleich gelaufen sein. Wieso sollte dann auf einmal etwas anderes passieren? Ich glaube,dass wäre auch so, wenn es unendlich Universen gibt.

Ich würde auch sagen,dass wenn man stirbt, man dieses Universum nicht mehr wahrnehmen kann (außer die Hinduisten haben recht und man wird widergeboren^^).

Und das mit dem ewig Leben durch Medizin oder Computer wird denke ich mal (wenn überhaupt) noch ein bisschen dauern.

Also ich glaube,dass niemand von uns ewig leben wird. Und falls es dich in einem Paralleluniversum nochmal gibt, bist das ja im Prinzip nicht du, sondern nur ein Duplikat. Du lebst ja nicht in dem weiter,wenn du stirbst.

Ich hoffe ich konnte dir irgendwie bei deinem Gedankengang weiterhelfen :)


Antwort
Zitat
rhanarion Themenstarter
rhanarion
Beigetreten: 13.01.2011
PokerStrategist

Original von backspin55
mein gedanke dazu ist immer, wenn ich schonmal gelebt habe oder in einem paralleluniversum existiere oder whatever: ich kann mich an nichts erinnern, habe keinerlei anhaltspunkte für eine existenz parallel oder in der vergangenheit. somit existiert es für mich auch nicht.

Du existierst ja auch im Paralleluniversum und hast dort die selben Erinnerungen (oder sehr ähnliche). Daher sollte es "im großen Ganzen" schon existieren, nur nicht wahrnehmbar für dein Ich in diesem Universum.

Original von backspin55
interessant finde ich den gedanken das gehirn oder die informationen und somit die persönlichkeit in einen anderen körper oder einen computer zu übertragen. enterprise und matrix lässt grüßen.

War aber nicht zentraler Punkt der Idee, es geht eher darum anzunehmen, dass man irgendwie ewig existieren kann. Ob das nun ein Computer ist oder das Eingreifen einer mysteriösen Rasse von intelligenten Delphinen sei mal dahingestellt ;).

Original von Contrast7
Es gibt eine Theorie (Stringtheorie), in der es 10 Dimensionen geben soll. Aber was für Unterschiede es in diesen Dimensionen gibt, weiß ich nicht. Aber ich denke mal,dass die Dimensionen entweder komplett gleich oder komplett verschieden sind. Wenn es z.B zu diesem Autounfall in zwei Universen kommt, muss in diesen Universen bis dahin ja alles gleich gelaufen sein. Wieso sollte dann auf einmal etwas anderes passieren? Ich glaube,dass wäre auch so, wenn es unendlich Universen gibt.

Das ist so ein bischen der Punkt bei dem ich mir sehr unsicher bin. Ich meine mal gehört zu haben, dass es die Theorie von unendlichen Universen mit allen möglichen Alternativen gibt. Kann aber leider wirklich nicht sagen, ob das Humbug ist oder echt existiert.

Original von Contrast7
Also ich glaube,dass niemand von uns ewig leben wird. Und falls es dich in einem Paralleluniversum nochmal gibt, bist das ja im Prinzip nicht du, sondern nur ein Duplikat. Du lebst ja nicht in dem weiter,wenn du stirbst.

Das ist natürlich relativ, wenn "ich" in anderen Universen existiere habe ich ja kein Wissen von meinem Ich hier. Wenn mein ich im anderen Universum dann stirbt bemerke ich es ja nicht, bin aber trotzdem das "letzte" ich von uns beiden, dass etwas wahrnimmt. So müssten sehr evolutionsnah irgendwann "alle" meine ichs in anderen Universen absterben, bis nur noch ein ewiges Ich lebt. Und da nur dieses Ich eine Wahrnehmung hat muss es "ich" sein, denn ansonsten hätte ich keine Wahrnehmung (wow, das ist konfus, sorry.).


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Zitat

Das mit den unendich vielen Universen klingt am ehesten nach einer Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik. Wenn ich jetzt nichts grundlegend durcheinanderbringe geht die Grundsätzlich auf einige wenige Aufsätze von Everett zurück. Da die zur Zeit ihrer Veröffentlichung kaum beachtet wurden und Everett selber, soweit ich weiß, den Wissenschaftsbetrieb dann recht bald verlassen hat, gibt es heute sehr viele Interpretationen die auf ihn zurückgehen. Wie genau seine Position dazu aussieht ist nicht ganz klar.

Sehr vereinfacht gesagt geht die Viele-Welten-Interpretation davon aus, dass die verschiedenen sich überlagernden Zustände eines quantenmechanischen Systems tatsächlich alle realisiert sind. Eben in verschiedenen Welten (In der einen lebt die Katze in der anderen ist sie Tod). Somit würde die Wellenfunktion die gesamte physikalische Realität, die eben aus sehr vielen Welten besteht, beschreiben.

(Wie gesagt sehr vereinfachte Darstellung, und daher auch nicht 100% akkurat)

Ich vermute allerdings, dass die Zahl dieser Welten nicht zwingend unendlich groß sein muss, dazu fehlt mir aber momentan eine fundierte Grundlage, ist also nur eine Vermutung.

Ein größeres Problem besteht wohl in der Frage welchen Identitätsbegriff du zugrundelegst. Auch in der Viele-Welten-Interpretation ist schon relativ unklar ob und in welcher Weise diese "Universen" auseinander hervorgehen, oder schon immer existieren etc.
Wenn du nun aber von deiner persönichen Identität sprichst, ist es sehr fraglich ob du einen konsistenten Begriff davon definieren kannst was es heißt "Du" zu sein und dieses "Du" über die verschiedenen Universen gehaltvoll bleibt.

Als einfaches Beispiel: Viele Menschen würde sagen ihre Erlebnisse und Erinnerungen sind teil ihrer Persönlichkeit. Offensichtlich haben aber die verschiedenen Universen sehr verschiedene individuelle Historien, so dass solche Kriterien kaum geeignet sein dürften um einen vernünftigen Begriff von dir zu haben.

Anders gesagt, selbst wenn es unendlich viele Welten geben sollte wirst du ein großes Problem haben die Untermenge der Entitäten in allen Welten klar zu definieren, bei der du sagst, wenn eine dieser Entitäten ewig in einem Zustand des lebendigseins ist, dann spreche ich davon, dass "Ich" ewig lebe.


Antwort
Zitat

.. :O


Antwort
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Dodadodadodada
Beigetreten: 25.02.2006
BlackMember

Original von rhanarion
Es gibt unendlich viele Universen [...]

Ist das möglich? Oder ist die Quantität schon Grundvoraussetzung für eine Endlichkeit?


Antwort
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rhanarion Themenstarter
rhanarion
Beigetreten: 13.01.2011
PokerStrategist

Hmm ja, das ist irgendwie der Punkt mit dem das steht und fällt. Vielleicht kann da ein Physiker mal Licht ins Dunkle bringen? ;)


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Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Die Multiversen Theorie ist eine unbestätigte Theorie sprich es gibt zur erklärung des Problems (Quantenmechanische Wahrscheinilchkeiten) mehrere Theorien diese ist eine davon.
Man kann aber kein stück sagen inwiefern jetzt eine besser ist als die andere die sind aktuell alle relativ gleichberechtigt.
Im moment ist auch noch kein Experiment in aussicht mit der man die Theorien bestätigen/widerlegen könnte.
Von daher können wir hier ohne probleme davon ausgehen das es so ist.
Unendlich werden es aber trotzdem nicht sein es werden aber "quasi" unendlich sein. (es gibt kein richtiges unendlich)
Da vermutlich pro Sekunde in meinem Körper auf Atomare ebene soviele mögliche "wege" gegangen werden das dies die anzahl der Atome im Universum beiweitem übersteigt.


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Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Aber wenn die unterschiedlichen Universen nicht exakt gleich ablaufen, würdest du dort doch wahrscheinlich gar nicht existieren, oder? Irgendeine Kleinigkeit im Leben deiner Eltern wäre anders gelaufen, sie hätten sich gar nicht kennengelernt oder zumindest hätten sie ein anderes Kind gezeugt und nicht dich. Dazu genügt es ja schon, wenn die Zeugung einen Tag später passiert. Du könntest demnach in parallelen Universen nur existieren, wenn sie exakt identisch sind. Dann allerdings hättest du auch nichts von der parallelen Existenz, weil dann alle deine Ichs immer das gleiche tun und auch gleichzeitig sterben würden.


Antwort
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Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Original von NiceToMeetYou
Aber wenn die unterschiedlichen Universen nicht exakt gleich ablaufen, würdest du dort doch wahrscheinlich gar nicht existieren, oder? Irgendeine Kleinigkeit im Leben deiner Eltern wäre anders gelaufen, sie hätten sich gar nicht kennengelernt oder zumindest hätten sie ein anderes Kind gezeugt und nicht dich. Dazu genügt es ja schon, wenn die Zeugung einen Tag später passiert. Du könntest demnach in parallelen Universen nur existieren, wenn sie exakt identisch sind. Dann allerdings hättest du auch nichts von der parallelen Existenz, weil dann alle deine Ichs immer das gleiche tun und auch gleichzeitig sterben würden.

Noe. Klar müssen die universell ähnlich sein bis zu dem zeitpunkt wo du geboren wirst. In der mehr Zahl der universell in denen du geboren wirst lebst du noch triffst aber jede mögliche Entscheidung in jeweils einem von ihnen. Es gibt natuerlich auch welche in denen makroskopishc alles identisch ist verglichen mit Gesamtzahl ist das aber sehr gering.


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EasyMoe
Beigetreten: 22.08.2010
PokerStrategist

Hallo,

einige Fragen und Gedanken dazu:

Wer ist "ich"? Wie definierst Du (D)ich?

Eine gängie Defintion ist ja, dass "ich" die Summe meiner persönlichen Lebenserfahrungen ist/bin. In anderen Universen hast du dann aber andere Erfahrungen, Du bist dort also nicht (dieses) "ich" bzw. ein anderes Ich. Dein (dieses) ich hat sich scheinbar alles aus diesem Universum konsturiert (auch sich selbst?) und stellt sich nun vor, wie es ist, wenn es anders wäre. Dann aber wärst Du nicht "ich", so wie ich (der Autor) nicht Du zu sein scheint.

Braucht es Multiversen um die Zeitlosigkeit und Raumlosigkeit zu erfassen?

Der Verstand arbeitet gern mit "etwas", auch, um "Nichts" als etwas zu begreifen (wie in diesem Satz). Unendlichkeit ist ein Etwas um das Unbegreifliche festzulegen. Wenn Raum und Zeit existieren, müssen sie in "Etwas" (Nichts) existieren, so wie ich auf weißem Untergrund nur erkennen kann, was nicht weiß ist. Zeit und Raum exisiteren also im Zeitlosen/Raumlosen, man kann sagen, sie entfalten sich.

Bei der vorstellung von Multiversen stellt man sich vielleicht das Universum als Blase vor und malt sich im Geist einfach mehrere Blasen mit unterschiedlicher Konfiguration, wie eine Schneekugel, die geschüttelt wird. Doch das Paradox ist ähnlich wie beim Zeitbegriff und dem daraus folgenden Zeitreisenparadox. Die Vorstellung an sich erzeugt das Paradox, der Denker ist das Paradox/das Problem. Bei der Vorstellung mehrerer Multiversen verlagert man vielleicht die UNbegreifbarkeit dieses Universum einfach auf mehrere, letztlich, um der Vrostellung eines unsterblichen Ichs zu fröhnen


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rhanarion Themenstarter
rhanarion
Beigetreten: 13.01.2011
PokerStrategist

Original von EasyMoe
Wer ist "ich"? Wie definierst Du (D)ich?

Eine gängie Defintion ist ja, dass "ich" die Summe meiner persönlichen Lebenserfahrungen ist/bin. In anderen Universen hast du dann aber andere Erfahrungen, Du bist dort also nicht (dieses) "ich" bzw. ein anderes Ich. Dein (dieses) ich hat sich scheinbar alles aus diesem Universum konsturiert (auch sich selbst?) und stellt sich nun vor, wie es ist, wenn es anders wäre. Dann aber wärst Du nicht "ich", so wie ich (der Autor) nicht Du zu sein scheint.

Nach der Definition bleibt es ja "ich", wenn es unendlich viele alternative Universen geben sollte gibt es ja auch eines was bis zu dem Event was mich in einem Universum tötet exakt gleich verlaufen ist, an der Stelle ist mein anderes "ich" ja mit exakt den selben Erfahrungen gesegnet .


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Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

das ist viel mehr ein klon der das exakt gleiche erlebt hat.
Dein Individueller Selbsterhaltungstrieb usw. bleibt ja trotzdem da ich verstehe nicht wie "mich" das unendlich lebne lässt wenn es X beliebige Kopien von mir gibt.


Antwort
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rhanarion Themenstarter
rhanarion
Beigetreten: 13.01.2011
PokerStrategist

Naja, alle Kopien erleben ja exakt das selbe (sind also quasi du in diesem Moment) bis Kopie X stirbt. Danach kann nur noch Kopie Y die Welt wahrnehmen, für "dich" (im Sinne der Menge von Kopien die bis jetzt exakt das Selbe erlebt haben) wirkt es also als hättest du überlebt...


Antwort
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NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Original von rhanarion
Naja, alle Kopien erleben ja exakt das selbe (sind also quasi du in diesem Moment) bis Kopie X stirbt. Danach kann nur noch Kopie Y die Welt wahrnehmen, für "dich" (im Sinne der Menge von Kopien die bis jetzt exakt das Selbe erlebt haben) wirkt es also als hättest du überlebt...

wenn ich also in dieser Welt einen Zwilling hätte, mit dem ich das ganze Leben auf Schritt und Tritt alles gemeinsam machen würde und dann sterbe ich, dann ist der überlebende Zwilling danach "ich"?


Antwort
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rhanarion Themenstarter
rhanarion
Beigetreten: 13.01.2011
PokerStrategist

Wenn man davon ausgeht, dass das "ich" durch Erfahrungen und Erlebnisse eines Körpers definiert wird... klar.


Antwort
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Ihr habt da was falsch verstanden. In den jeweiligen Universen sind die Leute in unterschiedlichen Lebensaltern und situationen.
Wäre ja sonst auch voll witzlos.


Antwort
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Burnie211
Beigetreten: 15.04.2008
Elite Grinder

Ihr habt da was falsch verstanden. In den jeweiligen Universen sind die Leute in unterschiedlichen Lebensaltern und situationen. Wäre ja sonst auch voll witzlos.

Das eine schliesst das andere nicht aus JEDE! denkbare Mikroskopische Konfiguration im Gesamten universum stellt ein einzelnes universum da und jede zukünfitg eintrettende Mikroskopische konfiguration wieder ein neues.
Das heisst es gibt ebenfals unendlich viele universen die quasi gleich sind bis auf das ein elektron irgendwo im universum eine andere konfiguration eingegangen ist.

Um das mal Mathematisch zu verdeutlichen.
Betrachten wir unser Universum der einfachheit halber kurz als einen einzelnen Singulären zeitpunkt ohne Vergangenheit.
Dann entspricht Anzahl der Universen die es zum Zeitpunkt t=0+dt ziemlich genau der anzahl ALLER möglichen Teilchenkombinationen im Universum.
Jede Teilchenkombination entspricht einem Punkt im Phasenraum. Der Phasenraum ist ein Raum der alle möglichen Zustände eines Systems erfassen kann. Ein Punkt in dem Phasenraum definiert uns eine bestimmten Zustand.
Wenn unser universum Beispielsweise nur aus 2 Teilchen bestehen (ohne ladung oder sonstweder konfiguration) dann ist der Zustand des Systems durch den Ort und den Impuls der Teilchen bestimmt. Also durch die ortskoordinaten x,y,z und die Impulse in die jweilige raumrichtung p_x, p_y, p_z.
Jede Variable x und p bildet eine Koordinaten achse, der Raum ist also 6N-Dimensional wobei wir für N hier 2 einsetzen also besitzt der Raum 12 Dimensionen.
Jeder Punkt im Phasenraum stellt einen Zustand unserers Systems dar.
Übertragen auf das Universum bedeutet dies das wir 6N-Dimensionalen Raumbesitzen wobei N die Gesamte Anzahl ALLER! Teilchen im universum ist. Die Dimension erhöht sich sogar noch weil es neben den Raum und Impuls koordinaten noch Ladungszustände, Entartungen usw. geben kann.
Im Prinzip gibt es OHNE! die Vergangenheit zubetrachteten zurzeit t=0+dt soviele Universen wie in einem 6N-Dimensionalen Phasenraum Zustände platz haben (N anzahl teilchen im Universum).
Wenn wir das system jetzt zruzeit t=dt+dt betrachten dann quadriert sich noch einmal die Zustands zahl und für jedes hinzukommende dt quadriert sich die vorherige Zahl wieder usw. usf. und das seit dem es das Universum gibt.
Es gibt also auch unendlich zustände(universen) in denen einfach irgenden ein teilchen am anderen ende des Universums einen anderen Zustand besitzt und sonst ALLES gleich ist.


Antwort
Zitat

Danke für die Ausführungen. Aber so ein grosser Star Trek Fan bin ich dann doch nicht.


Antwort
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