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[Geschlossen] [Kaufberatung] E-Piano

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Martschl
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Hallo!

Hab mal E-Piano in den Titel geschrieben, bei Keyboard gucken nur die falschen Leute rein ;)

Ich möchte mir das Klavierspielen beibringen. Da ich mir obv kein Klavier leisten kann, muss ein Keyboard her.

Wichtig: Ich brauche weder Rythmenzeugs, noch ultrafancy Klangdinsdabumsda.
Ich will nur normale Piano Töne erzeugen :)

Ich habe zwei günstige Geräte rausgesucht. Eins mit 49, eins mit 61 Tasten (generell denke ich, dass mir 49 Tasten genügen werden, allerdings bin ich aus technischer Sicht gerade eher an dem 61er von Yamaha interessiert.

Casio CTK-230

Yamaha YPT-210

Welches der beiden klingt besser?

Habt ihr sonst Empfehlungen in Sachen gebrauchte Keyboards? Bei Ebay was zu finden ist mehr Glück als Verstand und in örtlichen Zeitungen findet man auch nur selten etwas.. bin also für jede Art von Kaufberatung sehr dankbar!

Marcel


25 Antworten

Erstmal vorweg ich habe vom Klavier spielen keine Ahnung, aber du möchtest Klavier spielen also so eher klassich, ne?
Dann sind so billige keyboard denkbar ungeeignet, da die Anschlagdynamik da nicht rüber kommt. Jeder Ton klingt dann mehr oder weniger gleich, egal ob du stark draufhast oder nur ganze sachte. Auch wenn es mehere dynamikstufen haben sollte, die richtige dynamik von einem echten Klavier erreicht man nie. Wenn du dann also mal auf einem echten Klavier spielst, wirst du dich also wahrscheinlich erstmal über die schweren Tasten aufregen und dann merken, dass du null Ausdruck hast.
Was du brauchst ist annscheinend eher sowas:
http://www.thomann.de/de/kawai_cl35_r.htm
Kein unötiger schick schnack von keyboard und viel authenischer.


Martschl Themenstarter
Martschl
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Hatte ich erwähnt, dass ich unter der von dir vorgestellten Preisklasse bleiben wollte ;)?

Nein, im Ernst: Danke für den Tipp. Im Grunde hast du damit recht, allerdings sitzt so ein Ding echt nicht drin. Und nur um erstmal spielen zu lernen und später als eingesessener alter Mann auf ein echtes Piano umzusteigen, sollte erstmal ein Keyboard reichen denke ich :)

Hab auch ne Freundin, die ein Klavier hat, sollte es mal soweit kommen könnte ich da mal "echt spielen" denke ich.. dafür bräuchte ich allerdings halt erst Erfahrung


Also für unter 100€ wirds halt echt schwer etwas zu finden, woran du länger Freude haben wirst.
Wenn du es möglichst billig haben willst kannst du dir auch einfach einen midi-controller kaufen:
http://www.thomann.de/de/miditech_midistart_3_usb.htm
Dann kannst du den an deinen PC anschließen und ein random piano vst laden (gibt sicherlich auch ganz gute als freeware). Der Klang ist dann sicherlich besser als aus den billigen keyboard speakern. Ist aber ein bisschen aufwendiger wenn man sich gar nicht mit daws und vsts auskennt. Außerdem kannst du nur dann spielen wenn dein Pc an ist. Dafür kannste aber auch easy sachen aufnehmen und billig viele effekte hinzufügen.

Ansonsten würde ich aufjedenfall das yamaha nehmen, welches du vorgeschlagen hast. Habe auchgerade mal geguckt, was es in der Preisklasse gibt. Kenne mich da wie gesagt nicht aus, aber das yamaha schien am vernüftigsten.
Hier bekommst du es übrigends etwas billiger:
http://www.thomann.de/de/yamaha_ypt_210_versandretoure.htm (ohne netzteil,aber auch ohne versandkosten)

Gibt trotzdem 3 Jaher Garantie und thomann sind sehr sehr kulant. Die tauschen dir das ohne mucken und kosten um.
Kannst auch die 30 Tage moneyback garantie nutzen. Bestellen - 30 Tage testen ob es was für dich ist - wenns dir nicht zusagt oder du doch keine Lust mehr auf klavier hast, einfach freeway aufkleber anfordern und packet zurück schicken. Geht alles ganz problemlos.


/e sry ausversehen zitieren statt editieren geklickt


Martschl Themenstarter
Martschl
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Ich dachte die MIDI Dinger könnten nur Sounds á la SuperMario Bros. aufnehmen oO

Den thoman Link hatte ich in der Zwischenzeit auch gefunden, trotzdem vielen Dank für deine Mühen :)

Die Yamaha-Bewertungen sind allgemein ganz gut.. dafür hat das Miditech natürlich die Anschlagdynamik drin. Frage ist, ob es sich für einen kompletten Einsteiger lohnt auf so ein Gerät zurückzugreifen (es scheint mir eher so als würden ambitionierte Spieler das zum Einspielen oder schnelle samples vertonen benutzen..)


Du könntest mit einem midi controller auch drumsounds erzeugen wenn du willst.
Die midi note fungiert nur als Trigger für eine richtige sounddatei. Deswegen brauchst du ein Computerprogramm, welches diese sounddateien liefert. z.B http://www.steinberg.net/de/products/legacyproducts/legacyproducts_thegrand2.html
Dein Pc muss beim spielen also immer an sein, alleine erzeugt der midi controller keinen ton, er liefert nur die informationen (midi noten) an das programm welches dann die Töne spielt.
kannst dir auf youtube ja mal verschiedene videos dazu angucken:
z.B

ich würde an deiner stelle aber dann erstmal ein fertiges keyboard nehmen, ist deutlich weniger stress am anfang


Martschl Themenstarter
Martschl
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Naja.. für die Hälfte des Preises und bei einem wahrscheinlich besseren Klangergebnis finde ich die MIDIs gerade gar nicht mal so schlecht :)

Danke dir auf jeden Fall Tijfg! Hast mir schon sehr viel weitergeholfen ;)

Vielleicht äußert sich ja noch jemand zu dem Thema MIDI vs. Keyboard


Original von Martschl
Vielleicht äußert sich ja noch jemand zu dem Thema MIDI vs. Keyboard

Hoffe ich mal, denn wie gut ein midi controller zum piano lernen geeignet ist kann ich nicht beurteilen. Möchte dir nur ungern was empfehlen womit du hinterher nicht zufrieden bist. Wollte dir nur eine Alternative aufzeigen.

Habe selber einen midi-controller. (allerdings nicht für piano), der läuft aber über meine midi fähige Soundkarte und nicht über USB. Deswegen ist die Übertragungsrate weitaus besser. Weiß nicht ob es da zu probleme kommen kann wenn du zu viele Tasten drückst.


Psychobilly1988
Beigetreten: 10.03.2009
PokerStrategist

da geht schon mehr als Super Mario Sounds ;)

allerdings muss man theoretisch für solche VSTs ja auch Geld ausgeben ;)

Ein Midi Controller, wird dich auf dauer aber nicht glücklich machen.
Ich benutz sowas halt um mal ein paar billige Akkordfolgen und Melodien aufzunehmen, aber Rachmaninov drauf zu spielen ist eher unmöglich.

Also dann schon eher das Yamaha dingens, aber wie schon gesagt, mit nem echten Klavier hat das nicht viel zu tun...Tastengewicht, Dynamik etc.

Schau dich mal bei Thoman, oder im Musicstore um, nach Digital-Pianos.
Die sind halt teurer, aber wie mit jedem Instrument spart man sich den ganzen Ärger, den man mit billigen Sachen hat und dafür auch noch unnötig Geld rausschmeißt.

Wenn du nicht gerade blutiger Anfänger bist und nicht weißt, wie man nen Dur-Akkord anschlägt, dann würde ich dir raten mal darüber nachzudenken eher etwas mehr Geld auszugeben. Kommt aber natürlich auch darauf an, wie weit du gehen willst. Wenn du nur ein paar Lieder begleiten willst, dann ist das Yamaha wohl noch gut genug. Wenn du aber Klassische Stücke spielen willst...naja.


bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Mein tipp:
Spar dir die mark und kauf dir lieber nen anständiges midiklavier mit 88 tasten und guter klaviertur. Dann dlst dir irgendwo schwarz cubase mit na steinway samples. Aber lass bloß die finger von so billig schrott keyboards.


Martschl Themenstarter
Martschl
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Original von bibersuperstar
Mein tipp:
Spar dir die mark und kauf dir lieber nen anständiges midiklavier mit 88 tasten und guter klaviertur. Dann dlst dir irgendwo schwarz cubase mit na steinway samples. Aber lass bloß die finger von so billig schrott keyboards.

Hab gestern noch ein wenig weitergesurft.
Da hab ich oft selbiges gehört.

Was wäre denn ein anständiges Midi in der 100€ Preisklasse?
Das von Tijfg gepostet bekommt allgemein gute Kritiken (für Anfänger).

@psycho:
Rachmaninov kann ich noch nicht so ganz ;)
Meine bisherigen Erfahrungen in Sachen musizieren allgemein beschränken sich auf 0. Hab mal n bisschen mit der Gitarre meiner Schwester herumgedümpert, allerdings nur um überhaupt mal was gemacht zu haben (Gitarre ist mal so gar nicht meins..).

Praktisch würde ich also von 0 anfangen, erstmal Lieder stumpf nachspielen und nach und nach Noten mit einfließen lassen.
Ich will's nicht von jetzt auf heute lernen.. wenn ich nach meinem Studium (in x Jahren) nach der Arbeit ein wenig Klavier spielen kann reicht mir das :) (Obwohl's dann schon klassischer sein sollte ;) ).

Also sagen mir allgemein diese Midis ganz gut zu um überhaupt mal reinzukommen.
Ein E-Piano ist einfach nicht drin (unter 500€ geht da mal gar nichts..).

Danke für eure Antworten!

Edit:
88 Tasten sind definitiv zu viel. Wie oft werde ich 61 Tasten brauchen und reichen auch 49 aus? Der große Bruder vom Miditech Midistart 3 (59 Euro) kostet 139 (also mal eben mehr als das doppelte). Mditech I2-Controls61


bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Also was nix kostet taugt auch nix, ist einfach so im großen und ganzen. Wenn du klassik spielen willst, wirst du nie im leben mit 49 tasten hinkommen.

Wie siehts denn mit lehrer usw aus oder hast jmd, der dir das beibringt? Sonst wirds nämlich echt hart, wenn man bei 0 anfängt ;)


Martschl Themenstarter
Martschl
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Kein Lehrer, autodidaktisches "Experiment".

Vorerst geht's mir darum erstmal mit neueren Songs anzufangen, die ich auf Youtube u. Ä. nachspiele/lerne um mich daran zu gewöhnen Tasten zu drücken und dabei irgendwie Töne rauszukriegen.

Danach wird's ans Notenlernen gehen.. vielleicht kann ich mir bis dahin einen Lehrer leisten. Bis das allerdings soweit ist, wird noch ne Menge Wasser durch den Rhein fließen, insofern ich halt wirklich bei 0 anfange.

Und in Sachen "hart werden".. kein Ding ;) Beiße mich gerne durch..

Sollte es also irgendwann mal soweit sein, dass ich wirklich klassische Stücke (und nicht new classic wie Tierssen o. A.) spielen kann, werde ich mir auch ein neues leisten können.. nur jetzt lohnt sich das irgendwie nicht, oder?


Psychobilly1988
Beigetreten: 10.03.2009
PokerStrategist

Man merkt auch als Laie immer relativ schnell, wenn man etwas drin is, dass billige Instrument einfach nichts taugen.

Wenn du weißt, dass du die Sache ernsthaft durchziehen willst, dann spar lieber noch ein bisschen.


cynic82
Beigetreten: 08.01.2007
Oldschool Grinder

ein keyboard hat leider nix mit nem richtigem klavier zu tun, da fehlt einfach ein authentischen sound, betonungsmöglichkeiten, pedale und vor allem die hammermechanik (gewichtete tasten). die tastatur von nem keyboard ist ist einfach labberig, da wirst du bei nem späteren umstieg auf nen klavier oder digitalpiano extreme probleme bekommen.

moderne digitalpianos kommen schon sehr nahe an echte klaviere ran, kosten leider auch entsprechend mehr. die günstigsten zu empfehlenden digitalpianos sind das

casio px-130 (nicht von der marke abschrecken lassen, die teile sind im im einstiegsbereich extrem gut)

und das korg sp-250

also wenn du nicht ganz schnell wieder die lust am spielen verlieren willst empfehle ich dir auf ein keyboard zu verzichten, auf ein anständiges digitalpiano zu sparen und in der zeit bei deiner freundin auf dem klavier zu üben.

wenn du dich weiter informieren willst oder noch fragen hast empfehle ich dir auf http://www.musiker-board.de/f77-keys/ vorbeizuschauen. da wirst du auch kompetent beraten.

edit: es lohnt sich oftmals digitalpianos in england zu kaufen, brauchst zwar evtl nen stromwandler aber kannst locker 100 euro oder mehr sparen (eu = zollfrei)


Martschl Themenstarter
Martschl
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Dann danke ich euch abermals für die Tipps.

Ich habe lediglich Angst davor, mir für 700€ ein E-Piano ins Haus zu stellen um dann festzustellen, dass es für mich "doch nicht das richtige" bzw. "meinen neulingsanforderungen entsprechend zu gut" ist.

Im Grunde wären 50 Euro im Vergleich zu 700 relativ gut angelegtes Geld um die Funktionsweise des eigentlichen Instruments kennenzulernen (und beispielsweise auch einfach zu lernen, meine Finger zu verbiegen).

Dass eine Umstellung später sehr schwer wird, kann ich mir jedoch gut vorstellen.
Daher die Gedanken in richtung Midi, da hier immerhin Anschläge vorhanden sind (auch wenn ich mir, in meiner laienhaften Unwissenheit, auch hier gut vorstellen kann, dass es noch nicht wirklich mit einem Klavier oder E-Piano vergleichbar ist).

Aus der technischen Sicht wäre ein Midi-Gerät kein Problem für mich, dafür bin ich evanciert genug auf den Gebieten Hard- und Software. Mögliche Zusatzkosten für midi-sounds stellen heutzutage kaum noch Weichen (um das mal so auszudrücken).

Fraglich nur, ob man damit ein relativ realisitisches Spielgefühl bekommt und die 50€ den 700€ als Test gut gegenüberstehen..


tobe666
Beigetreten: 24.03.2006
Elite Grinder

Bitte nimm dir Unterricht. Klavier kann man sich nicht autodidaktisch beibringen. Und die Leute, die denken Sie könnten es, spielen so scheisse und haben keine Ahnung :)

Wenn du dir nicht sicher bist ob dir Klavier spielen überhaupt taugt, dann kauf ruhig erstmal so n billig ding und klimper drauf los. Früher oder später solltest du dann schon in eine höhere Preisklasse gehen.

Ich würde dir empfehlen nicht auf den Sound zu achten. Schau lieber dass du eine gute Klaviatur hasst und dass das ding n midi out hat. Dann kannst du wie gesagt software synthies deines Rechners ansprechen oder du kaufst dir mal ein Soundmodul. Am besten würde ich irgendwo vor ort einfach mal ein bisschen rumklimpern und mir ein Modell mit anständiger Klaviatur raussuchen und dies dann online billiger kaufen :)

Das wird die billigste Lösung sein

Musikalische Grüße

Edit: ich selber habe hier in meiner Studentenbude auch nur billigequipement aber für meine Zwecke reicht es. Ich habe nicht einmal eine Klaviatur mit Hammerdynamik. Falls du was hören willst sag bescheid.


MrQNo
Beigetreten: 30.09.2006
Oldschool Grinder

Original von Martschl
Im Grunde wären 50 Euro im Vergleich zu 700 relativ gut angelegtes Geld

Ich denke, dass hier der Grundfehler liegt.

Du kannst dir Klavierspielen nicht selbst beibringen. Punkt. Du kannst die Zuordnung Finger - Noten selbst erlernen, und dafür würde auch das allerbilligste Keyboard zur Not reichen. Allerdings hat das mit Klavierspielen noch nix zu tu€n.

Klavier lernen heisst halt auch, die richtige Abstufung im Druck hinzubekommen. Das erfordert erstens, dass man keine "Bewegungsfehler" macht. Ohne optische fachkundige externe Kontrolle ein Unding. Und zweitens ist immer die Frage, was "richtig" ist. Auch hier ist Feedback immens wichtig.

Dann kommt hinzu, dass die Klangergebnisse, die man selbst mit Konzertreife aus den 50,- Apparaten rausholt, extrem unbefriedigend sind. Den "Klang" hat man nach nem halben Jahr sowas von satt. Und dann kommt man zu dem Schluss, dass Klavierspielen doch nicht das richtige ist, dabei wars nur das falsche Instrument.

Machs lieber gleich richtig. Ich hab meinen Schülern damals auch für den Einstieg zu einem E-Piano geraten. Persönlich bin ich Yamaha-Fan; mit deren Clavinovas kann man eigentlich nicht allzuviel falsch machen. Die älteren Instrumente (z.B. dieses) sind auch ziemlich wertstabil. Wenn du nach nem Jahr merkst, dass es das doch nicht war, kannst du sie fast fürs gleiche Geld wieder versteigern.


bibersuperstar
Beigetreten: 14.01.2007
Oldschool Grinder

Sonst hol dir doch nen mietinstrument, wenn du eh noch nicht sicher bist, ob es was für dich ist


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