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[Geschlossen] Klassiker

23 Beiträge
13 Benutzer
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gibts hier noch andere leute die goethe, schiller und co. auch ausserhalb des schulunterrichts/uni lesen?
habt ihr heisse tips? was sollte man eurer meinung gelesen haben?
habe gerade Schillers Geisterseher durch und bin begeistert.

mein tip für euch wäre aber E.T.A.Hoffmann: Die Elixiere des Teufels.


22 Antworten
Smorpher
Beigetreten: 10.08.2006
Oldschool Grinder

zwar in der uni gelesen, aber so unfassbar gut:
rilke - die aufzeichnungen des malte laurids brigge


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Wenn ich so in meine Bücherregale sehe, da ist nicht viel aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Aber versuch mal diese Kombination:
1) Goethe: Wilhelm Meister
2) Handke: Falsche Bewegung
3) (der Film zum Buch ;) ) Wim Wenders: Falsche Bewegung

und wenn ich schon mal beim Wilhelm Meister bin, dann ist Gottfried Kellers "Der Grüne Heinrich" auch nicht weit. Lohnt sich ebenfalls, wie manches andere von Keller.

Und wenn ich mal wieder Zeit habe, dann werde ich mich ausgiebigst Thomas Mann widmen. Habe diesen Sommer ab und zu im Radio die Buddenbrooks-Lesung von Gert Westphal gehört. Das macht Lust auf mehr.


Smorpher
Beigetreten: 10.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Egozocker
Und wenn ich mal wieder Zeit habe, dann werde ich mich ausgiebigst Thomas Mann widmen. Habe diesen Sommer ab und zu im Radio die Buddenbrooks-Lesung von Gert Westphal gehört. Das macht Lust auf mehr.

mein Gott.. Gert Westphal ist ein unglaublicher Vorleser.. Süskinds Parfüm von ihm - ca. 15 mal - zu hören, war wirklich phänomenal..
Auf welchem Sender lief denn die Buddenbrooks-Lesung? Wdr5?


Phoonzang
Beigetreten: 04.07.2007
PokerStrategist

Ich finde Hermann Hesse ziemlich gut. Peter Camenzind, Unterm Rad und der Steppenwolf sind wirklich lesenswert. Max Frisch würde ich auch schon zu "Klassikern" zählen, Andorra, Homo Faber und vor allem Stiller sind großartig. Heinrich Manns "Der Untertan" ist auch ein "must read" für mich.
Wenn's auch ausländisch sein darf: Joseph Conrad (Herz der Finsternis) oder John Steinbeck.


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von Smorpher

Original von Egozocker
Und wenn ich mal wieder Zeit habe, dann werde ich mich ausgiebigst Thomas Mann widmen. Habe diesen Sommer ab und zu im Radio die Buddenbrooks-Lesung von Gert Westphal gehört. Das macht Lust auf mehr.

mein Gott.. Gert Westphal ist ein unglaublicher Vorleser.. Süskinds Parfüm von ihm - ca. 15 mal - zu hören, war wirklich phänomenal..
Auf welchem Sender lief denn die Buddenbrooks-Lesung? Wdr5?

Bundesweiten auf allen Kulturkanälen (also WDR 3) 61 mal jeweils von 22:30 bis 23:00 Uhr


zum thema klassiker fällt mir nur beethovens 9. ein... wenn ihr eh alle pokert habt, ihr auch zeit euch das mal reinzuziehen :P


wizzel
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Ich bin immer noch ein sehr großer "Don Carlos" und "Faust" Fan.
Gerade zu letzterem gibt es sehr viele Autoren, die das Thema aufgreifen.
Mein absolutes Lieblingsbuch ist daher aus der russischen Literatur von Michail Bulgakow "der Meister und Margarita".
Sehr verrückt und schon fast surrealistisch. Kann ich nur empfehlen =)


EricCurtman
Beigetreten: 12.11.2008
PokerStrategist

Goethe :
Die Leiden des jungen Werthers

erstmal hat der das in 3 Wochen runtergeschrieben und dann die Aktion das sich damals viele umgebracht haben mit der Begründung das sie sich in ihm wiedersehen und als einizigebn Ausweg den Selbstmord sehen.

&
Günther Grass:
Die Blechtrommel

auch wenn noch kein Klassiker
Der Pianist
von Władysław Szpilman


wizzel
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Apropos, auch wenn es vermessen klingen mag, aber ich kann Günter Grass nicht ausstehen :evil:
Geschichtshistorische Romane finde ich sowieso meistens nicht schön zu lesen aber wenn ein Autor seinen Ruhm und seine Werke für die Politik einsetzt empfinde ich dies als außerordentlich störend.

Mein Gott, was hab ich mich durch "Im Krebsgang" Quälen müssen :rolleyes:
Einfach furchtbar (für mich)...


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von wizzel
Apropos, auch wenn es vermessen klingen mag, aber ich kann Günter Grass nicht ausstehen :evil:
Geschichtshistorische Romane finde ich sowieso meistens nicht schön zu lesen aber wenn ein Autor seinen Ruhm und seine Werke für die Politik einsetzt empfinde ich dies als außerordentlich störend.

Mein Gott, was hab ich mich durch "Im Krebsgang" Quälen müssen :rolleyes:
Einfach furchtbar (für mich)...

Na ja, aber war Goethe nicht sogar Minister?

Und zur literarischen Qualität Grass':

Die Blechtrommel ist doch mehr als nur ein geschichtshistorischer Roman. Es gab zu der Zeit zwar innovativere Autoren in Deutschland, aber die Danziger Trilogie ist schon stark.
Durch den Butt habe ich mich gequält und ich glaube, es ist danach nicht besser geworden. Im Krebsgang habe ich gar nicht mehr zur Kenntnis genommen.


wizzel
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Original von Egozocker

Original von wizzel
Apropos, auch wenn es vermessen klingen mag, aber ich kann Günter Grass nicht ausstehen :evil:
Geschichtshistorische Romane finde ich sowieso meistens nicht schön zu lesen aber wenn ein Autor seinen Ruhm und seine Werke für die Politik einsetzt empfinde ich dies als außerordentlich störend.

Mein Gott, was hab ich mich durch "Im Krebsgang" Quälen müssen :rolleyes:
Einfach furchtbar (für mich)...

Na ja, aber war Goethe nicht sogar Minister?

Und zur literarischen Qualität Grass':

Die Blechtrommel ist doch mehr als nur ein geschichtshistorischer Roman. Es gab zu der Zeit zwar innovativere Autoren in Deutschland, aber die Danziger Trilogie ist schon stark.
Durch den Butt habe ich mich gequält und ich glaube, es ist danach nicht besser geworden. Im Krebsgang habe ich gar nicht mehr zur Kenntnis genommen.

Um gottes Willen, bitte nicht falsch verstehen!
Das was ich schrieb ist rein subjektiv.
Natürlich haben Grass´ Werke einen großen literarischen Wert und sind objektiv betrachtet sehr gut.
Das ändert aber nichts daran, dass ich vieles von ihm nicht ausstehen kann (hab aber natürlich nicht alles gelesen)

Ich muss ja nicht alles mögen... =)


Lio70
Beigetreten: 28.12.2006
Oldschool Grinder

Original von Phoonzang
Ich finde Hermann Hesse ziemlich gut. Peter Camenzind, Unterm Rad und der Steppenwolf sind wirklich lesenswert.

Mein Favorit ist immer noch "Narziß und Goldmund". "Siddhartha" ist auch nicht zu verachten.


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von wizzel
Um gottes Willen, bitte nicht falsch verstehen!
Das was ich schrieb ist rein subjektiv.
Natürlich haben Grass´ Werke einen großen literarischen Wert und sind objektiv betrachtet sehr gut.
Das ändert aber nichts daran, dass ich vieles von ihm nicht ausstehen kann (hab aber natürlich nicht alles gelesen)

Ich muss ja nicht alles mögen... =)

Mann, was soll das denn heißen. Ob Grass Werke einen großen literarischen Wert haben, wird sich vielleicht in 100 Jahren rausstellen, und ob es Kriterien dafür gibt, literarische Qualität objektiv zu bewerten, weiß ich auch nicht.

Ich wollte mit meinem Post nur zum Ausdruck bringen, dass dir vielleicht etwas entgeht, wenn du nur auf Grund von Leseerfahrungen mit dem "späten" Grass den frühen nicht zur Kenntnis nimmst. Aber unbefangen geht man dann in der Regel nicht mehr dran. Aber schau dir mal die Verfilmung von Schlöndorff an. Er versucht garnicht, das Buch 1:1 umzusetzen, sondern beschränkt sich auf wesentliche Aspekte. Für mich eine der wenigen gelungenen Literaturverfilmungen, die es gibt.


wizzel
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Original von Egozocker
Mann, was soll das denn heißen. Ob Grass Werke einen großen literarischen Wert haben, wird sich vielleicht in 100 Jahren rausstellen, und ob es Kriterien dafür gibt, literarische Qualität objektiv zu bewerten, weiß ich auch nicht....

Klar, ob ein Werk langfristig literarisch Wertvoll ist, lässt sich vorher natürlich nicht sagen... Aber einen Nobelpreis bekommt man ja nicht, wenn man schlechte Bücher schreibt, das wollt ich nur damit sagen :)


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von wizzel

Original von Egozocker
Mann, was soll das denn heißen. Ob Grass Werke einen großen literarischen Wert haben, wird sich vielleicht in 100 Jahren rausstellen, und ob es Kriterien dafür gibt, literarische Qualität objektiv zu bewerten, weiß ich auch nicht....

Klar, ob ein Werk langfristig literarisch Wertvoll ist, lässt sich vorher natürlich nicht sagen... Aber einen Nobelpreis bekommt man ja nicht, wenn man schlechte Bücher schreibt, das wollt ich nur damit sagen :)

naja, Kafka hat zumindest keinen Nobelpreis bekommen


EricCurtman
Beigetreten: 12.11.2008
PokerStrategist

Original von Egozocker

Original von wizzel

Original von Egozocker
Mann, was soll das denn heißen. Ob Grass Werke einen großen literarischen Wert haben, wird sich vielleicht in 100 Jahren rausstellen, und ob es Kriterien dafür gibt, literarische Qualität objektiv zu bewerten, weiß ich auch nicht....

Klar, ob ein Werk langfristig literarisch Wertvoll ist, lässt sich vorher natürlich nicht sagen... Aber einen Nobelpreis bekommt man ja nicht, wenn man schlechte Bücher schreibt, das wollt ich nur damit sagen :)

naja, Kafka hat zumindest keinen Nobelpreis bekommen

worauf möchtest du hinaus?
Das Problem mit dem Literatur Nobelpreis das er sehr Europa-lastigt ist.
Sartre hat zB seinen Abgelehnt , da kann man auch mal sehen wie wichtig der Nobelpreis in der Literaturwelt ist : 0


wizzel
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

Original von EricCurtman

Original von Egozocker

Original von wizzel

Original von Egozocker
Mann, was soll das denn heißen. Ob Grass Werke einen großen literarischen Wert haben, wird sich vielleicht in 100 Jahren rausstellen, und ob es Kriterien dafür gibt, literarische Qualität objektiv zu bewerten, weiß ich auch nicht....

Klar, ob ein Werk langfristig literarisch Wertvoll ist, lässt sich vorher natürlich nicht sagen... Aber einen Nobelpreis bekommt man ja nicht, wenn man schlechte Bücher schreibt, das wollt ich nur damit sagen :)

naja, Kafka hat zumindest keinen Nobelpreis bekommen

worauf möchtest du hinaus?
Das Problem mit dem Literatur Nobelpreis das er sehr Europa-lastigt ist.
Sartre hat zB seinen Abgelehnt , da kann man auch mal sehen wie wichtig der Nobelpreis in der Literaturwelt ist : 0

Bert Brecht hat auch nie einen bekommen ;(
(Wo mit Herrn Keuner ein weiterer Klassiker genannt wäre)
Wie du schon sagst führt die Europalastigkeit dazu, dass er nicht als das ultimative, letzte Kriterium für gute Literatur herhalten kann. Dennoch ist er meinem Erachten nach eine gute Orientierungshilfe.
Ähnlich wie der Oscar im Film, wo natürlich auch einige Perlen nicht auftauchen, die ausgezeichneten Filme in der breiten Öffentlichkeit aber durchaus als gut empfunden werden.

Wie bereits gesagt bekommt man den Nobelpreis nicht geschenkt. Er ist also schon ein Indikator für gute Literatur, auch wenn sie nicht von jedem als solche empfunden wird und auch nicht jeder (würdige) Schriftsteller einen bekommt.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich noch nicht viel Nobelpreisliteratur gelesen habe. :O
Falls da jemand tiefer in der Materie drin steckt lasse ich mich gerne belehren.
Allerdings ist dies alles gerade sehr off Topic geraten und wir sollten zurück zu den Klassikern kommen… =)


Original von wizzel
Apropos, auch wenn es vermessen klingen mag, aber ich kann Günter Grass nicht ausstehen :evil:
Geschichtshistorische Romane finde ich sowieso meistens nicht schön zu lesen aber wenn ein Autor seinen Ruhm und seine Werke für die Politik einsetzt empfinde ich dies als außerordentlich störend.

Dann versuch mal Remarque, seine Romane aus der Weimarer Zeit sind super zu lesen. Ich empfehle "der schwarze Obelisk" zum Einstieg.


skedar
Beigetreten: 16.07.2006
Elite Grinder

günter grass ist absoluter bullshit. im krebsgang war wohl das besheuertste buch welches ich jemals lesen musste. ist einfach auch nicht gut geschrieben, nichts.
abgesehen davon nervt er mich als typ. mit seiner ganzen geheimgehaltenen vergangenheit und seinen übersetzer conventions die er da abzieht. son eingebildeter schwanz.
wertlos der typ.

remarque kann ich auch empfehlen. arc de trioumphe hab ich gelesen und fands gut für den historischen kontext, der mich sonst meist nervt.

klassiker: MANN


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