@MrRobot: Falls das Dein read auf den playerpool ist, dann nh.
@LMcrow: Will mit Dir keine Grundsatzdiskussion, daher nur kurze Antworten von mir
1) Ich persönliche versuche mit der Einordnung von Spielern vorsichtig zu sein. Jemand, der keine Fullstack ist, kann 90/10, 30/5, kann postflop spewy oder tight sein, oder whatever spielen.
2) Wie ich was definiere, ist eine Sache, gibt aber nun mal feststehende "pokerlingo" und da ist shortstack was anderes als midstack was anderes als fullstack und shortstack wird meines Wissens nach mit sowas wie 20-30 bb definiert.
3) Ein negativer freeroll ist am river oop zu checken. Hier ist das ein check um einen bluff zu inducen. Hab übrigens nie behauptet, dass wir am river cb spielen sollen.
4) Das ist von der Strategie her der interessantestes Teil. Du schreibst, dass er committed ist, weil er shortstack ist und, weil er am river ja bluffen kann, muss er seinen fd callen. Versteh ich nicht. Hast Du dafür einen Beleg? v. braucht 36% eq für nen call, die er augenscheinlich nicht hat. Meinst Du, dass sich schlechtere Spieler eher mit nem FD committed fühlen?
Mein Argument ist ja, dass wir so oder so broken. Kommt eben nur drauf an, was besser ist. Selbst am turn (oder river) zu jammen oder hoffen, dass er viele seiner Hände am river bluffen. MrRobot, der den pool und den konkreten Spieler besser einschätzen kann meint, dass ein Jam nunmal besser ist, dann kann ich das auch so akzeptieren.