Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

[AQ]

20 Beiträge
5 Benutzer
0 Reactions
738 Ansichten

Hoihoi!

Am flop donkt V in mich rein. Würde ihm ein Pair aber warscheinlicher einen Bluff zutrauen deshalb call. Am turn checkt er dann. Da K eine gute scarecard ist und ich noch einige outs habe dachte ich mir zu setzen.
river dann nix getroffen aber er setzt -> fold.

sinnvolle line oder eher net?

Known players:
[tg]Position_Stack:hands/vp$ip/RaisePreflop/AF/WTS/ORL/BBvsSteal/W$SD;BB$6,31:25/24/16/3,0/50/33/50/50;Hero$5,96:///////;[/tg]
0,02/0,05 No-Limit Hold'em (6 handed)
Hand recorder used for this poker hand: PokerStrategy.com Elephant 0.106 by www.pokerstrategy.com.

Preflop: Hero is BU with A♣, Q♠
3 folds, Hero raises to $0,15, SB folds, BB calls $0,10.

Flop: ($0,32) T♥, T♣, 7♠ (2 players)
BB bets $0,23, Hero calls $0,23.

Turn: ($0,78) K♦ (2 players)
BB checks, Hero bets $0,49, BB calls $0,49.

River: ($1,76) 5♦ (2 players)
BB bets $1,05, Hero folds, BB gets uncalled bet back.

Final Pot: $1,76


Antwort
Zitat
19 Antworten

nh


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

Du kannst den Turn nicht einfach betten, nur weil der King 'ne Scarecard ist :)

Es gibt zwei Gründe für eine Bet:
1. Es callen schlechtere Hände (Valuebet)
2. Es folden bessere Hände (Bluffbet)

Hier ist keiner der beiden Punkte gegeben, weshalb wir einfach versuchen sollten möglichst günstig zum SD zu kommen.


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

BBs range umfasst hier alle kleineren Pairs die folden könnten aber natürlich ist hier der K dazu gekommen der ihm auch weiterhelfen könnte.

Also wenn ich das richtig verstehe ist das problem, dass der K ihm auch weiterhelfen könnte. Denn potentiell könnten ja stärkere hände folden.

wenn er jetzt am flop gecheckt hätte wäre dann die turnbet sinnvoll?


Antwort
Zitat

Original von TempoKamille
Du kannst den Turn nicht einfach betten, nur weil der King 'ne Scarecard ist :)

Es gibt zwei Gründe für eine Bet:
1. Es callen schlechtere Hände (Valuebet)
2. Es folden bessere Hände (Bluffbet)

Hier ist keiner der beiden Punkte gegeben, weshalb wir einfach versuchen sollten möglichst günstig zum SD zu kommen.

find ich fragwürdig es geht doch auch darum wie seine range zusammen gessetzt ist und eine bet for deadmoney is genauso ein grund wieso nicht seinen Equityshare stehlen anstellen am River gegen ein 22 pair zu verlieren etc. vll sogar ne thinne valuebet gegen 89/9J ich denke ne bet ist hier dem check deutlich überlegen aufgrund der zusammensetzung seiner Range


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

Original von Klaschni
BBs range umfasst hier alle kleineren Pairs die folden könnten aber natürlich ist hier der K dazu gekommen der ihm auch weiterhelfen könnte.

Also wenn ich das richtig verstehe ist das problem, dass der K ihm auch weiterhelfen könnte. Denn potentiell könnten ja stärkere hände folden.

wenn er jetzt am flop gecheckt hätte wäre dann die turnbet sinnvoll?

Du denkst also, V. donkt am Flop ein kleines Pair und c/r dann am Turn, weil du ja den Flop mit Khigh gecallt haben könntest?!
Kann sein, aber das können wir nicht wissen und wir haben eine passable Hand gegen seine Range. Warum sollten wir nicht checken? Wenn er den Flop nur geblufft hat, dann gewinnen wir den Showdown in knapp 90% der Fälle. Wenn er nicht geblufft an und jetzt nur potcontrollen will (z.B. mit 87s), dann wird er auf eine bet eh nicht folden.

Der King ist also nicht das Problem, sondern einfach, dass wir nicht wissen, ob er hier bessere Hände wirklich foldet. Das wäre bei einer 4 :diamond: hier nicht anders.
Wenn er den Flop checkt, würde ich folglich aus dem gleichen Grund einfach downchecken!

Original von datrumpeta
find ich fragwürdig es geht doch auch darum wie seine range zusammen gessetzt ist und eine bet for deadmoney is genauso ein grund wieso nicht seinen Equityshare stehlen anstellen am River gegen ein 22 pair zu verlieren etc. vll sogar ne thinne valuebet gegen 89/9J ich denke ne bet ist hier dem check deutlich überlegen aufgrund der zusammensetzung seiner Range

Hast du jemals in einem Artikel/Video oder sonstwo was von "Bet vor Deadmoney" gelesen?!
Wie gesagt, hat er mit seinen pure Bluffs maximal 12% Equity gegen uns am Turn. Zusätzlich kann er mal Ax oder Qx gedonkt haben und wenn wir am River hitten, kriegen wir so sogar noch Value!

Eine Valuebet haben wir übrigens nur, wenn wir >50% gegen seine Callingrange (!) haben. Nur weil er 1, 2 schlechtere Combos callt haben wir also noch lange keine Valuebet, da wir immer gegen eine Range betten und nicht gegen einzelne Hände!

Wenn ihr hier immer bettet, dann ist das ein böses Leak mit dem hier dauerhaft Geld verbrennt! Da checke ich lieber den Turn und calle den River, weil er so wenigstens noch bluffen kann... (wobei ich hier einfach c/f würde T+R)


Antwort
Zitat

Ist es bei einem halbwegs solidem Spieler denn wirklich realistisch davon auszugehen, dass er hier den Flop mit Overcards donkt? Imo hat er da viel häufiger irgendein kleines pp oder die 7 mit der er das Geld einsammeln will und Angst hat vor einem cb und das Overcards kommen, die uns improven lassen.


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

Original von Olga1981
Ist es bei einem halbwegs solidem Spieler denn wirklich realistisch davon auszugehen, dass er hier den Flop mit Overcards donkt? Imo hat er da viel häufiger irgendein kleines pp oder die 7 mit der er das Geld einsammeln will und Angst hat vor einem cb und das Overcards kommen, die uns improven lassen.

Hab ja auch nichts anderes behauptet :) Trotzdem werden die Hände zu selten auf eine Turnbet folden.

OC mit BDFD, die V. nicht c/c möchte/kann können übrigens auch von guten Regs gedonkt werden.


Antwort
Zitat

Original von TempoKamille

Original von Olga1981
Ist es bei einem halbwegs solidem Spieler denn wirklich realistisch davon auszugehen, dass er hier den Flop mit Overcards donkt? Imo hat er da viel häufiger irgendein kleines pp oder die 7 mit der er das Geld einsammeln will und Angst hat vor einem cb und das Overcards kommen, die uns improven lassen.

Hab ja auch nichts anderes behauptet :) Trotzdem werden die Hände zu selten auf eine Turnbet folden.

OC mit BDFD, die V. nicht c/c möchte/kann können übrigens auch von guten Regs gedonkt werden.

Ich wollte nur darauf hinnaus, dass es eventuell Sinn machen könnte den Flop ganz weak zu folden?


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

Flop werde ich sicher nicht folden. Gegen seine Pockets haben wir einige Outs und gegen seine OC sind wir sogar vorne und kriegen bei Hit noch gut Value!


Antwort
Zitat

Original von TempoKamille

Original von datrumpeta
find ich fragwürdig es geht doch auch darum wie seine range zusammen gessetzt ist und eine bet for deadmoney is genauso ein grund wieso nicht seinen Equityshare stehlen anstellen am River gegen ein 22 pair zu verlieren etc. vll sogar ne thinne valuebet gegen 89/9J ich denke ne bet ist hier dem check deutlich überlegen aufgrund der zusammensetzung seiner Range

Hast du jemals in einem Artikel/Video oder sonstwo was von "Bet vor Deadmoney" gelesen?!
Wie gesagt, hat er mit seinen pure Bluffs maximal 12% Equity gegen uns am Turn. Zusätzlich kann er mal Ax oder Qx gedonkt haben und wenn wir am River hitten, kriegen wir so sogar noch Value!

Eine Valuebet haben wir übrigens nur, wenn wir >50% gegen seine Callingrange (!) haben. Nur weil er 1, 2 schlechtere Combos callt haben wir also noch lange keine Valuebet, da wir immer gegen eine Range betten und nicht gegen einzelne Hände!

Wenn ihr hier immer bettet, dann ist das ein böses Leak mit dem hier dauerhaft Geld verbrennt! Da checke ich lieber den Turn und calle den River, weil er so wenigstens noch bluffen kann... (wobei ich hier einfach c/f würde T+R)

Also "for deadmoney" zu betten ist ausm "balugawhale theorem" und wenn wir sowohl ein paar bessere kombos zum folden bekommen und ein paar schlechtere zum callen und er hier an dem spot wohl 80% seiner Range sofort aufgibt ist halt die bet einfach besser und nen bluff zu catchen mit A high am River gegen nen fish find ich keine sonderlich gute idee der fish wird auch oft sowas wie 22/33 etc. einfach betten weil er nicht weiss was er damit machen soll. Wenn wir Turn und River betten bekommen wir ihn von seiner gesamten Range an dem spot und das is definitiv ein thinner bluff + deadmoney (Equityshare stehlen).

Zum Thema

da wir immer gegen eine Range betten und nicht gegen einzelne Hände!

Da seine range hier zu über 50% aus Air besteht + ein kleiner teil der uns beat hat is es sehrwohl möglich hier vorallem auf die paar einzelnen kombos zu schauen auf die es ankommt und das sind nunmal 22 - 66/87/T9/J9/

Ich sag ja nicht das n checkbehind schlecht is ich find nur einfach die bet besser


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

In deinem Post sind ja schon mehrere Widersprüche in sich^^

1. Wie kommst du darauf, dass er 80% seiner Range aufgibt?! Stell mal eine Range zusammen, mit der er den Flop donkt und dann den Turn c/f (woher sollen wir auch auf einmal den King haben?)
Es callen hier auch einfach total wenig schlechtere Combos und das sind die handvoll Draws. Wenn du so argumentierst, dann kannst du ja jedes Pair for Value oder "Deadmoney" wie du sagst betten, sobald ein Draw draußen liegt. Kannst du aber nicht!

2. Du sagst es wäre schlecht mit Ahigh am River zu bluffcatchen, weil Villain ein Fisch ist. Aber zeichnet Fische nicht idR aus, dass sie viel zu viel callen? Macht nicht gerade das die Bet am Turn schlecht?
Ich würde übrigens auch nicht mit Ahigh bluffcatchen, da er, wenn er weiter bluffen will eher nochmal den Turn bettet.

3. Jetzt willst du AQ hier 3barreln? Wenn du sogar AQ hier 3-mal bettest, was bettest du dann nicht? Das es schlecht ist hier seine komplette Range am Turn(+River) zu betten muss ich wohl nicht explizit erwähnen?!

4. Woher weißt du wieviel Air V. in der Range hat? Und wenn er nun 50% Air in der Range hat, die er auf eine Bet folden, was ist das gut an der Bet?

Nochmal zu deiner Deadmoneybet: Das ist einfach eine Bluffbet! Du bettest mit einer schwachen Hand, um den Pot (die "Deadmoney") gleich mitzunehmen. Wo ich den Begriff vielleicht annähernd verstehen könnte wäre, wenn jetzt ein FD am Flop liegt und jeden da gegen eine Bet von dir foldet (weil er einfach 36% Equity foldet). Hier foldet er aber einfach nur Hände, die sowieso kaum Equity gegen uns haben! Wir bluffen gegen schwächere Hände und das ist einfach schlecht.

Wenn du immernoch davon überzeugt bist, dass diese katastrophale bet besser ist als der cb, dann antworte doch bitte mal mit realistischen Ranges für jede Street. Einmal im bet-Fall und einmal im cb Fall.


Antwort
Zitat

danke für die ausführliche anwort :) ich bin leider zurzeit nicht zuhause und hab daher flopzilla nicht am start werd aber die nächsten tage eine range analyse zusammenstellen finde deine argumentation immernoch nicht ganz schlüssig aber werde erst argumenieren wenn ich meine programme zur hand hab

danke für die diskussion =)


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

Gerne, aber wie gesagt, dass ist eigentlich ein absoluter Standardspot und klarer cb.

Für andere Interessenten nochmal zum nachlesen (Ab Silber glaube ich):
http://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/1580/1/


Antwort
Zitat

ok also hier mal meine Argumentation für die bet am Turn, aber ich fang mal an mit ner genauen definition mit der bet "for capitalizing dead money":

Wir stellen uns klassischerweise die Frage koennen wir for value betten (call schlechteres>50%) oder bluffen (fold besseres>50%) sollte weder a noch b der Fall sein checken wir behind.

Folgendes beispiel wir open KQ am BU and BB callt und der Flop kommt A :club: 7 :diamond: 2 :spade: wenn wir betten koennen wir hier nicht erwarten das er mit Jhigh callt allerdings wohl auch kaum das er ein pair foldet also müssen wir laut der obigen Annahme behindchecken --> dennoch würde hier wohl jeder gute spieler Cbetten wieso?

--> unser Gegner wird hier öfter Air halten als ein pair, aber auch jede Air hand hat noch gewisse nicht zu vernachlässigende EQ in der Hand, also betten wir um JT zum folden zu bewegen selbst wenn die hand an sich schlecht is als unsere is es trotzdem besser den Pot gleich mitzunehmen und somit den EQshare des Gegners zu klauen damit is die Cbet um einiges besser als der check down.

Ausnahme wäre wenn wir wissen das unser Gegner am Turn und River seine ganze Air bluffen würde dann koennten wir natürlich behind checken und seine bluffs am Turn und River mit Khigh abgreifen, doch diese annahme kann man auf den micros wohl nie treffen

Natürlich is deadmoney nie ein alleiniger Grund für eine bet oder nur in ausnahmefällen wie im obigen beispiel aber deadmoney kann der grund dafür sein wieso eine thinne valuebet gut oder schlecht ist.

Angewandt auf unser Beispiel:

Range für BB flat ungefähr: A2s-A5s/A9s-AQs/ATo-AQo/22-JJ/JT+/QT+/KQ/78s/89s/9Ts+

Das macht am Flop (T :heart: T :club: 7 :spade:)eine zusammensetzung von

quads: 0.4878%
full house: 1.463%
3 of a kind: 16.59%
overpair: 2.927%
pp below tp: 5.854%
middle pair: 1.463%
weak pair: 14.63%
ace high: 25.37%
no made hand: 31.22%

gegen diese Range am Flop haben wir 48% EQ jetzt sollten wir noch definieren mit welchen hands er donkt. Fishe tendieren ja eher dazu monsters slow zu playen also würd ich ehrlichgesagt ne donk nur mit Air und weak madehands erwarten und nur ein paar Tx kombos for balance.

also lass ich ihn mal nur mit AT/KT donken und dem kompletten rest seiner Range dann haben wir 52% gegen seine donk und damit nen easy call

Turn (K :diamond:)

ich denke er checkt wohl am Turn seine komplette Range ausser vll AT weil KT will er dann doch slowplayen und AT valuebettet denke kaum das ein Fish gut genug ist da sowas wie 87s nochmal for value zu donken. wenn er also checkt sieht seine Range zusammensetzung auf dem Board wie folgt aus

>=quads: 0%
full house: 0.6667%
straight: 0%
3 of a kind: 10%
overpair: 0%
top pair: 16%
pp below tp: 4%
weak pair: 30%
ace high: 24%
no made hand: 15.33%
OESD: 13.33%
gutshot: 16%

und unsere EQ verteilung so

bei einem check behind:

wir haben 44% EQ und halten im Moment die beste Hand in 33% der Fälle
--> bei einem check behind gewinnen also in 43% in einem vakuum und ham in 33% der Fälle die beste Hand mit Ahigh --> sollten wir nicht treffen ist es ziemlich schwierig die 33% die wir am River haben zu realisieren da wir auf jegliche bet folden müssen oder uns in ein extremes guessing game bewegen wenn wir bluff catchen wollen

Bei der bet:

Annahme 1: Wir gehen davon aus das V jedes pair below 7x foldet, Ahigh foldet und jegliche non paired hands und callt uns mit jedem Draw GS und OESD was am Turn 40% FE entspricht und einer valuebet gegen 29,3% seiner Range gegen die wir 75% EQ haben. Crushen tut uns JJ/Kx/Tx gegen was wir noch 11% EQ haben.

Also weil ich zu faul bin ne komplette EV berechnung zu machen mach ich mal folgendes mit einer bet gewinnen wir 40% (FE) + (60% (restliche Range) * 42,6% (rest EQ)) = 65% "EV"

--> bet definitiv besser als check behind aufgrund der 40% (deadmoney) im Pot - kein bluff da wenig besseres foldet allerdings schmeissen wir einen grossen teil der gegnerischen EQ raus was gut für uns ist!! (EQ share stehlen)

Annahme 2: er callt mit Ahigh und den kleinen PPs was unsere River bet die ich weiter unten begründe nur besser macht aber im endeffekt ändert es nichts am ausgang

River (5 :diamond:):

Gegnerische final Range on the Board:

>=quads: 0%
full house: 1.111%
straight: 0%
3 of a kind: 16.67%
overpair: 0%
top pair: 26.67%
pp below tp: 6.667%
weak pair: 0%
ace high: 23.33%
no made hand: 25.56%

Die Range besteht durch all die busted draws jetzt also immernoch aus 48% air wir halten die beste hand mit AQhigh allerdings nur in 38,8% der Fälle und in 10% splitten wir also wär wie ich schon sagte auch eine River bet besser als der checkbehind da wir dann die splits zum folden bewegen (deadmoney kein bluff). Da V allerdings bettet und wir davon ausgehen das er das nicht mit Ahigh macht koennen wir getrost aufgeben.

Hoffe das war realistisch und ausführlich genug hoffe mal hab nicht all zu viele fehler gemacht. Nur so als anmerkung find die Diskussion einfach deshalb sehr interessant weil für mich die bet extrem standart ist wegen obiger erklärung da ich mich auch auf den hoeheren stakes bisher als soliden winner schlage fänd ich es extrem interessant sollte ich hier wirklich basic leaks haben von daher nehms auseinander und belehr mich eines besseren ;)

Das Programm zur Rangezusammensetzung auf den Boards heisst übrigens Flopzilla alle dies noch nicht kennen und ist denk ich ein extrem hilfreiches werkzeug wenn man seine redline in den Griff bekommen will ;)


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

Okay, sorry für die späte Antwort. Bin z.Zt etwas im Stress :)

@alle: Der Content hier geht jetzt sicherlich über das Niveau eines durchschnittlichen NL10 Spielers hinaus. Ihr müsst das jetzt nicht alles verstanden haben, deshalb merkt euch Einfachheitshalber:
>50% gegen die Callingrange-> vbet
aureichend FEQ (gegen BESSERE Hände)-> bluffen

Original von datrumpeta
ok also hier mal meine Argumentation für die bet am Turn, aber ich fang mal an mit ner genauen definition mit der bet "for capitalizing dead money":

Wir stellen uns klassischerweise die Frage koennen wir for value betten (call schlechteres>50%) oder bluffen (fold besseres>50%) sollte weder a noch b der Fall sein checken wir behind.

Ob ein Bluff +EV ist hängt von der FEQ ab. Wir brauchen nicht allgemein 50% FEQ, sondern logischerweise bei einer minbet weniger, als bei einer Overbet, da wir bei ersterer deutlich weniger investieren.Lustigerweise sollte man bei gebalanced Ranges trotzdem mehr Bluffs in der Range haben, je höher die bet ausfällt. Betten wir z.B. PS braucht er Gegner 33% gegen unsere Range. Sprich, um nicht exploitet zu werden sollten wir genau 33% Bluffs betten und 67% for Value. Bei einer kleineren Bet kriegt er bessere Odds und wir sollten folglich weniger bluffen (aus spieltheoretischer Sicht)

Folgendes beispiel wir open KQ am BU and BB callt und der Flop kommt A :club: 7 :diamond: 2 :spade: wenn wir betten koennen wir hier nicht erwarten das er mit Jhigh callt allerdings wohl auch kaum das er ein pair foldet also müssen wir laut der obigen Annahme behindchecken --> dennoch würde hier wohl jeder gute spieler Cbetten wieso?

--> unser Gegner wird hier öfter Air halten als ein pair, aber auch jede Air hand hat noch gewisse nicht zu vernachlässigende EQ in der Hand, also betten wir um JT zum folden zu bewegen selbst wenn die hand an sich schlecht is als unsere is es trotzdem besser den Pot gleich mitzunehmen und somit den EQshare des Gegners zu klauen damit is die Cbet um einiges besser als der check down.

Das ist nicht ganz richtig. Wir cbetten hauptsächlich, weil wir da den EV relativ genau kennen und wissen das es +EV ist. Wenn wir behind checken und der Gegner am Turn bettet, dann folden wir oft die beste Hand. Wenn wir z.B. wüssten, dass V. hier schlechteres immer downcheckt und bei Hit c/c oder bettet (auf jeden Fall nochmal eine bet investiert), dann wäre der cb gegen manche Ranges besser! Und zwar dann, wenn V. viele Kx und Qx Combos in der Range hat, die wir dominieren. Wissen wir aber nicht. Deswegen betten wir!
Das Problem ist also weniger, dass er noch Equity gegen uns hat (weil das halt max 12% sind mit seiner Air), sondern viel mehr, dass wir nicht wissen, was er mit diesen Händen macht.

Ausnahme wäre wenn wir wissen das unser Gegner am Turn und River seine ganze Air bluffen würde dann koennten wir natürlich behind checken und seine bluffs am Turn und River mit Khigh abgreifen, doch diese annahme kann man auf den micros wohl nie treffen

Das wäre auch sehr unwahrscheinlich und wenn das so wäre, dann sollten wir unsere komplette Range behindchecken und nur schlechte Combos ohne sdv ungebalanced cbetten.

Natürlich is deadmoney nie ein alleiniger Grund für eine bet oder nur in ausnahmefällen wie im obigen beispiel aber deadmoney kann der grund dafür sein wieso eine thinne valuebet gut oder schlecht ist.

Für eine Valuebet brauchen wir immer über 50%, sonst würden wir einfach checken. Deadmoney (also Geld, das im Pot liegt) ist nur ein Grund dafür, dass wir lighter Callen können, auf die gleiche Betsize (weil wir bessere PotOdds bekommen). Mit einer Valuebet hat das aber nichts zu tun

Angewandt auf unser Beispiel:

Range für BB flat ungefähr: A2s-A5s/A9s-AQs/ATo-AQo/22-JJ/JT+/QT+/KQ/78s/89s/9Ts+

Du argumentierst einerseits, dass V. ein Fisch ist. Andererseits gibst du ihm aber eine komplett unpassende Range! Fische callen hier sicherlich deutlich weiter! Aber da wir auch nicht wissen, wie fishy V. ist lassen wir die Range mal so stehen ;)

Das macht am Flop (T :heart: T :club: 7 :spade:)eine zusammensetzung von

quads: 0.4878%
full house: 1.463%
3 of a kind: 16.59%
overpair: 2.927%
pp below tp: 5.854%
middle pair: 1.463%
weak pair: 14.63%
ace high: 25.37%
no made hand: 31.22%

gegen diese Range am Flop haben wir 48% EQ jetzt sollten wir noch definieren mit welchen hands er donkt. Fishe tendieren ja eher dazu monsters slow zu playen also würd ich ehrlichgesagt ne donk nur mit Air und weak madehands erwarten und nur ein paar Tx kombos for balance.

also lass ich ihn mal nur mit AT/KT donken und dem kompletten rest seiner Range dann haben wir 52% gegen seine donk und damit nen easy call

Ohne Reads können wir hier nichts discounten. Wir wissen ja nichtmal, ob V. wirklich ein Fisch ist etc... Trotzdem haben wir natürlich einen Flopcall

Turn (K :diamond:)

ich denke er checkt wohl am Turn seine komplette Range ausser vll AT weil KT will er dann doch slowplayen und AT valuebettet denke kaum das ein Fish gut genug ist da sowas wie 87s nochmal for value zu donken. wenn er also checkt sieht seine Range zusammensetzung auf dem Board wie folgt aus

>=quads: 0%
full house: 0.6667%
straight: 0%
3 of a kind: 10%
overpair: 0%
top pair: 16%
pp below tp: 4%
weak pair: 30%
ace high: 24%
no made hand: 15.33%
OESD: 13.33%
gutshot: 16%

und unsere EQ verteilung so

bei einem check behind:

wir haben 44% EQ und halten im Moment die beste Hand in 33% der Fälle
--> bei einem check behind gewinnen also in 43% in einem vakuum und ham in 33% der Fälle die beste Hand mit Ahigh --> sollten wir nicht treffen ist es ziemlich schwierig die 33% die wir am River haben zu realisieren da wir auf jegliche bet folden müssen oder uns in ein extremes guessing game bewegen wenn wir bluff catchen wollen

Verstehe ich nicht. Uns interessiert hier nur die Equity und nicht, wie oft wir am Turn die beste Hand haben. Auf T65hhd haben wir mit A2o auch die "beste Hand" gegen 87hh. Trotzdem liegen wir Equitymäßig hinten. Außerdem gehe ich nicht davon aus, dass V. am River blufft. Warum sollte er den Flop bluffen, dann den Turn (viele bessere Bluffkarten gibt es wohl nicht) checken, um dann den River wieder zu bluffen?? Ergibt Null Sinn! JEDER, der hier weiter bluffen will, bettet den Turn, d.h. wir gewinnen einfach in 44% der Fälle am sd.

Bei der bet:

Annahme 1: Wir gehen davon aus das V jedes pair below 7x foldet, Ahigh foldet und jegliche non paired hands und callt uns mit jedem Draw GS und OESD was am Turn 40% FE entspricht und einer valuebet gegen 29,3% seiner Range gegen die wir 75% EQ haben. Crushen tut uns JJ/Kx/Tx gegen was wir noch 11% EQ haben.

Also weil ich zu faul bin ne komplette EV berechnung zu machen mach ich mal folgendes mit einer bet gewinnen wir 40% (FE) + (60% (restliche Range) * 42,6% (rest EQ)) = 65% "EV"

Auweia^^

Du kannst doch nicht davon ausgehen, dass V. hier jedes Pair <7x foldet und dass er Ax foldet weißt du auch nicht?!

Fall 1: Villain ist ein Fisch: Er kann hier seine komplette Range nochmal c/c spielen! Und unter Garantie foldet er hier kein Pair!
Fall 2: Reg: Der check kann drei Gründe haben.
1. kann er uns trappen wollen. Und zwar erst Recht, wenn wir unsere komplette Range am Turn betten, so wie du das hier machst.
2. Er gibt einfach seine Bluffs auf, gegen die wir eh vorne sind.
3. Er hat sdv, will aber Potcontrollen und steigt deshalb auf c/c um. Was übrigens auch die beste Line ist gegen jemanden, der seine komplette Range am Turn bettet.

->Wir haben hier einfach niemals 40% FEQ!

Außerdem können wir keine Valuebet gegen einen bestimmen Teil seiner Range haben. Entweder haben wir eine vbet oder nicht. Punkt.

Dazu ist deine EV-Berechnung.. Naja^^ Dadurch dass der Pot nach der Bet größer ist und wir auch was investieren passt es halt nicht.Und lustig ist auch, dass wir gegen seine komplette Turnrange 43% haben und gegen seine Callingrange bei dir auch knapp 43%

Turnrange:

Board: ThTc7sKd
Equity Win Tie
SB 43.58% 38.07% 5.51% { AcQs }
BB 56.42% 50.92% 5.51% { JJ-22, AQs-AJs, A9s, A5s-A2s, KJs+, QTs+, JTs, T9s, 98s, 87s, 76s, AQo-AJo, A9o, KJo+, QTo+, JTo }

Das einzige was er hier wahrscheinlich foldet, ist A9 und A2s-A5s. Wenn V. ein Reg ist wird as auch nicht viel mehr sein. Deine "Valuerange" am Turn ist halt total klein. Du bettest hier nur Tx, 98 und gefloatete Kx, wovon du nicht viele in deiner Range haben solltest. Du kriegst einfach ein frequency-Problem, wenn du hier AQ bettest. Dann bettest du JEDES nonpair am Turn, aber nur gaaanz wenig Combos for Value, was dich total exploitable macht, da deine Bluffrange >>>>>deiner Valuerange ist.

Davon abgesehen: Wollen wir denn, dass er hier Ax foldet? Sicherlich nicht! Dagegen kriegen wir ja noch Kohle! Also selbst wenn er hier 22-66 foldet, dann betten wir, damit 30 von 156 Combos foldet (eben 22-66 - Ax ist ja kontaproduktiv).
D.h. er foldet 19% seiner Range (+ die Ax, aber s.o.) und gegen seine restliche Range haben wir knapp 37%

Board: ThTc7sKd
Equity Win Tie
SB 36.70% 30.95% 5.75% { AcQs }
BB 63.30% 57.55% 5.75% { JJ-77, AQs-AJs, KJs+, QTs+, JTs, T9s, 98s, 87s, 76s, AQo-AJo, KJo+, QTo+, JTo}

Wenn wir nun die gleiche Size wie Hero wählen, ergibt sich:

34,6% FEQ (MIT Ax) *0,78$ + 65,4% *(36,7%* 1,26$ - 63,3%*0,49$) = +0,42$

Wenn wir checken:

43,6%* 0,78$ = +0,34$

Super, die bet ist also besser! Denkste

Die Bet ist aus drei Gründen schlechter:

1. Du weißt nicht, was er hier c/c und ob er hier überhautp was c/f. Foldet er seine Pockets nicht, sondern nur die kleinen Ax, dann ist die Bet ganz schnell deutlich schlechter!

Board: ThTc7sKd
Equity Win Tie
SB 36.62% 32.18% 4.44% { AcQs }
BB 63.38% 58.94% 4.44% { JJ-22, AQs-AJs, KJs+, QTs+, JTs, T9s, 98s, 87s, 76s, AQo-AJo, KJo+, QTo+, JTo }

-> 15,6%*0,78$ + 84,4%*(36,6%*1,26$ - 63,4%*0,49$) = +0,248$
Selbst wenn die Chancen 50:50 sind, dass V. hier seine Pockets foldet, ist die Bet schlecht (+0,334$)!!

2. Wir wollen gar nicht, dass er Ax foldet! (s.o.) Und gegen die kleinen Pockets stehen wir auch gut da mit 16 Outs.

3. (und am wichtigsten): Du gewöhnst dir eine völlig falsche Spielweise an. Und da das Ziel langfristig ja sein sollte/bei den meisten ist die Limits aufzusteigen, hast du irgendwas ein riesen Leak!
Denn: Du bettest hier, wie schon oft erwähnt, deine KOMPLETTE Range am Turn, wenn du hier AQ bettest! Das KANN nicht nur leicht exploitet werden, sondern WIRD auch irgendwann von jedem halbwegs denkendem Reg exploitet. Sprich die Gegner (nicht nur Fische) callen lighter down gegen dich in sowelchen Spots oder fangen an den Turn zu c/r. Als Bluff und for Value.

Du kriegst so einfach ein rieeeeeeeesiges Frequence-Problem, weil deine Bluffrange viel größer wird, als deine Valuerange. Du darfst den Spot hier nicht im Vakuum betrachten, sondern musst das langfristig sehen!!!
Auf den Punkt bist du übrigens bisher noch gar nicht eingegangen. ;)

--> bet definitiv besser als check behind aufgrund der 40% (deadmoney) im Pot - kein bluff da wenig besseres foldet allerdings schmeissen wir einen grossen teil der gegnerischen EQ raus was gut für uns ist!! (EQ share stehlen)

Annahme 2: er callt mit Ahigh und den kleinen PPs was unsere River bet die ich weiter unten begründe nur besser macht aber im endeffekt ändert es nichts am ausgang

River (5 :diamond:):

Gegnerische final Range on the Board:

>=quads: 0%
full house: 1.111%
straight: 0%
3 of a kind: 16.67%
overpair: 0%
top pair: 26.67%
pp below tp: 6.667%
weak pair: 0%
ace high: 23.33%
no made hand: 25.56%

Die Range besteht durch all die busted draws jetzt also immernoch aus 48% air wir halten die beste hand mit AQhigh allerdings nur in 38,8% der Fälle und in 10% splitten wir also wär wie ich schon sagte auch eine River bet besser als der checkbehind da wir dann die splits zum folden bewegen (deadmoney kein bluff). Da V allerdings bettet und wir davon ausgehen das er das nicht mit Ahigh macht koennen wir getrost aufgeben.

Wie kommst du darauf, dass wir in 10% der Fälle splitten? Wir splitten nur gegen AQ!
Klar foldet er >vielleicht< Pockets, wenn wir hier 3barreln. Aber wir wissen ja nicht einmal das und zum Bluffen ist unsere Hand auch viel zu stark, wo wir wieder beim Frequence-Problem wären...

Hoffe das war realistisch und ausführlich genug hoffe mal hab nicht all zu viele fehler gemacht. Nur so als anmerkung find die Diskussion einfach deshalb sehr interessant weil für mich die bet extrem standart ist wegen obiger erklärung da ich mich auch auf den hoeheren stakes bisher als soliden winner schlage fänd ich es extrem interessant sollte ich hier wirklich basic leaks haben von daher nehms auseinander und belehr mich eines besseren ;)

Das Programm zur Rangezusammensetzung auf den Boards heisst übrigens Flopzilla alle dies noch nicht kennen und ist denk ich ein extrem hilfreiches werkzeug wenn man seine redline in den Griff bekommen will ;)

Zusammenfassend:
Im Vakuum KANN die Turnbet alleine maxEV sein. Gegen einen Fisch wird sie das niemals sein und langfristig ist sie auch gegen Regs schlechter, als der cb.

Alternativ hier Turn+River zu betten ist einfach ein Rätselraten! Du bettest zwei Streets, gegen eine Range, gegen die du 40% hast, damit er seine weaken Madehands foldet, ohne zu wissen, ob er das auch macht. Das ist einfach schlecht!!!
Selbst WENN er hier Pockets auf 3 barrels foldet, dann ist die 3barrel immer noch schlechter! Er foldet nämlich daneben Hände, die wir eh beat haben und besseren Händen zahlen wir völlig unnötig zwei Bets!

Bitte verinnerlich das mal alles und mach dir vor allem über die Langfristigkeit und was diese Bet hier für deine Range bedeuted Gedanken!


Antwort
Zitat
mememeee
Beigetreten: 27.02.2010

Ich muss lernen. daher nur ein kurzer Post. ABER was hälst du gegen nen Fisch davon den Turn zu betten. Und dne River zu checken? Wir tappen sinst nur im Dunklen gegen nen Fisch. einfach, da wir Euqity haben und keine AHnung, ob der den River autobettet, oder mit was er das macht. wenn ich wenig plan habe, was das für ein Fisch ist würde ich hier auhc oft einfach raisen am Flop


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010

Auch Fische betten idR den Turn, wenn sie weiterbluffen wollen. Bet-Check-Bet ist so gut wie immer eine Madehand.

Bet Turn, cb River gegen einen richtigen Fisch wäre eine kleine Katastrophe, da er einfach jedes PP callt und wir damit seinen besseren Händen Geld schenken.


Antwort
Zitat
mememeee
Beigetreten: 27.02.2010

Gegen seine Calling Range haben wir 36% gegen seine Checking Range 43. So oft muss er am River nciht bluffen, als dass es nciht maxEV wäre zu betten... Wenn wir hitten können wir auch einen größeren Pot mitnehmen...


Antwort
Zitat

Original von TempoKamille

Ob ein Bluff +EV ist hängt von der FEQ ab. Wir brauchen nicht allgemein 50% FEQ, sondern logischerweise bei einer minbet weniger, als bei einer Overbet, da wir bei ersterer deutlich weniger investieren.Lustigerweise sollte man bei gebalanced Ranges trotzdem mehr Bluffs in der Range haben, je höher die bet ausfällt. Betten wir z.B. PS braucht er Gegner 33% gegen unsere Range. Sprich, um nicht exploitet zu werden sollten wir genau 33% Bluffs betten und 67% for Value. Bei einer kleineren Bet kriegt er bessere Odds und wir sollten folglich weniger bluffen (aus spieltheoretischer Sicht)

Ja und nein wenn wir unsere Range perfekt balancen kann unser Gegner zwar uns nie exploiten aber GTO ist halt auch eine Breakeven strategie, ziel ist es in die richtung unbalanced zu sein in der V seine Leaks hat, sollte V in einem Spot 100% Air haben dann sollten wir in dem Spot 100% Bluffs haben. (mir is klar das es im Poker kein 100% gibt geht ja nur ums verständnis) Dann kann natürlich unser V adapten und uns exploiten und dann geht halt der lvl war los aber mit balance allein kommst du nicht weit

Das ist nicht ganz richtig. Wir cbetten hauptsächlich, weil wir da den EV relativ genau kennen und wissen das es +EV ist.

Jo und der Grund wieso es +EV ist hab ich hin geschrieben, zu sagen es is gut weils gut ist is einfach sinnlos

Das wäre auch sehr unwahrscheinlich und wenn das so wäre, dann sollten wir unsere komplette Range behindchecken und nur schlechte Combos ohne sdv ungebalanced cbetten.

jo

Für eine Valuebet brauchen wir immer über 50%, sonst würden wir einfach checken. Deadmoney (also Geld, das im Pot liegt) ist nur ein Grund dafür, dass wir lighter Callen können, auf die gleiche Betsize (weil wir bessere PotOdds bekommen). Mit einer Valuebet hat das aber nichts zu tun

Naja das is halt einfach nicht richtig, klar Valuebet wie sie hier definiert ist schon, allerdings kann das zusammen spiel aus Air und madehands durchaus mal ne bet for thin value ergeben auch wenn wir effektiv nur 45% gegen seine callingrange haben (wieder nur ein beispiel)

Du argumentierst einerseits, dass V. ein Fisch ist. Andererseits gibst du ihm aber eine komplett unpassende Range! Fische callen hier sicherlich deutlich weiter! Aber da wir auch nicht wissen, wie fishy V. ist lassen wir die Range mal so stehen ;)

Wenn die Range noch weiter ist is das doch noch besser für unsre bet am Turn, ausserdem spielen wir doch aggressiv gegen Fishe um die Tatsache das ihre Ranges in jedem Spot zu weit sind zu bestrafen. Ich hab die Range ja extra so eng gewählt damit es danach nicht heissen kann wir wissen ja garned das seine Range sooo weit ist also hab ich ne standart range genommen um zu zeigen das es immer so ist...

Ohne Reads können wir hier nichts discounten. Wir wissen ja nichtmal, ob V. wirklich ein Fisch ist etc... Trotzdem haben wir natürlich einen Flopcall

N Regular donkt keine trips wenn wir ein einigermasen normales image haben und ein Fish auch ned weil er halt einfach slowplayed aber weil ich ja wusste das man das nicht 100% sagen kann hab ich ja nur nen teil discountet und nen teil drin gelassen...er wird hier niemals 100% seiner trips donken also hab ich ca. 50% nämlich AT/KT in der Range gelassen...

Verstehe ich nicht. Uns interessiert hier nur die Equity und nicht, wie oft wir am Turn die beste Hand haben. Auf T65hhd haben wir mit A2o auch die "beste Hand" gegen 87hh. Trotzdem liegen wir Equitymäßig hinten. Außerdem gehe ich nicht davon aus, dass V. am River blufft. Warum sollte er den Flop bluffen, dann den Turn (viele bessere Bluffkarten gibt es wohl nicht) checken, um dann den River wieder zu bluffen?? Ergibt Null Sinn! JEDER, der hier weiter bluffen will, bettet den Turn, d.h. wir gewinnen einfach in 44% der Fälle am sd.

Weiss nichtmal was ich dazu sagen soll, niemand hat behauptet das er den River blufft ich schreib ja unten sogar "da wir nicht davon ausgehen das er blufft folden wir" keine ahnung wieso du damit jetzt kommst...Warum ich geschrieben hab wie oft wir die beste hand halten einfach um zu verdeutlich das der chekc behind nich so eindeutig ist

Auweia^^
Du kriegst so einfach ein rieeeeeeeesiges Frequence-Problem, weil deine Bluffrange viel größer wird, als deine Valuerange. Du darfst den Spot hier nicht im Vakuum betrachten, sondern musst das langfristig sehen!!!
Auf den Punkt bist du übrigens bisher noch gar nicht eingegangen. ;)

Bei der Aussage hab ich mir Übrigens mal Gedacht "da fuq"??? Gegen einen Fish und seien wir mal ehrlich auch ein NL10 Reg is mehr oder weniger ein Fish also sagen wir mal gegen einen schlechten spieler brauch ich mir kaum gedanken darüber machen ob er mich in nem Spot exploitet oder nicht der ist vorallem damit beschäftigt seine Karten und das Board irgendwie in einklang zu bringen...Wenn in dem Spot seine Nut : Air ratio extrem auf der Air seite Hängt dann werd ich natürlich auch meine Blufffrequncy erhöhen, sollte er mir am River 22 zeigen mach ich mir ne note und valuebette 7x/88+ 3 streets das nächste mal gegen ihn. Nur weil ich gegen einen Gegner in einem spot etwas mach heisst das ja noch lange nicht das mein kompletter Gameplan das immer so macht. Irgendwie hab ich das gefühl du denkst viel zu sehr in Regeln und normen ich sag ja nicht das das hier am Turn immer und gegen jeden eine bet ist ich sag nur in der Position gegen den Gegenr nach der Flop action is es wohl eine bet und daher hab ich auch kein Frequence Problem...Langfristig denken heisst den besten zug gegen eine gegebene Range zu machen und nicht eine vorgefertigte Regel auswendig zu lernen und anzuwenden....Ausserdem hast du ja auf meine Annahme 2 nicht reagiert obwohl ich da genau das Problem angesprochen hab....

-->Annahme 2: er callt mit Ahigh und den kleinen PPs was unsere River bet die ich weiter unten begründe nur besser macht aber im endeffekt ändert es nichts am ausgang <--

Wie kommst du darauf, dass wir in 10% der Fälle splitten? Wir splitten nur gegen AQ!
Klar foldet er >vielleicht< Pockets, wenn wir hier 3barreln. Aber wir wissen ja nicht einmal das und zum Bluffen ist unsere Hand auch viel zu stark, wo wir wieder beim Frequence-Problem wären...

naja wie komm ich drauf ich geb die Range in Flopzilla ein und er spuckt mir 10% split aus ;) also ist halt AQ 10% seiner range am ende...Wenn du ernsthaft behauptest das er mit 55 am River callt würdest du dann hier auch sagen das du mit 67s dreimal for value betten kannst?? bin mir ziemlich sicher das du dann gesagt hättest check behind river hier bekommen wir keine value mehr...

Zusammenfassend:
Im Vakuum KANN die Turnbet alleine maxEV sein. Gegen einen Fisch wird sie das niemals sein und langfristig ist sie auch gegen Regs schlechter, als der cb.

Alternativ hier Turn+River zu betten ist einfach ein Rätselraten! Du bettest zwei Streets, gegen eine Range, gegen die du 40% hast, damit er seine weaken Madehands foldet, ohne zu wissen, ob er das auch macht. Das ist einfach schlecht!!!
Selbst WENN er hier Pockets auf 3 barrels foldet, dann ist die 3barrel immer noch schlechter! Er foldet nämlich daneben Hände, die wir eh beat haben und besseren Händen zahlen wir völlig unnötig zwei Bets!

Bitte verinnerlich das mal alles und mach dir vor allem über die Langfristigkeit und was diese Bet hier für deine Range bedeuted Gedanken!

Es ist eben kein Rätselraten nachdem ich das ganze an einer Regular range auch aufgezeigt hab.

Langfristigkeit ist denk ich etwas was hier extrem falsch verwendet wird.

Ich denke auch das in diesem Forum das nicht zuende diskutiert werden kann ersten musst du leider in diesen vorgefertigten Rahmen bleiben beim diskutieren da es auf einem NL10 lvl bleiben soll und zweitens musst du ja auch quasi gewinnen als handbewerter ;)

Ich finde deine argumentation extrem oberflächlich und teilweise auch einfach widersprüchlich aber gut so sei es.

Ich habe diese Hand jetzt mit 3 anderen leuten auch noch diskutiert die NL100/Nl200 spielen und alle 3 meinte bet Turn und bet River sei standart...Ich denke du solltest versuchen aus diesen vorgefertigten denkmustern auszubrechen anstelle so gandenlos daran festzuhalten. Selbst "improva" meinte in seinem Buch "The poker puzzle" das das denken in Value und Bluffbet fehlerhaft ist und ich denke auch aus eigener erfahrung man kommt damit nicht wirklich über NL200 hinaus.

hat auf jedenfall spaß gemacht das so zu diskutieren, leider sind wir wohl auf keinen gemeinsamen nenner gekommen. vll findest du ja noch ein argument das überzeugend ist oder du siehst vll ein das ich hier recht habe ;) ich finde beide lines ok aber halt wie gesagt meine maxEV.


Antwort
Zitat
Teilen: