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NL 10 KQo Pre folden?

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slevink23
Beigetreten: 08.02.2011
Oldschool Grinder

Villain:
27/23 (30)

Preflop:
Callt ihr das? Imo ist KQo schon eine schöne Hand. Doch OOP gegen eine UTG-Range wohl schon zu weak. Falls ihr foldet wie spielt ihr KQs, AJo, AJs?

Flop:
Hier war mein Plan die Iniative an mich zu reißen, da ich so auch Sets+ starke Draws + starke aber verwundbare Madehands(2 Pairs) auch so spiele. Außerdem trifft meine Callingrange besser als seine UTG-Range.

Ich würde am Turn any :heart:, Q, K ,J weiterbarreln.

Hand converted with online PokerStrategy.com hand converter:

Hand abspielen

$0.05/$0.1 No-Limit Hold'em (6 handed)

Known players:
[tg]BB$10.00:///////;MP2$10.42:///////;MP3$12.86:///////;CO$10.00:///////;BU$10.25:///////;SB (Hero)$19.76:///////;[/tg]

Preflop: Hero is SB with Q:c, K:h.
MP2 raises to $0.40, 3 folds, Hero calls $0.35, BB folds.

Flop: ($0.9) 5:h, 4:d, 8:h (2 players)
Hero bets $0.64, MP2 raises to $1.50, Hero folds, MP2 gets uncalled bet back.

Final Pot: $1.54.


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9 Antworten
nacl
Beigetreten: 17.03.2009
Elite Grinder

folde ich OOP vs MP.

Ausnahme ich habe ein grosses Leak beim Gegner entdeckt. Als cbettet er polarisiert oder sehr wenig. Dann kann man es callen und ihn angreifen. Aber ohne infos gegen MP wird es ein ratespielchen.


Antwort
Zitat

Pre folden is ok. Vielleicht kann man callen, weiß nicht, ich folde.

Von Flop Donkbets vs. einen Gegner halt ich überhaupt nix, weil ich will auch check-raisen und wenn man da ne donk-range hat, ist es fast unmöglich, gleichzeitig ne checkraise-range zu haben.
Checkraist du nie Flops?
Imo ist es am Flop vs. 1 Gegner fast immer ne dominante Strategie, alle Hände, die man weiterspielen will, entweder zu check-callen oder zu check-raisen, und nie zu donken.


Antwort
Zitat
slevink23 Themenstarter
slevink23
Beigetreten: 08.02.2011
Oldschool Grinder

Original von Skyhand
Pre folden is ok. Vielleicht kann man callen, weiß nicht, ich folde.

Von Flop Donkbets vs. einen Gegner halt ich überhaupt nix, weil ich will auch check-raisen und wenn man da ne donk-range hat, ist es fast unmöglich, gleichzeitig ne checkraise-range zu haben.
Checkraist du nie Flops?
Imo ist es am Flop vs. 1 Gegner fast immer ne dominante Strategie, alle Hände, die man weiterspielen will, entweder zu check-callen oder zu check-raisen, und nie zu donken.

Doch habe ne checkraising-range. Aber eher auf trockenen Boards. Habe schon oft davon gelesen dass man nicht donken soll, da man so seine check/x-Range extrem schwächt. Halte davon aber nicht viel, da ich dass eher aus Büchern von 2006 lese und es imo Unsinn ist generell ein bestimmtes Play zu verurteilen, weil man es angeblich nicht balancen kann und es dann nie spielt. Denn im Prinzip müsste man ja jeden Spielzug im Repertoire haben um optimal zu spielen.


Antwort
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Naja, kann man so nicht sagen.
Manche Spielzüge sind einfachnurschlecht und man sollte sie nie machen. Z.B. openlimpen.

Abgesehn vom Balancing Problem, das gegen Regs schon wichtig ist, aber gegen unknown mal vernachlässigt werden kann, würde mich interessieren:
welche Strategie verfolgst du überhaupt mit Donkbets, was willst du damit erreichen?
In den allermeisten Situationen ist imo sowohl wenn du Value willst, als auch wenn du bluffst, ein Checkraise besser als ne Donkbet. Weil du in beiden Fällen zusätzlich zum Pot noch Villains CBet gewinnen kannst.
Soweit ich weiß ist ne Donkbet deshalb nur sinnvoll, wenn man sicher ist, dass Villain sehr viel behind checkt.
Ansonsten istn Checkraise einfach immer besser.


Antwort
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onese7en
Beigetreten: 19.12.2010
Oldschool Grinder

Schönes Thema, da steige ich direkt mal mit ein :)

Donkbets mache ich fast gar nicht. Ganz selten mal als Bluff gegen Unknown und ab und zu mal mit Monstern gegen Regs, die ein drawy Board auch mal behind checken können. Ist halt bei mir total unbalanced, was auf NL10 überhaupt kein Problem sein sollte, wozu ich mir aber vielleicht irgendwann mal mehr Gedanken machen muss. Ansonsten checkraise ich auch deutlich lieber in entsprechenden Spots. Als Bluff bekomme ich Value in Höhe einer Cbet dazu und als Value-Line baue ich einen höheren Pot auf. Natürlich beides nur im Erfolgsfall ;)

Zur Hand:
KQo kann man OOP vs. unknown MP imo folden, aber den Call finde ich jetzt auch nicht so schlecht. Kommt halt auf die Openraising-Range an, die man beim MP einfach nicht kennt. Bei höherer Samplesize da aber unbedingt auf die OR-Range schauen. Wenn er da KJ, KTs, QJs, QTs, usw., also dominierte Hände openraist, wirds natürlich ein Call.

Die Donkbet mag ich nicht so. Was reppen wir? Ich hab da nur 8er, Overpairs und Flushdraws in der Range, sodass ich schwache Overpairs und starke Flushdraws niemals zum Folden bekomme. Hier finde ich aber auch einen Checkraise nicht gut, weil wir zu viele Draws reppen, gegen die Villain mit 99 oder TT ganz gut broken kann. Wäre das Board rainbow mag ich den Checkraise deutlich lieber, wobei weiter die Frage bleibt, was wir hier reppen. 55 und 44 sollten wir imo preflop schon gefoldet haben.


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TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010
Oldschool Grinder

Hey,

Preflop solltest du folden oder ggf 3betten. Du dominierst nichts aus seiner UTG Range, bist im Gegenzug aber manchmal dominiert, hast keine Initiative und bist noch OOP. Alles spricht eindeutig gegen einen Call!

Am Flop ist das Defaultplay natürlich c/f. Allerdings finde ich ein c/r hier mit OC und gutem BDFD nicht verkehrt! Du kannst damit auch viele starke Hände oder Draws reppen und im Falle eines Calls geeignete Turncards nochmal barreln.
Donk/f halte ich allerdings für weniger gut, da viele Regs einfach als Default gegen Donkbets raisen und diese auch im Allg. (im HU-Pot) eher schwach sind.

Gruß,
Tempo


Antwort
Zitat
onese7en
Beigetreten: 19.12.2010
Oldschool Grinder

Original von TempoKamille
Am Flop ist das Defaultplay natürlich c/f. Allerdings finde ich ein c/r hier mit OC und gutem BDFD nicht verkehrt! Du kannst damit auch viele starke Hände oder Draws reppen und im Falle eines Calls geeignete Turncards nochmal barreln.

Neben Draws reppen wir aber doch eigentlich nur 88, oder? 55 und 44 folden ich preflop und auch 54s oder 76s wandern da bei mir gegen den Spieler und in den Positionen direkt preflop in dem Muck.

Ich denke, ich checkraise hier trotzdem sehr oft, weil die Spieler auf NL10 uns trotzdem diese Hände in die Range geben und nicht wissen, was wir da preflop genau callen, zudem oft viel zu häufig cbetten.

Mir gehts halt um die Frage, was wir hier preflop wirklich callen. Meine Range besteht in der Situation etwa aus 77+, AJs, AQ+, KQs, JTs, T9s, wobei davon natürlich QQ+, AK und je nach FoldTo3bet-, bzw. 4bet-Wert auch AQ(s) und JJ in die 3betting-Range wandern.


Antwort
Zitat
TempoKamille
Beigetreten: 27.05.2010
Oldschool Grinder

Hallo,

nein, wir sollten diese Hände nicht in der Range haben. Dennoch könnnen wir sie super repppen, da wir quasi von den (schlechteren) Regs auf unserem Limit gebalanced werden und Villain unmöglich wissen kann, dass WIR diese Hände folden!

Deine Range finde ich ggn ein UTG-Open immer noch zu loose. Ich calle hier AQ, 77/88+ und 3bette dafür mehr gegen das 4bb open.
Du callst ja einige Hände, die nie dominieren, aber oft dominiert sind..


Antwort
Zitat
onese7en
Beigetreten: 19.12.2010
Oldschool Grinder

Okay, danke!

Ich merke gerade auch, dass MP2 = UTG. Hatte hier mit einem OR aus MP gerechnet... ;)


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Zitat
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