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QJs

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MrYuRi
Beigetreten: 29.10.2008

Poker Stars, $0.05/$0.10 No Limit Hold'em Cash, 8 Players

SB: $6.05 (60.5 bb)
BB: $4.27 (42.7 bb)
UTG+2: $10.15 (101.5 bb)
Hero (MP1): $13.34 (133.4 bb)
MP2: $3.85 (38.5 bb)
MP3: $4 (40 bb)
CO: $10.10 (101 bb)
BTN: $10.15 (101.5 bb)

Preflop: Hero is MP1 with Q J
UTG+2 folds, Hero raises to $0.40, 3 folds, BTN calls $0.40, 2 folds

Flop: ($0.95) 4 6 6 (2 players)
Hero bets $0.60, BTN calls $0.60

Turn: ($2.15) 5 (2 players)
Hero bets $1.37, BTN calls $1.37

River: ($4.89) 6 (2 players)
Hero checks, BTN checks

Hands: 11
VPIP: 18
PFR: 9

Der Openraise war glaube ich übertrieben und nicht so gut. Am Turn habe ich mich dann trotz der wenig furchteinflößenden 5 bzw. wegen meines Backdoorflushdraws für einen Semibluff entschieden.

Wenn ich das richtig sehe, brauche ich hier 24% Foldequity, wenn ich davon ausgehe, mit einem Flush am River die beste Hand zu halten, oder?

Bei einem Call wäre mein EV = 2,15*9/46-1,37*(1-9/46) = -0,68

Sprich 0 = 2,15F - 0,68(1-F)
F = 0,24

Wobei hier halt die Frage ist, ob er in 1 von 4 Fällen JJ-77 wegschmeißt? 77 ja wohl eher nicht, da er einen OESD hätte. Wenn ich ihm JJ - 44 gebe und er foldet 10-88, würde es ja reichen. Aber ein Raise zu bekommen wäre auch nicht so toll?


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3 Antworten
nikiita
Beigetreten: 22.04.2005

"Der Openraise war glaube ich übertrieben"

stimmt!

flop: ooP ist imo contibet richtig. Das board hat der Gegner selten getroffen, OCs gibt er hier gern auf. (gegen aggressive Gegner bekommst du allerdings oft ne 3bet). Betsize ist allerdings zu hoch. 1/2 PS hätte ich aus potcontrolgründen (du hast nixxx) gesetzt.

18/9 ist nach 11 Händen natürlich erstmal nur ne tendenz, aber dass der nach 200 Händen dann 45/17 hat ist doch äußerst unwahrscheinlich.

womit callt so einer? OCs oder kleineres pocketpair, guten draw..

das board ist bereits gepaired, so dass du dir nicht, wie getan, 9outs geben kannst (fullhouse Gefahr). ebenso könnte er auch einen, sehr wahrscheinlich besseren, backdoorFD halten.

am turn kommt der draw.
welche seiner Hände, die am flop gecallt haben, würden hier nun folden? Mit pockets ist er immer noch vorn, dir kann er max. FD geben, er hat vielleicht auch einen, oder ne 7 - wenn du seine draws zum folden bringen willst, hast du viiil zu niedrig gebettet.
Sieht bisschen so nach "Hilfe, ich hab keinen SDvalue (SIEHE PF!)" versuch ich's mal mit 2nd barrel.

wenn der draw am river ankommt, wirst du auch kaum noch was generieren können, er foldet auf bet (if no or smaller flush) und raist alles andere.

Deine Rechnung versteh ich nicht : wieso gewinnst du nur 2.15 wenn er callt? er hat doch dann noch 1.37 zusätzlich in den pot getan, den du gewinnst, wenn deine 9 (ich sag mal MAXIMAL 7) outs ankommen?


Antwort
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MrYuRi
Beigetreten: 29.10.2008

Deine Rechnung versteh ich nicht : wieso gewinnst du nur 2.15 wenn er callt? er hat doch dann noch 1.37 zusätzlich in den pot getan, den du gewinnst, wenn deine 9 (ich sag mal MAXIMAL 7) outs ankommen?

Stimmt, wobei man hier sogar noch etwaige implied Odds berücksichtigen müsste, falls man gewinnt (und reverse implied Odds, falls er einen Fullhouse hat , wobei du ja schon darauf hingewiesen hast, dass man seine Outs discounten sollte)

Ich denke auch, dass bei der CBet am Turn eine Menge Hope mit im Spiel war.


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Flop und Turn sind ansich schonmal okay gespielt. Der Preflop Openraise hängt davon ab wie du in solchen Spots halt klarkommst - ich würde es Preflop auch nicht folden an Tischen in denen eher passive Spieler sitzen.

Der Knackpunkt ist hier auch in meinen Augen nicht Flop und Turn, sondern WANN du am River selber bettest. Dazu folgendes:

1. wie sieht die Range aus mit der DU am Turn bettest?

2. ich gehe mal davon aus, dass dein Gegner am Turn kaum eine Hand folden wird (abgesehen von Overcards), die am Flop gecalled hat (er wird fast immer ein Pair oder Trips haben)

=> d.h. deine Turnbettingrange wird definitiv aus Overpairs und Flushdraws bestehen und natürlich Sets. Die Frage ist jetzt welche KONKRETEN Hände hast du am Turn?

Daraus können wir für den River eine sinnvolle Bluffingrange in der Situation ableiten, die man dann in Abhängigkeit der gegnerischen Tendenz (z.b. das dein Gegner selten ein FH folden wird oder auch in der Lage ist 33 doch zu folden bei bestimmten Karten) verändert.


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