Leider habe ich nur sehr wenig Erfahrung in unraised HU Pötten, weil die relativ selten vorkommen.
Auf einem AJT Flop sehe ich eine UTG Limping Range ganz gut connecten. Ein A86 Flop gefiele mir schon wesentlich besser.
Im NL habe ich das Problem, dass am Turn und River noch beliebig viel gebettet werden kann. Selbst wenn Villain am Flop 100% seiner Range bettet (wogegen ich wohl ca. 50-60% habe) und ich calle und am Turn bettet er dann 70% seiner Range und am River dann noch 40%, habe ich dann noch einen profitablen Calldown?
Wenn er am Flop alles bettet und am Turn dann reasonable ABC weiterspielt, könnte ich ja check/call Flop, check/fold Turn spielen. Mir fehlt aber die Erfahrung um zu sagen, ob diese Annahme in der Praxis manchmal zu trifft (wenn ja, welche Stats muss der Gegner haben um cc flop cf turn zu wählen?).
Selbst betten habe ich mir auch überlegt. Ich konnte mir dann aber nicht wirklich vorstellen von KJ oder gar eine T am Turn oder gar am River gecallt zu werden. Wenn die großen Bets aber hauptsächlich von besseren Händen bezahlt werden, dann bin ich in der Situation, dass ich vielleicht ca. $18 gewinne falls ahead, falls behind aber vielleicht durchschnittlich $30 oder mehr verliere. Bei 50-60% EQ sehe ich da keinen Value.
PS: Tight is right! ♦