Zum Forum springen
AK limpen profitabe...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] AK limpen profitabel? FR

44 Beiträge
19 Benutzer
0 Reactions
3,836 Ansichten
Ferklsepp307
Beigetreten: 08.02.2007
Oldschool Grinder

Original von Jensaushamburg

findest du es wirklich so gut, mit der gleichen hand oop einen größeren pott zu spielen als ip?
ich mache es lieber genau andersrum.

wie einige trotz allem immer meinen, andere lächerlich machen zu müssen, indem sie hier so "lustige" geschichten aus dem "wer ak limpt ist doof"

erstmal, ich fand die Geschichte von muebarek unterhaltsam ;-) Schön geschrieben und lehrreich. Nicht immer alles auf die Goldwaage legen bitte.

OT: Sinn der größeren bet OOP ist

a) die Foldeqity. Wenn mir Villain dann jedes mal die Blinds überlässt, dann ist mir das mehr als recht.

b) Info. Callt/Raist er auch meine größere bet, dann muss ich vorsichtig sein. Das kann mir auf den weiteren Straßen sehr nützlich sein.

Was die Edith noch dazu sagen wollte:
Viele machen den Fehler, daß sie AK preflop oft viel zu passiv spielen, und dann postflop zu lange unimproved oder vom set dominted in der Hand bleiben.


Original von Jensaushamburg
evtl mag es die samplesize sein, evtl hab ich einfach viel pech, evtl sind es meine mangelden postflopskill, warum ich mit ak so probleme habe.
(wie ich aber anfangs auch schrieb, habe ich 7bb/100 mit ak)
mein problem ist nur, das ich zu 90% nur kleine potts gewinne und oft relativ große verliere.
ich spiele fast nur 200bb tische und bin definitiv nicht bereit, mit 1pair händen broke zu gehen.
allenfalls mit nem overpair gegen nen maniac.
ich will die großen pötte mit großen händen spielen, und nicht mit kleinen. und das ist ak für mich bei FR.

vielleicht könnte jeder mal seine ak stats/kurve posten, das würde die aussagen von einigen sicher gewaltig relativieren.

Na da isses doch, doch gewinnst kleine und verlierst grosse - knüpfe da doch mal an und hinterfrage dich wieso du eigentlich die grossen pötte nicht gewinnst.
Möglicherweise ist es so das du der preflopagressor bist, aber du sofort einen raise callen musst um den flop zu sehen - und hier fängt die Preisgabe der Informationen an, wenn du noch nicht in der Lage bist die Situation so einzuschätzen, das du weisst geschlagen zu sein, dann bitte poste diese Hände ins Handbewertungsforum, dort bekommst du den Schliff und lernst diese Situation, klein = win // groß = loose besser zu balancen.

Anstatt über eine Hand und ihre playability zu plauschen, solltest du die Zeit nutzen und das Angebot zurate ziehen, welches hier zur Verfügung steht.

Zu meiner bet oop, das sind Dinge die man sich irgendwann einmal aneignet, weil man aus Situationen gelernt hat und diese sich auch zu oft wiederholt haben, um dauernd "standard" zu spielen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

aber warum meinst du oop mehr foldequity zu haben als ip?
die vorherrschende meinung im hbf lautet doch, das donkbets fast immer geraist werden.

@ loop

mit klein gewinnen und groß verlieren meine ich in der regel, das ich durch meine cbet oder mal gegen KQ und konsorten evtl noch ne bet mehr gewinne.
ich verliere aber immer, wenn ich mit tp am river noch eine bet/raise bekomme, die ich nach pottodds callen muss. und das ist dann halt immer der größere pott.
und mit tp ist man gegen ein riverraise in den meisten fällen an fr tischen auf dem limit einfach beat.

ihr scheint euch auch alle nicht die erste seite durchgelesen zu haben, auf der ich meine stats gepostet habe, aus denen hervorgeht, das ich AK noch nie! gelimpt habe, und das ich mit AK eine positive! winrate von 7bb/100 habe.

ich wollte nur den ansatz mal diskutieren, ob es nicht einen weg gibt, es noch besser zu spielen.
denn seinen wir mal ehrlich,man wartet als tighter spieler stundenlang bis man mal ne hand kriegt.
dann hat man nun ak, macht seine 3-4bb preflopbet, ne 1/2-3/4 cbet, und das wars in der regel.

alle broadways/pockets, steigen idr auf nem A/K high board aus.
evtl würden die aber selber betten, wenn pre keiner geraist hat.
ein set/2pair spielen die dann sogar eher an, anstatt 2x nur zu callen, um dann am river zu betten, worauf wir denn eigentlich oft folden müssten.
draws erkennt man ja auch, ohne preflop zu raisen, und kann notfalls gegen sie protecten.
und solange uns villain das ass nicht glaubt, sondern denkt wir nutzen es als scarecard um ihn zu bluffen, bekommen wir sicher eine bessere auszahlung, als wenn wir pre raisen und dann das Ahigh board anspielen.

das sind halt meine gedanken, wegen derer ich überlege, ob es nicht eine alternative wäre.
in diesem forum wird von jedem bronzemember immer wieder die notwendigkeit zum balancen in den raum geworfen (auf den limits mmn völlig unsinnig).
aber warum sollte man draws balancen dürfen/müssen/sollen, nur bei AK darf man das auf keinen fall?


Original von Jensaushamburg

Original von o2loop
demnach raise ich AKs oop immer grösser als ich es IP oder aus den blinds zB. machen würde

und im grunde kommt es einzig und allein nur auf die winrate an, und nicht, wie man diese erreicht.

Wenn ich jetzt also 10k Hände lang den Upswing meines Lebens mit 80/2 Play erwische und eine heftige Winrate hab, gibt der Erfolg und die Winrate meinem Spiel recht?

Edit: Was o2loop sagt ist btw sehr hilfreich! Wenn du Probleme mit AK hast und merkst, dass du grosse Pötte des öftern mit AK verlierst, frag dich doch einfach mal, wieso du mit AK in diesem grossen Pot warst. Auch der Tipp mit den Handbewertungsforen ist sehr gut.

Und du kannst ja ruhig alternative Lines ausprobieren bzw darüber nachdenken, wenn du dich richtig damit befasst, dir viel Zeit nimmst und alles, dann wirst du bestimmt merken, was das richtige Spiel für dich ist. =)


Teilen: