Hi alle zusammen.
Folgende Frage. Hier und da mache ich High Stakes Tische auf und schau mir an wie man so auf den High Stakes spielt und nicht nur einmal habe ich folgendes beobachtet:
Spieler A stellt spieler B ALL-IN. Selbstverständlich kommt es hier zum Showdown (bei einem Call). Spieler A zeigt einen Drilling, Spieler B zeigt einen Monster Draw (Flush + OESD). Beim Flop sind also für Spieler B noch 47 unbekannte Karten im Deck. Um seine Hand zu vervollständigen hat er also 9 Outs für einen Flush + 6 Outs für eine Straße. Als er also einen CALL gemacht hat hatte er 15 Outs.
15 von 47 Karten helfen ihm also weiter. Grob gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit also bei 1 : 2. Das heisst also, 2 mal verliert er und nur einmal gewinnt er.
Der Spieler B den ich beobachtet habe, hat mit knapp 5.000$ einen CALL gemacht. Auf Dauer verliert er also 10.000$ und gewinnt nur 5.000$. Macht auf Dauer also einen nicht schwer erkennbaren Minus von 5000$.
Spieler B hat verloren.
Jetzt hätte ich bitte eine Erklärung warum es überall heisst dass man in diesem Fall auf jeden Fall einen Call macht bzw. fast immer. Wie gesagt, ich habe so eine Situation nicht nur einmal beobachtet. Würde Spieler B ZUERST ALL-IN gehen, würde ich es schon verstehen, dass er hier einen Semi-Bluff durchziehen will... entweder foldet der Gegner und falls nicht hat man immer noch seine Outs mit denen man evt. gewinnen kann.
Der ausführliche Post so einer Hand bzw. detalierte Beschreibung soll dazu dienen das man mir evt. meinen Fehler zeigt bzw. was ich hier falsch verstanden habe und nicht weil ich denke, dass manche schwer von Begriff sind
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Im voraus schon mal Danke für eure Erklärungen.