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[Geschlossen] Allgemeine Fragen zu moves auf den Micros

23 Beiträge
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Also ich stell mir in jeder session die frage inwieweit ich mit irgendwelchen moves gehen kann auf NL50.
Ich traue den spielern oft nicht zu, dass sie checken das ich "stärke" mit einem cr demonstrieren will oder das meine 3barrel für ihn mit nem midpair eigentlich nicht mehr callbar ist.
Das führt dazu, dass ich meiner meinung nach langweiliges "noskiller" poker spiele was wiederum dazu führt, dass ich an falschen stellen mal nen "move" einstreue aus langeweile könnte man fast sagen, zumindest habe ich die empfindung das es falsch war.
Wie geht ihr damit um oder wie seid ihr damit umgegangen? ich weiss das ich auf NL50 noch nicht grossartig rummoven muss, ABC-Valuepoker reicht ja auch, wie man immer hört, aber irgendwann muss man ja mal anfangen.
Wie spielt ihr gegen regs?

ich hoffe meine gedanken sind einigermaßen nachvollziehbar da im mom sehr ungeordnet :)


22 Antworten

Move up to where they respect your check-raises :)


crt32
Beigetreten: 17.02.2007
Elite Grinder

Einfach mal die Leute rausfiltern, die 6 Tische und mehr spielen, dann klappen die "Moves" auch.


gegen fische sollte man nicht bluffen und gegen regs hat man i.d.r sogar mehr FE als auf höheren Limits. Das ist zumindest meine Erfahrung. Imo sind multistreet bluffs i.d.r aber recht schlecht während single street bluffs extrem effektiv sind.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

wie seid ihr denn anfangs damit umgegangen? also hattet ihr quasi std spots (ich weiss dass es die nicht gibt) in denen ihr häufig geblufft habt gegen regs?
gegen fische muss ich sagen hab ich die erfahrung gemacht das second barrels sehr häufig von erfolg gekrönt sind wohingegen die gegen nen bluff cr eher nicht folden. aber darum gehts ja, ich denke ich habe da leider zu sehr subjekive eindrücke gesammelt in der letzten zeit, ich hab halt das gefühl das ich mir immer die falschen spots raussuche.


Guck dir doch einfach deine Hände an in denen du jedesmal abkotzt wenn du nen C/R oder Raise kassierst. Genau mit den Händen haben die anderen Regs auch Probleme.

Gegen ganz unkreative und schlechte "Regs" kannst du alle möglichen Boards bluffen, gegen gute "Regs" solltest du dir schon Boards aussuchen auf denen deine Raisingrange realistischist.


Faldos
Beigetreten: 13.03.2007
Elite Grinder

Original von Peter87
gegen fische sollte man nicht bluffen und gegen regs hat man i.d.r sogar mehr FE als auf höheren Limits. Das ist zumindest meine Erfahrung. Imo sind multistreet bluffs i.d.r aber recht schlecht während single street bluffs extrem effektiv sind.

sehr interessanter Punkt!
Könntest du da noch bissal genauer darauf eingehen, wie genau du das meinst?

ich denke vorallem,dass man nicht versuchen sollte krampfhaft zu gewinnen, wenn man mal blufft, sondern man muss auch bluffs aufgeben können.

d.H sich nicht sagen, ich reppe jetzt am flop ein set und dann einfach durchballern, weil man eben ein set so spielen würde, sondern jede street wieder neu entscheiden, ob der bluff noch profitabel ist.

auf der anderen seite darf man halt auch nicht sagen, jetzt bluff ich mal und dann geb ich auf, egal was kommt. Also geeignet scarecards muss man dann schon weiterbluffen.

Insgesamt ist es halt doch oft der fall, das ein bluff an einer street noch -EV ist (wenn man danach immer aufgibt und nie gewinnen würde), aber in Verbund mit weiteren Streets profitabel wird.

Aber die richtigen bluffspots rauszufiltern gegen die richtigen gegner zum richtigen zeitpunkt ist wohl eines der schwersten elemente, die einen guten pokerspieler ausmachen.

ich würde deshalb empfejlen, auf den kleineren Limits einfach erstmal nur die wirklich guten spots ausnutzen und das ganze auch wie peter schon sagt oft nur auf eine street begrenzen. Und wenn man mehrere streets blufft, dann würd ichs zumindest mit minimum ner overcard oder nem gutshot machen und die wirklichen purebluffs stark einschränken


auf nl100 wird viel zu viel gecontibettet und das kann man super exploiten, weil man auf fast jedem board profitabel raisen kann. Wenn dann aber gecallt wird, sollte man es sein lassen, weil die Gegner dann auch gerne all the way gehen. Als PFR bin ich aber kein riesen fan von 3barrels, weil die meiner Erfahrung nach viel zu oft downgecallt werden. Secondbarrels bei gutem scarecards sind natürlich relativ standard.


Bluejanis
Beigetreten: 05.03.2007
Oldschool Grinder

ist ein Bluffraise am Flop vs nen hohen PFR denn besser als ein Float?


depends


itbmotw
Beigetreten: 03.03.2007
Oldschool Grinder

Original von Bluejanis
ist ein Bluffraise am Flop vs nen hohen PFR denn besser als ein Float?

kann man so allgemein nicht sagen, einfach Hände posten und solange du wenig Ahnung hast, beides nur vorsichtig einsetzen und langsam steigern (gilt eh für alle Bluffs).

Überlegt euch wieso ein Bluff nun Sinn macht oder eben nicht? Was denkt ihr hat der Gegner und was foldet er davon? Foldet er genug könnt ihr bluffen, sonst nicht....

Hände posten!!!!!!


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

könntet ihr nicht mal ne typische situation schildern in denen ihr häufig blufft gegen regs die nicht schlecht sind, also leute die auch mal folden können. ich meine jetzt keine conti oder sowas, sondern wirklich situationenwie eben ein flopraise oder cr. ich habe nämlich das gefühl das ich mir immer die falschen boards aussuche.
auf trockenen boards hat man ne ziemlich polarisierte range und auf drawy boards sind die villains nicht gewillt zu folden wenn die was haben...


Auf was für Boards bist denn eher geneigt QQ gegen einen Raise zu folden gegen aggressive Regs?


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

also wenn er pre nur gecallt hat würde ich auf drawy boards mit overpair meistens drübergehen, auf trockenen ist das so ne sache.
ohne history kann mans evtl erstmal folden und weiter beobachten, aber eigentlich tendiere ich auf dry boards zu nem call und evaluiere den turn neu.
aber genau das ist es ja auch was ich anspreche, wieviel wird gemovt auf NL50 , da ich selber ja kaum dazu neige traue ich es den anderen ersteinmal ohne reads auch nicht zu...


Du stackst also mit QQ gegen nen aggressiven Reg lieber auf nem T97hh Board ab als auf nem 269r Board?


niemand will ein overpair zum folden bringen. Nicht mal unbedingt ein toppair. Das ist der völlig falsche ansatz.
Typische Situation auf nl100: Co/Mp openraist und hero callt am BU. Die blinds folden. villian ist der 0815 Reg auf dem Limit.

24Ts board => raise. Er cbettet einfach erstmal 95-100% seiner range und foldet i.d.r alles, was schlechter als tp/flush draw ist. Manchmal noch tp => super profitabel. wenn du jetzt noch irgend nen gutter ala A3/56 hast ist der raise noch profitabler, weil du bei nem hit super implieds hat.
im grund kann man fast alle Boards gegen diese Gegner raisen. K59 ist genauso okay. Das AKT eher schlecht ist sollte klar sein. Naja. aber so allgemein kann man halt auch nichts genaueres sagen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von Ghostmaster
Du stackst also mit QQ gegen nen aggressiven Reg lieber auf nem T97hh Board ab als auf nem 269r Board?

du hast mir ne allgemeine frage gestellt auf die ich so allgemein geantwortet habe wie möglich.
deine speziellen hände sind wieder gegner/read abhängig. auf dem T79hh board kann er sicherlich viele draws in seiner range haben wohingegen seine range auf dem 269 board sich polarisiert.
ich denke ich würde auf dem FD board eher drübergehen und auf dem 269 board callen und ihn weiter bluffen lassen, raisen bringt wohl nciht wirklich viel


Original von Peter87
niemand will ein overpair zum folden bringen. Nicht mal unbedingt ein toppair. Das ist der völlig falsche ansatz.
Typische Situation auf nl100: Co/Mp openraist und hero callt am BU. Die blinds folden. villian ist der 0815 Reg auf dem Limit.

Ich will hier auch kein Overpair zum folden bringen, sondern wollte verdeutlichen das Drawy Boardstrukturen auf denen der Gegner viel Equity gefloppt haben kann eher zum bluffen gegen mitdenkende Gegner geeignet sind als dry Boardstrukturen auf denen wir nix repräsentieren.

24Ts board => raise. Er cbettet einfach erstmal 95-100% seiner range und foldet i.d.r alles, was schlechter als tp/flush draw ist. Manchmal noch tp => super profitabel. wenn du jetzt noch irgend nen gutter ala A3/56 hast ist der raise noch profitabler, weil du bei nem hit super implieds hat.
im grund kann man fast alle Boards gegen diese Gegner raisen. K59 ist genauso okay. Das AKT eher schlecht ist sollte klar sein. Naja. aber so allgemein kann man halt auch nichts genaueres sagen.

Und hier entsteht das Problem wieso bluffen auf NL50 nur solala gut ist. Die eigene Range enthält zumeist nämlich überhaupt nicht so Hände wie A3s und 56s in der passiven Rolle -> bevor man überaupt anfängt zu bluffen sollte das Preflopspiel mit dem Postflopbluffs koordiniert sein.


MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007
Elite Grinder

Original von Peter87
niemand will ein overpair zum folden bringen. Nicht mal unbedingt ein toppair. Das ist der völlig falsche ansatz.
Typische Situation auf nl100: Co/Mp openraist und hero callt am BU. Die blinds folden. villian ist der 0815 Reg auf dem Limit.

24Ts board => raise. Er cbettet einfach erstmal 95-100% seiner range und foldet i.d.r alles, was schlechter als tp/flush draw ist. Manchmal noch tp => super profitabel. wenn du jetzt noch irgend nen gutter ala A3/56 hast ist der raise noch profitabler, weil du bei nem hit super implieds hat.
im grund kann man fast alle Boards gegen diese Gegner raisen. K59 ist genauso okay. Das AKT eher schlecht ist sollte klar sein. Naja. aber so allgemein kann man halt auch nichts genaueres sagen.

Eigentlich kann man das auch auf NL50 machen. Gerade dort wird einfach noch blinder gecontibettet und mehr gefoldet. Gerade mit ein paar Outs in der Hinterhand in Position ist ein Raise nahezu nie verkehrt. Am Turn kann man in Ruhe zwischen 2nd Barrel, Aufgabe, Freecard oder im Idealfall Valuebet ansetzen.

Die Frage ob Flopraise oder Float besser ist kann man natürlich nicht beantworten, kommt ja auch drauf an wie man for Value spielt. Eher raisen oder floaten, sollte man schon grob balancen. Aber tendentiell ist beides immer eine Überlegung wert...


Jochenha
Beigetreten: 26.01.2007
Oldschool Grinder

Original von MiiWiin

Eigentlich kann man das auch auf NL50 machen. Gerade dort wird einfach noch blinder gecontibettet und mehr gefoldet. Gerade mit ein paar Outs in der Hinterhand in Position ist ein Raise nahezu nie verkehrt. Am Turn kann man in Ruhe zwischen 2nd Barrel, Aufgabe, Freecard oder im Idealfall Valuebet ansetzen.

Kann man das auf einen Contibet festmachen ab dem es immer profitabel ist oder reicht der normale 13/10 ps.de Reg?


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