hi,
spiele derzeit auf NL 50 und habe einen längeren Downswing auf NL 100 hintermir..welcher geprägt war von bad beats und leaks.
Ich möchte in diesem Thread mal auf meine Probleme bei der Umstellung auf eine erweiterte Shortstack- Strategy eingehen und analysieren.
Das problem des Spiels gegen 1 Gegner:
Gegen 2 Gegner ist es wohl immer einfacher zu spielen, da man mit einer marginalen Hand eher einen Fold findet.
Beispiel: Wir halten 99 aus MP3 , wir raisen ,CO callt. Alle anderen folden.
Das Board kommt AK7.
Nach der Standardstrategie folgt nun eine 2/3 Contibet. Aber wie sieht die
Situation wnrklich aus? Gegen einen Tight-Passiven gegner spiele ich wohl eher check/fold
oder je nach seinem conti-bet wert bet/fold.
Gegen einen absoluten Aggro Typ geh ich auch broke.
Nur leider weiss ich nie, wann ich commited bin. Deshalb die Frage an euch, wann
ist man ungefähr pot-commited?
Mit stats ist das ja noch alles schön und gut? Aber wie spiele ich solche
Situationen gegen Unknowns? Ich schätze die Gegner auf FTP relativ schlecht ein,
und gehe aber scheinbar zu oft gegen die falsche Unknowns broke. Sollte ich denn
tendenziell eher nach standard gegen diese Leute spielen? Das fällt mir immer
schwer , da sie einfach total schlecht sind.
Das Spielen der Draws:
Diese sehe ich nicht als ein Problem an, da man im Zweifelsfall einfach nach Odds& outs spielen kann. Aber wie spielt ihr starke draws (9 outs aufwärts) ? Eher aggressiv wegen der schönen Equity oder eher passiv?
Ich freue mich auf qualifizierte Antworten.