Hallo Gemeinde.
Ich spiele seit 4 Wochen Poker und habe in den Semesterferien verdammt viel NL 10 (FR BSS) gespielt. Mit 50 Dollar angefangen und bin jetzt bei 550 Dollar.
Laut Bankroll-Mangement-Artikel wäre das die BR für NL25, aber irgendwie "traue" ich mich nicht aufzusteigen.
Bei einem verlorenen Stack auf NL10 ärgere ich mich schon schwarz - selbst wenn ich an dem Tag trotzdem noch 50 Dollar im Plus bin.
Rein objektiv gesehen, sollte mich das eigentlich gar nicht Kratzen, denn ich habe eigentlich absolut keine finanzien Sorgen und ob mein Gesamtvermögen jetzt 10 Dollar größer oder kleiner ist, macht prozentual fast gar nichts aus. Trotzdem geht bei jedem verlorenen Stack mein Puls auf 200 und ich weiß nicht, ob es auf NL25 noch schlimmer wäre.
Denkt ihr, ich sollte mich dazu zwingen, ein Limit nach oben zu gehen (was langfristig sicher profitabler ist), oder noch ein paar Wochen abwarten und weiter NL10 grinden? Gewöhnt man sich automatisch mit der Zeit an höhere Limits?
Wie habt ihr es geschafft, in BigBlinds zu denken und nicht in Geld? (wenn man zB einen NL1000 Stack verliert, nicht dran zu denken, daß man sich davon ein Notebook hätte kaufen können)
Zudem gehe ich nach 4 Wochen nicht davon aus, daß ich ein "guter" Pokerspieler bin. Ich habe zwar 50 Stacks auf NL10 gewonnen, aber das ist größtenteils aus der Dummheit und den Tilts der anderen Spieler entstanden. Deswegen weiß ich nicht, ob ich eine Zeit lang einfach nur zu viel Glück hatte, oder ob ich NL10 nachhaltig beherrsche.
Ich glaube ich sucher mir besser einen Therapeuten