Ich stelle die Theorie auf, dass man zu einem großen %-Satz bei einem Shove des Gegners hinten ist. Könnt ihr mir das bestätigen?
Mal abgesehen davon ob es stimmt oder nicht ist es auch garnicht schlimm, da in der regel bereits deadmoney im pot ist und man keine 50% mehr braucht für den call.
man kann es einfach nicht verallgemeinern, dafür gibt es zu viele unterschiedliche spots in denen wir uns befinden können
Wieso kann man das nicht verallgemeinern? man nimmt alle situationen, in denen man einen allin gecalled hat und rechnet die durchschnittliche equity aus.
OP hat nun die theorie, dass diese equity <50% ist. Nicht mehr und nicht weniger.
Wie sinnvoll das jetzt ist, daürber lässt sich natürlich streiten.
So extra für dich mal meine April DB duchforstet. Shorthanded MSS Limits NL10,16,25 102k Hands.
97 Mal am Flop einem All in gegenübergestanden und gecallt :
EV adjusted +397,62bb/100H
56 Mal am Turn einem All in gegenübergestanden und gecallt :
EV adjusted +456,16bb/100H
33 Mal am River einem All in gegenübergestanden und gecallt :
EV adjusted -132,02bb/100.
Dazu muss man noch erklären wie PT4 den EV berechnet. Wenn ich z.b. mit leicht vergrößertem Stack AA Preflop raise, bet Flop bet Turn auf FD Board spiele und am River kommt der Flush an und Villain donkt für die letzten paar BB und stellt mich all in,ich brauch irgendwie 10-15% Equity und calle, liege aber obv oft hinten. PT4 rechnet mir für den Fall dann aber einen EV von -1Stack an, so daß man dadurch am River nach EV ins Minus rutscht. Ausserdem ist die Samplesize auch noch ziemlich gering mit gerade mal 33 Situationen.
Also wie du siehst, ist das ist eher selektive Wahrnehmung deinerseits oder du hast z.b. gerade ein Phase, in der du ständig in Villains TopRange rennst, eventuell auch noch größere Fehler machst etc.
Wenn dein Gegner halt shippt, hat er eben meistens schonmal eine starke Hand. Aber um profitabel zu callen braucht man eben, wie es pg89 angedeutet hat eben normal keine 50% mehr, da durch das Deadmoney weniger ausreicht.
@vegetto: du beachtest hierbei aber jetzt nur die Situationen, in denen du auch wirklich callst. Zum einen ist das erstmal logisch, in den anderen kann man ja kein resultat feststellen.
Aber: in den Situationen, in denen du callst ist deine Hand prinzipiell ja stärker als wenn du foldest.
Original von ctstc
@vegetto: du beachtest hierbei aber jetzt nur die Situationen, in denen du auch wirklich callst. Zum einen ist das erstmal logisch, in den anderen kann man ja kein resultat feststellen.
Aber: in den Situationen, in denen du callst ist deine Hand prinzipiell ja stärker als wenn du foldest.
??? Der Titel des Threads lautet "Behind beim Shove Call" - logischerweise betrachte ich denn die Hände, bei denen ich einen Shove gecallt habe.
Detr erste Satz im Thread lautet dann aber:
Ich stelle die Theorie auf, dass man zu einem großen %-Satz bei einem Shove des Gegners hinten ist.
Ich hatte es deshalb so interpretiert, dass es um den Zeitpunkt des shove von Villain geht.
Ist aber ja auch egal, ich sage ja gar nicht, dass du etwas falsches gepostet hast, sondern wollte nur darauf hinweisen, dass man, wenn man dann callt, ja beim Call bereits eine stärkere Hand hat (haben sollte)
Original von ctstc
ich sage ja gar nicht, dass du etwas falsches gepostet hast
In dem Falle hätte ich Europa verlassen!
Original von DasNiveau
Ich stelle die Theorie auf, dass man zu einem großen %-Satz bei einem Shove des Gegners hinten ist. Könnt ihr mir das bestätigen?
ich finde die frage unpräzise.
kannst du etwas genauer benennen, was in deinen augen ein "großer prozentsatz" ist ?
Also ich denke, ich habe ein Leak bei mir festgestellt.
=> Ich bette meine AJ first in aus Late oder meine AQ aus mid.
=> Hinter mir ein All In
=> Ich lasse in diesen Fällen zuwenig los. Ich achte zuviel auf Werte, schau mir die 3bet des Gegners an und denk mir "AX wird da drüber sein"
Diesen Leak habe ich langsam abgestellt. Ab 12 Tischen werde ich in diesen Spots automatisch tighter, was mir persönlich hilft.
Wenn es dann aber weiter geht. Late AJ 3BB, Villian BB called => Am Flop A gehittet aber FD, von mir Conti, Villian call => Turn Flush kommt an, ich 60% bet oder ich checke, dann kommt Action von einem 12/7ner villian. Oft genug hab ich gecalled.
Dann werd ich ab jetzt jede Hand all-in stellen und drölf bb machen, weil meine Gegner dann ja zu nem großen Prozentsatz hinten sind.
Original von kmp90
Dann werd ich ab jetzt jede Hand all-in stellen
Wo spielst du und wie ist dein Screenname? Gleich mal zur Buddy list adden
Original von kmp90
Dann werd ich ab jetzt jede Hand all-in stellen und drölf bb machen, weil meine Gegner dann ja zu nem großen Prozentsatz hinten sind.![]()
Original von DasNiveau
Also ich denke, ich habe ein Leak bei mir festgestellt.=> Ich bette meine AJ first in aus Late oder meine AQ aus mid.
=> Hinter mir ein All In
=> Ich lasse in diesen Fällen zuwenig los. Ich achte zuviel auf Werte, schau mir die 3bet des Gegners an und denk mir "AX wird da drüber sein"Diesen Leak habe ich langsam abgestellt. Ab 12 Tischen werde ich in diesen Spots automatisch tighter, was mir persönlich hilft.
Wenn es dann aber weiter geht. Late AJ 3BB, Villian BB called => Am Flop A gehittet aber FD, von mir Conti, Villian call => Turn Flush kommt an, ich 60% bet oder ich checke, dann kommt Action von einem 12/7ner villian. Oft genug hab ich gecalled.
AJ und AQ sind bei mir easy folds auf die 3bet 95% der Spieler. Auch JJ finden bei mir da oft den muck. (BlindBattle mal außen vor) AJ ist ist für mich gegen viele Regs eher eine bluff3bet, als eine value3bet. Selbst bei nem Call von V., sollte man da sehr vorsichtig vorgehen.
Du solltest deine Theorie eher so umstellen:
"Ich stelle die Theorie auf, dass ICH zu einem großen %-Satz bei einem Shove des Gegners hinten bin. Könnt ihr mir das bestätigen?"
Nein, ich kann dir das nicht bestätigen, denn ich kenne dein Spiel nicht. ;-p