ich habe bisher viele ansätze zur preflop betsize kennengelernt.
pokerstrategy empfiehlt dem einsteiger : feste betsize 4bb+1(+1 oop)
manche drücken auch nur den potsize-button, was 3.5bb+1 sein sollten.
ferguson empfiehlt auf ftp academy: 2bb in utg steigernd bis 3bb in LP. argument: aus utg hab ich ohnehin genügend fold equity, da muss ich kein geld verschwenden. es mag sein, dass ferguson viel mit leuten spielt die utg raises respektieren und wer gut postflop kann, der kann auch klein preflop betten.
einige ps coaches empfehlen das gegenteil: 4bb in utg und weniger, etwa 3bb in LP, mit dem argument, wenn ich viel steale, dann verlier ich mit 3BB weniger.
dann gibts noch die SPR theorie. danach ist für ein TP eine stack/pot relation am flop von 13 schlecht. TP mag SPR von 4-5 (all-in ready) oder >20 (eher passive pot control). ansonsten ist das all-in risko zu gross. umgekehrt die marginalen hände wie pairs und sc, die lieben es mit 13 SPR zu spielen und zwar bezogen auf den stack des gegners, der nun in der 13er falle sitzt, wenn der bluff kommt. ich hab mich hier aber gefragt, ob ich nun nicht readable werde, da ich betsize von meiner erwarteten flophand abhängig mache.
und dann gibts noch die jungs, die gegen fische anders betten als gegen tags, wie oben beschrieben.
funktioniert sicher alles, hab mich aber noch nicht so recht entschlossen, was für mich optimal ist. vielleicht nehme ich einfach einen wilden mix von allem und nenne es betsize-deception ♠_love: