Wer kennt es nicht?
Auf den unteren Limits (NL10 und NL25) ist es mir schon sehr oft passiert, dass ein sehr fischiger Gegner seinen Stack first in (or second in) all-in pusht!
Dabei gilt es aber zwischen diversen Situationen sehr streng zu unter
scheiden:
1) Er macht es gelegentlich um mit einer "starken Hand" in dieses All-In zu kommen, weil er sich erhofft, jemand denke es wäre ein steal -> habe schon diverse 50BB All-Ins von einem Baby Ace ausbezahlt werden gesehen
2) Er hat gerade eine kritische Hand verloren und befindet sich sehr sicher on tilt. So auch in diesem Beispiel:
- Villian hatte die Hand zuvor seine letzten 35BB verloren (prekärerweise an mich) und rebuyt vor der Hand auf 100BB
SB: $8,83
BB: $14,42
MP3: $12,88
CO: $10,00
Hero: $12,49
0,05/0,1 No-Limit Hold'em (5 handed)
Preflop: Hero is BU with A, A
MP3 folds, CO raises to $10,00 (All-In), Hero raises to $12,49 (All-In), 2 folds.
Flop: ($22,64) 9, 4, Q
Turn: ($22,64) 7
River: ($22,64) 5
Final Pot: $22,64
Results follow (highlight to see):
Hero shows a pair of aces (Ac Ad)
CO shows three of a kind, nines (9s 9d)
Es geht mir hier nicht um den bad beat (hab schon oft genug einen einstecken müssen, sogar ein paar mal welche gemacht), sondern die calling range in diesem Fall.
Ich habe kein Problem damit preflop mal TT oder JJ zu folden, wenn ich noch kein Geld investiert habe (vor allem noch Gegner hinter mir dran sind), und der pot vor mir riesig anwächst, habe ich sogar öfter schon mit AK gemacht. Allerdings sieht eine solche Situation doch sehr nach leicht verdientem Geld aus!
Bitte Meinungen hierzu!