Ok sorry, habe nicht gesehen das das SH ist, dachte an FR.
Dann ist das natuerlich was anderes. Spontan faellt mir aber auch das Du sagt das Du jeden Gegner 3-bettest was halt entgegen dem Prinzip der Variation des Setzmusters ist.
Die andere Frage waere ob Du ueberhaupt fuer jede Hand die Du spielst wirklich einen Plan hast oder darueber erst am Flop nachdenkst, wenn Du quasi alle Haende preflop gleich spielst.
Unabhaengig davon kannst Du doch eigentlich nicht vermeiden das Du Haende die Du meistens coldcallst auch mal raisen musst, z.B. AK.
Vielleicht konzentriert sich die Frage auch viel zu sehr auf die holecards, aber nicht die gesamte Situation. Beispiel (FR aber egal):
Ich habe gerade mit Q9s vom CO reraist zum Blindsteal, unknown SB reraist 3x, BB folded. Hero? Ich habe ausnahmsweise gecallt um mir nicht dauernd reraises einzufangen wenn ich die blinds stehle (in dem Sinn kein coldcall aber egal). Ausserdem wollte ich testen ob ich den raiser in eine postflop Situation zerren kann und ob ich ihn da ausspielen kann (was ich gerade uebe) oder ob er gnadenlos durchbarrelt und ich die Hand aufgeben muss. Ich floppe die nuts, gewinne den Stack und kann danach 500 millionenmal die blinds stehlen weil nie wieder Gegenwehr kommt. Haette ich die nutz nicht gefloppt haette ich trotzdem noch etwas Widerstand geleistet, damit es schwerer wird fuer ihn.
Der call von 4BB war mit der Hand mathematisch sicher nicht zu rechtfertigen, aber es gab halt Gruende die unabhaengig von den Karten sind.
Vielleicht kann man die Frage auch anders stellen. Nicht, mit welchen Haenden gegen welche Gegner lohnt sich ein coldcall, sondern bist Du Dir der Gruende bewusst warum Du coldcalls machen willst oder warum Du 3-betten willst? Oder machst Du das schematisch ohne Dir in der jeweiligen Situation ueber die Gruende bewusst zu sein?
Gruss,
CMB