contibet
Im Handbewertungsforum und in Coachingvideos wird zu contibets immer wieder die zwei Fragen gestellt:
callen schlechtere Hände
folden bessere Hände
Auch wenn dies zweifellos hilfreiche Fragen sind frage ich mich, ob es nicht noch eine dritte Variante gibt. Ich nenne es mal "First bet wins"
Kommt zum Beispiel ein Board
7h,7d,2h dann wäre das für mich ein Fall in dem ich in 90% der Fälle eine contibet mache, einfach weil mit grosser Wahrscheinlichkeit weder Villain noch ich irgend was getroffen haben und ich mit der contibet sehr oft den Pot mitnehmen kann.
In welchem Verhältnis meine Hand zu der meines Gegeners ist, interessiert mich dann prinzipiell wenig. Mir scheint es mehr, dass wer hier zuerst bettet den Pot oft mitnimmt.
Ausnahme: Bei einer Callingstation oder einen überaggressiven Spieler sehe ich ev. von der contibet ab, weil beide kaum folden können.
Was meint ihr dazu? Stimmt ihr meinen Überlegungen bei?
Wie handhabt ihr solche Situationen?