Ich achte meistens erstmal darauf, ob ein Spieler einfach standardmäßig immer minraist (gibt ja solche Spieler), oder ob er nur in bestimmten Situationen minraist. Wenn jemand standardmäig minraist, kann man ja einfach den pfr-Wert hernehmen und dann wird derjenige von mir auch ganz normal als Raiser behandelt. Ohne Notes behandle ich Minraises in den frühen Positionen auch erstmal mit Respekt.
Anders ist es im Blindbattle. Dort gehe ich mit Minraises meist relativ loose um, da die Minsteals für den Gegner sonst halt unheimlich profitabel sind. Zudem Reraise ich bei Minsteals, bzw. bei Minraises meist generell, nur auf 5BB und kann dann auf einen Push auch noch folden, wenn die Hand nicht so toll ist.
Original von Renne01
Ist mir klar, aber der Sinn eines Raise sollte ja trotzdem immer sein, max. Value zu extrahieren. Das ist sicher nur ein Expiriment von dem Spieler gewesen. Man schenkt einfach zu viel her denk ich. Wenn man sich das mal durchrechnet, sieht man ganz klar, dass das nicht gut ist.
Also in Stealsituationen gegen Gegner, die fast nie passiv defenden (also fast immer restealen oder folden) sind Minsteals durchaus profitabel. In Stealsituatuonen hast du ja oft eine nicht so gute Hand, die du auf Resteals folden musst. Wenn du nun nur minstealst, riskierst du gerade mal 2BB um 1,5 BB zu gewinnen.
Bei Gegnern, die einen Minsteal auch öfters mal nur callen, sit es natürlich nicht so schön, wenn man dann mit Trash am Flop steht.
@DrMindtrap:
Kannst du eigentlich nicht auch mal was zum Thema beitragen, anstatt einfach nur zu flamen?