Na ja, das ist ziemlich vom eigenen Spielstil und Image abhaengig.
Spiel man z.B. extrem LAG oder hat ein recht looses Image, dann kann man ja damit wesentlich oefters zum SD gehen als mit einem sehr tighten Image.
In einfach raised Pots spielt es ja eine wesentliche Rolle, ob der Gegner profitabel gegen einen auf Set-Value callen kann oder nicht. Ist man recht tight bzw. hat ein sehr tightes Image, dann ist das ja in der Regel der Fall - d.h. man wird eher in ein Set rennen wenn man am Flop Action bekommt.
Spielt man hingegen recht loose bzw. hat ein looses Image, dann werden die Gegner einen ja mit einer sehr viel weiteren Range z.B. am Flop check/raisen.
Wenn ich z.B. annaehrend any two am BU openraise, viele Turns 2nd Barrele und auch viele Bluffs mache, dann ist ein Overpair AA natuerlich eine insta-broke fuer mich. Spiele ich hingegen 17/15 und mache nur selten BU-Steals, dann bedeutet schon ein Flop-c/r meist eine sehr starke Hand.
Dasselbe gilt auch in reraised Pots - ich wuerde z.B. AA in einem reraised Pot so gut wie niemals folden egal wie der Flop aussieht - ich 3-bette allerdings auch recht light, folglich ist AA quasi ein Monster dass mir die Gegner einfach sehr oft nicht glauben werden. Wer hingegen grundsaetlich nur mit { AK, KK+ } reraised, der muss schon wesentlich vorsichtiger sein wenn er am Flop Action bekommt.
Post-Flop ist AA halt eben nur ein Single Pair und nicht mehr - und der eigene Spielstil hat einen wesentlichen Einfluss darauf ob die Gegner bereit sind mit schlechteren Haenden gegen einen broke zu gehen oder nicht.
Jack