Original von IronPumper
Original von MiiWiin
Original von msPokerJ
Ja ist halt das Problem, dass wenn Villain uns erstmal nicht auf ne bluff3b setzt, er hier eig perfekt alle ValueHände shoven kann und wir sind halt toast. Denke das is der Gedanke dahinter.
Aber ich sehe halt auch nicht den Vorteil von call, donk. Deswegen habe ich ja hier gepostet. Also deine Standardline wäre dann auch eher (min)3bet/broke?
Sicherlich keine Min-3-bet, ich will ihn doch nicht korrekt drawen lassen!? Wenn ich protecten will und weiß das er Draws aggressiv spielt und auch am Flop reinbringt wird hart ge-3bettet.
Halte ich was Gutes und die Drawlasitgkeit hält sich in Grenzen mag ich entweder call Flop / c/c Turn oder halt call Flop / c/r Turn.
Da ist zumindest eine Konsequenz zu erkennen.
Ich frag mich hier gerade, ob das noch so gilt:
Ich mein mittlerweile ist ja die Line B/Call Flop - C/Shove safe turn mit OPs und TPs bekannt -> werden Villains ihre Draws trotzdem immer am Turn auf ne Blank ballern oder doch nicht eher den CB nehmen, da keine FEQ vorhanden?
Bzw. nur FEQ gegen paar Kombos von weakeren Draws , die ev. auch B/call Flop spielen könnten.
Nun gehts natürlich auseinander. Reden wir denn von einem thinking TAG? Geben wir ihm häufig ein Draw? Wie schaut das Board aus und was für ein Toppair halten wir?
Wenn ich meinen Gegner häufig auf einen Draw setze udn weiß dass er sowas raise/call am Flop (inkl. natürlich auch schlechteren Toppairs etc.) dann 3-bette ich am Flop.
Dieses tricky SLowplay macht in der Tat nicht viel Sinn, du callst OOP, checkst am Turn und Villain weiß dass der check/raise durchaus häufig im Köcher sitzen kann. Und dann wird der pure Bluff aufgegeben (eigentlich logisch dass man nach dem Call seines Raises sich kaum noch riesige FE gegen thinking Player geben kann).
Also das Argument durch die 3-bet vertreibe ich Bluffs am Flop...ok, ist halt so. Aber er wird mich nicht so häufig am Turn erneut bluffen, somit nehme ich das in Kauf.
Was bleibt dann noch übrig? Draws und made hands. Made hands werden nicht raise/fold gespielt, gegen die kriegen wir es rein. Und ebenso gegen Draws., gegen die wir aber protecten müssen.
Also wieder Brücke geschlagen...das bißchen was man evtl. gewinnt durch bet/call Flop // c/r Turn von unwahrscheinlichen pure Bluffs noch bekommen könnte verliert man wiederum gegen Draws, denen man am Flop die Cheapcard und am Turn die Freecard schenkt.
Somit geht die Flop-3-bet i.O.
Um nicht am Thema vorbei zu schreiben.
Was ist nun mit bet/call Flop // donk Turn
- Toppairs/made hands etc. zahlen uns eh aus
- Pure Bluffs folden natürlich ebenso
- Draws haben die Cheapcard bekommen, werden nun auf diese Donk aber häufig folden
Wo soll da der Gewinn herkommen? Und das Argument Protection kann kaum gelten, das haben wir schon am Flop nicht gemacht.
Und zu guter Letzt kommt ein weiterer Aspekt dazu...man gibt seinem Gegner Draws in seiner Range, und dann kommt dieses Argument "safe Turn" (was durchaus ok ist, natürlich sinkt die Equity eines Flushdraws rapide).
Was ist aber wenn der Flush ankommt?
Wird dann der Turn einfach check/fold gespielt? Das möchte ich aber mal sehen! Die Argumentation schlägt da dann schnell um, er kann ja immer noch pure bluffen und die Flushcard als scarecard nutzen, er kann auch schlechteres valuebetten...und wenn wir am Turn callen dann c/callen wir auch den "blankenden" River.
Obiger Spielzug wäre also nur korrekt wenn
=> wir Villain immmr auf einen Flushdraw setzen
=> Villain seinen Draw am Flop auf eine 3-bet immer foldet
=> Wir jeden "Flush-Turn" konsequent check/folden
=> Wir wissen dass Villain ohne Hit am Turn seinen Draw nicht nochmal bettet (wir also nicht check/raisen können)
=> Villain auch auf unsere Donkbet hin zu inkorrekten Odds trotzdem seinen Draw callt...
Dann könnte man über die Line reden.