Angenommen ich habe QQ in der Hand und spiele. Ich befinde mich irgendwo mitten in der Hand mit matter Action.
Der Pot bewegt sich irgendwo zwischen 10BB und 20 BB.
Was strebe ich an, halte ich den Drawer in der Hand indem ich ihm z.B. falsche Odds gebe und "lure", oder reicht mir die Tatsache, dass meine Profitabilität in der Hand schon längst höher ist, als die allgemeine durchschnittliche Profitabilität von QQ und ich zwinge ihn zu einem Fold?
Welcher Spieler, von Anfänger bis Spieltheoretiker, sollte einen passiven Modus anstreben (Skala von 1 bis 10 vielleicht), wo sind die Grenzen, und warum?
Wenn ich postflop schlechter spiele, sollte ich eigentlich zur Foldequity tendieren, bis mein Postflopspiel ausgebaut ist.
Wo ist die Grenze? Sollte man von Anfang an auf maximale EV zielen? Als Anfänger verliert man schnell an EV.
Ich hab NL anfangs sehr sehr tight gespielt, oft nach dem FoldButton geschielt, was ich immer noch tue, da das PostFlopGaming jede EV zerfetzen kann.
Wo steigt man um? Wo schaut man hin? Natürlich sollte jeder langfristig ein Maximum an EV anstreben, aber was macht der, der das aktuell nicht kann?
KA, worauf ich hinauswollte, es ging, glaub ich, um sichere Value im Vergleich zu einer weiteren unsicheren volatilen Value, die höher ausfällt. Ich bin aktuell auf einer Ebene, wo ich mehr Risiko eingehen will und eine bessere Einschätzung treffen will, zu Gunsten einer höhen EV, ich verzichte dafür auf "sichere" niedrige Value.
Wie ist der Vergleich zu einer sicheren Value von z.B. QQ, wie würde ich Differenzen berechnen? zB. Hier am Turn kann ich pushen in 100% der Fälle foldet er und ich krieg den Pott, oder ich manipuliere seine Odds und kriege in 80% dies und in 20% der Fälle passiert dies. Vergleichbar?
KA, ist mir so spontan eingefallen, any thoughts? Vielleicht konkretisiere ich es morgen.
Edit: Vielleicht verarbeite ich auch gerade nur "selbstverständliches".