Hallo zusammen,
ich hätte da einmal eine Frage an die etwas erfahreneren Spieler.
Beim durchforsten des Forums bin ich auf die Postflop-Boards von Alderfalder gestoßen und hatte mich gefragt ob es denn Sinn machen würde für jedes einzelne Feld eine eigene Strategie zu erstellen, die z.B. wie folgt aussehen könnte (für das Beispiel habe ich die 12 Flops nummeriert):

Lediglich ein Beispiel!
SB vs. BB - Flop 5
-Top Pair: ca 2/3 Bet oder Potsize Bet
-Flushdraw: ca 2/3 oder Potsize Bet
-Set: 1/3 Bet oder Check/Raise
-Backdoor Draw: 1/3 Bet
-Marginale Hand: 1/3 Bet oder Check/Call
-Trash: Check/Fold
Usw.
Selbstverständlich müsste man dann bei solchen Überlegungen für jede Position vs. die anderen Positionen eine solche Strategie erstellen und dann schauen wie die verschiedenen Ranges auf dem jeweiligen Board hitten. Um dann zu schauen ob man betten sollte oder nicht und vor allem wie der Plan nach dem Flop aussieht.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass man mit einem Gewissen Sample an Händen einen Spielerpool analysieren könnte und dann so eine solide Strategie erstellen könnte. Leider konnte ich das Video von Alderfalder selbst nicht anschauen da es erst für den Platin-Status zugänglich ist, vielleicht hätte sich meine Frage ja durch das Video erübrigt.
Dabei ist man natürlich flexibel und passt sich dem Gegner natürlich etwas an, je nach Stackgröße und Spielertyp.
Mir geht es mehr darum ein ungefähres Grundgerüst zu haben an welchem ich mich orientieren kann.
Da mir Zoom am meisten Spaß macht und man es fast immer mit Unknowns zu tun hat (ich spiele Zoom auf Seiten bei denen ein HUD nicht erlaubt ist)
wäre es da sinnvoll eine solchen Strategie zu haben, selbst wenn es nur die häufigsten Spots sind?
Oder wäre das ein falscher Ansatz um sich auf den Micros mit dem Thema Postflop Gameplan intensiver zu beschäftigen?