Hallo zusammen,
derzeit spiele ich ausschliesslich SNGs auf Party und Stars mit annehmbaren Erfolgen auf den Micros. Nach meinem aktuellen ROI kann ich auch in ca. 150 Spielen auf die Lowstackes aufsteigen was natürlich ein schönes Ziel ist.
Allerdings stelle ich zwischendurch immer mal wieder fest, das mich das SNG grinden immer mal wieder ein bischen anöded.
Daher würde ich gerne zusätzlich ein bischen Cash-Game spielen.
Ich habe in der Vergangenheit bereits einige Cash-Game Versuche unternommen, jedoch nie wirklich erfolgreich, da mich der Verlust eines großen Pots, der mich der Winnings der kompletten Session beraubt hat, grundsätzlich getiltet bin und noch mehr Kohle verdonkt hab.
Nachdem ich mich jetzt intensiv mit dem Poker Mindset beschäftigt habe hoffe ich mal, aus dieser Phase raus zu sein und würde gerne mal wieder an ein paar Cash-Game Tischen Platz nehmn.
Die Frage ist natürlich, bei welchem Pokerraum.
Einerseits denke ich, dass große Anbieter wie Stars und Party vom Traffic her Vorteile bringen, weil hier mehr Tische gespielt werden können.
Andererseits kann ich mir gut Vorstellen, dass gerade bei kleineren Räumen mit weniger Traffic desöfteren bekannte "Gesichter" an den Tischen auftauchen, deren Spielweise man nach und nach kennen und zu exploiten lernt.
Wenn ich mir Vorstelle, auf Stars auf NL10 sind gefühlte 100 Tisch offen. Wie groß ist die Chance auf einen Gegner mehrmals zu treffen. Lohnt hier das Reads sammeln bzw. Notes anlegen überhaupt?
Dagegen auf Everest bei so um sie 15 offenen Tischen kann ich nach einer gewissen Zeit genau sagen "Der spielt seine Pockets immer so und so", oder "Aha, Minraise aus UTG, ist zu 90% ne Trap" usw usf.
Nachteil ist dann natürlich, je höher das Limit umso weniger Traffic ist da und irgendwann ist halt mal Schluss.
Was meint Ihr dazu?
Lieber in den großen Teisch zu den Haien springen oder im kleinen Gartenteich zum Hecht werden?