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[Geschlossen] Redline.. Tipps und Tricks?

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Daelin
Beigetreten: 29.01.2007
Elite Grinder

Hi, wenn ich mir meine monatliche Graphen so betrachte und sie mir als mehrstöckiges Haus vorstelle :

Blueline = Dachgeschoss

Greenline = am eingang zum Keller

Redline = ganz weit unten nicht im Keller sondern in der Hölle! da wo
der rote Faden eben hin will..

-----

Welche Werte sollte ich wohin verändern? Das schlimme ist, wenn ich meine stats so vergleiche, sind die kaum abweichend mit anderen soliden typen die die redline auf break even halten.

Ich spiele NL SH 50 / 100.

Stats: vpip 22 pfr 18 wtsd% 24.3 W$SD% 50.8 W$WSF 43.5 AGG 3.18

samplesize hände : 250 k

Würd auch gern mal ein paar Bilder von Graphen und Stats posten sobald ich gecheckt habe wie das geht.


13 Antworten

Am Anfang jeder steigenden Redline steht die Handplanung. Damit verbunden die Überlegung was die blaue Linie beeinflusst und was die rote Linie beeinflusst.

Kleiner Tip von mir: Überleg dir öfter mal in Situationen in denen du bisher "Standard B/F", "Standard Cbet", "Standard Check Behind" gespielt hast, ob das wirklich der sinnvollste Spielzug ist.


Mein Tipp: Ballern Ballern Ballern, die werden sich schon melden, wenn die was haben . Spaß bei Seite:

Könnte helfen


AsXBlood
Beigetreten: 23.08.2007
Oldschool Grinder

Solang die blaue Linie mehr nach oben schießt als die rote runtergeht, was solls


eslchr1s
Beigetreten: 21.12.2009
Elite Grinder

W$WSF 43.5

schon sehr niedrig, solang du gewinne machst passt es aber meistens, allerdings deutet eine sehr schwache redline schon auf einige leaks im postflop play hin.


Original von eslchr1s
W$WSF 43.5

schon sehr niedrig, solang du gewinne machst passt es aber meistens, allerdings deutet eine sehr schwache redline schon auf einige leaks im postflop play hin.

Hängt n bisschen mit den Tischen zusammen - wenn du dauernd im BB das Freeplay bekommst, dann kann das schnell passieren, dass du nur mit 20 W$WSF ausm BB unterwegs bist und das massiv nach unten zieht. (was nicht heisst, dass es nicht potentiell ein Problem sein könnte - wie ich schon sagte: Gedanken darüber machen wie man Hände gewinnt)


Daelin Themenstarter
Daelin
Beigetreten: 29.01.2007
Elite Grinder

natürlich mache ich keine gewinne, nur durch rakeback^^

meine redline ist stärker im minus als meine blueline im plus ist dh. green line ist etwas im - fahre so mit -1bb auf die 250k hände..

Ich glaube mein größtes leak ist wohl meine weakness mit 22 / 18 bin ich shorthanded ja sowieso schon extrem tight. Hm, ich werde mir viele hände im replayer ansehen und nach alternativen ( aggressiven ) lines ausschau halten...
Danke für den Tipp Ghostmaster. Mal sehen ob ich die richtigen Ansätze finde:)


sio61
Beigetreten: 09.04.2009
Elite Grinder

solltest dir vermutlich nen guten coach suchen der auf deine leaks genauer eingehen kann


MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007
Elite Grinder

Grundsätzlich kannst du auch hier einiges nachlesen:

(Non-)SD-Winnings / W$WSF / WTS:

NonSDLosses noch normal?

Kleiner W$WSF

Die enormen nonSD-losses

2nd Nonshowdown Losses

How to improve Non Showdown Winnings?


tomsnho
Beigetreten: 24.11.2006
Elite Grinder

Original von Daelin
Ich glaube mein größtes leak ist wohl meine weakness mit 22 / 18 bin ich shorthanded ja sowieso schon extrem tight.

22/18 ist für NL50/NL100 alles andere als tight. LAG bist mit den Stats keiner, aber das musst du auch nicht sein. Selbst mit 19/16 kannst auf den Limits noch guter Winningplayer sein.

Ich denke deine Leaks liegen eher postflop "begraben".


AsXBlood
Beigetreten: 23.08.2007
Oldschool Grinder

Original von tomsnho

Original von Daelin
Ich glaube mein größtes leak ist wohl meine weakness mit 22 / 18 bin ich shorthanded ja sowieso schon extrem tight.

22/18 ist für NL50/NL100 alles andere als tight. LAG bist mit den Stats keiner, aber das musst du auch nicht sein. Selbst mit 19/16 kannst auf den Limits noch guter Winningplayer sein.

Ich denke deine Leaks liegen eher postflop "begraben".

kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen _cool:


wichtig ist doch das die winnings da sind. das is mit das wichtigste. da es auf den micro und small stakes noch immer um value poker geht und die leute TPTK oder OP´s nich loslassen können ist die redline wohl auch überbewertet.

wenn sie natürlich 2/3- 3/4 der winnings auffressen is was im busch

es ist oft ein mix aus pre - und postflop problemen. oft geht das dilemma schon preflop los und man macht sich keine gedanken zu ranges bzw. den späteren streets und gibt dann pots zu leicht auf oder kämpft nicht um sie.

imho je besser das handreading wird desto besser gehts der red line


Du hast Recht, aber du kannst deine Winnings signifikant verbessern, wenn du versuchst Hände zu gewinnen und zwar überlegt.

Ein wichtiger Faktor dabei sind Bets, die keine sinnvolle Planung zugrunde haben und einfach nur gemacht werden, weil man sie halt als "Standard" macht.
So entstehen dann Cbetfrequenzen von 90% am Flop und 30% am Turn mit dem anschliessenden regelmässigen Fold am River.

Ich schätz mal, dass es extrem schwer sein wird die NonSD Winning auf den Micros gegen SD gebundene Spieler als Anfänger/Fortgeschrittener ins Plus zu ziehen - das ist aber wie gesagt nicht nötig.
Man sollte trotzdem nicht seine negativen SD Winnings darüber rechtfertigen: Ach ich spiel ja Micros da ist das Standard, sondern nach Gründen suchen wieso sie fallen. Wenn diese Gründe schlecht sind (wie z.b. unüberlegte Bets), dann hat man etwas woran man arbeiten kann und seine Edge verbessert.


MiiWiin
Beigetreten: 01.03.2007
Elite Grinder

Original von JohnLeeH
oft geht das dilemma schon preflop los und man macht sich keine gedanken zu ranges bzw. den späteren streets und gibt dann pots zu leicht auf oder kämpft nicht um sie.

Das ist halt einer der wichtigsten Punkte.

Die Mischung aus "wenig Gedanken machen" und wie Ghostmaster es beschrieb zu "betten, weil es Standard ist", daraus ergibt sich doch die Problematik dass man sich nicht wirklich weiterentwickeln kann.

Wenn man nicht mal weiß warum man eigentlich bettet und was man damit erreichen will, dann wirds schwer daran zu arbeiten.

Eigentlich sollte ja ein Spieler bei solchen Problemen sagen können "ich bluffe zu viel/zu wenig", ich valuebette "zu viel/zu wenig", aber das überschauen die meisten nicht.

Und genau diese Spots sind es, wo letztlich das Geld begraben liegt. Preflop kann man nicht so unglaublich viel falsch machen, aber Postflop fließt das Geld und da sollte man schon einen guten Plan haben was man wann womit gegen Spieler X wirklich erreichen möchte.


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