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Run it twice QQ vs ...
 
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Run it twice QQ vs KK

14 Beiträge
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Servus miteinnander.

Hatten gerade eine hitzige diskussion über ein mögliches run it twice mit QQ gegen KK.

Situation geht wie folgt aus:

Spieler A und Spieler B kommen pre flop all in. Spieler B würde run it twice anbieten spieler A lehnt ab. (5 Karten 2 x Dealen)

Während der hand beginne ich und nen kumpel darüber zu diskutieren das das ablehnen ein fehler war. Er behaubtet run it twice würde in dieser situation falsch sein da du so gut wie nie gewinn machen kannst. Selbst wenn die Q beim ersten mal kommt verlierst du zu 99% die 2te hand und kommst grad mal auf 0. (zzgl. blinds)

Ich hingegen sag das ich ja zu 80% eh verliere und dann garnichts hab. So hab ich die doppelte chance wenigstnes mein geld wieder zu bekommen.

Wer hat recht?


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Zitat
13 Antworten
Benzodiazepin
Beigetreten: 16.07.2009
Oldschool Grinder

run it twice ändert am ev nichts (ausnahme: man will schnell deep gegen ein fisch kommen, dann hat run it once den höheren ev)


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Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006
Elite Grinder

du kannst sagen wenn die Q beim ersten board nicht kommt, ist die wahrscheinlichkeit dass sie beim zweiten board kommt höher -> korrekt

du kannst aber auch sagen wenn sie beim ersten board kommt, ist die wahrscheinlichkeit kleiner beim zweiten board -> es gleicht sich also aus

demnach ändert sich nichts am EV ;)


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Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Das heisst?

laut Berechnung von dem kumpel macht man aus sicht der QQ mit

1x: 0.65*stack verlust

und bei

2x: 0.85*stack verlust

also macht man bei 1 mal spielen auf lange sicht weniger verlust. stimmt das ?

Edit:

Nachricht von Kumpel:

Schreib evtl noch rein. Durch mehrmaliges dealen des boards mit verbleibenden karten verändert man das zufallsexperiment an sich. Deshalb behaupte ich nimmt man auch einfluss auf den erwartungswert


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Zitat
oppoker91
Beigetreten: 05.03.2010
Oldschool Grinder

Original von Carty
du kannst sagen wenn die Q beim ersten board nicht kommt, ist die wahrscheinlichkeit dass sie beim zweiten board kommt höher -> korrekt

du kannst aber auch sagen wenn sie beim ersten board kommt, ist die wahrscheinlichkeit kleiner beim zweiten board -> es gleicht sich also aus

demnach ändert sich nichts am EV ;)


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

qouten bringt Garnichts ohne einer Rechnung!

Ich will hier Fakten haben und keine aussagen :/


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Chief0r
Beigetreten: 15.01.2008
Poker Player

wenn die aussagen nunmal fakten sind?


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

mit einer Rechnung bitte...


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torytrae
Beigetreten: 07.01.2008
PokerStrategist

Warum Rechnung? 80% bzw 20% ist eine Wahrscheinlichkeit. Ob du das einmal oder zweimal oder so lange runst, bis alle Karten aussem Deck aufgebraucht sind ... daran ändert sich nichts.

Vermindert nur die Varianz, aber gibt keinen EV-Gewinn in irgend einer Variante, egal ob einmal oder x-mal.

ps wenn man google bedienen kann, dann dauert es 4 sekunden, sich das rauszusuchen anstelle hier rechnungen über obv fakten von anderen zu verlangen:

https://www.google.de/#q=run+it+twice+equity

http://forumserver.twoplustwo.com/25/probability/does-running-twice-affect-equity-614696/

http://www.pocketfives.com/f7/running-twice-doesnt-change-odds-myth-636686/


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Coach
FaLLout86
Beigetreten: 22.02.2005
Oldschool Grinder

Hi Asunis,

du nimmst einfach etwas Varianz aus dem SPot raus.
Je häufiger du dealst umso eher kommst du an den EV ran.

Demensprechend wenn kein Rake für mehrmals dealen genommen wird sollte man aus EV Sicht immer mehrmals dealen.

Gruß FaLLi


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Alles klar habs verstanden vielen dank !


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10playmaker10
Beigetreten: 05.11.2011
Elite Grinder

best run it twice suckout ever hatte natürlich nuts but then

1.river K
2.river K
_confused:


Antwort
Zitat
bayLor
Beigetreten: 18.10.2006
PokerStrategist

Original von Asunis2013
Das heisst?

laut Berechnung von dem kumpel macht man aus sicht der QQ mit

1x: 0.65*stack verlust

und bei

2x: 0.85*stack verlust

also macht man bei 1 mal spielen auf lange sicht weniger verlust. stimmt das ?

Edit:

Nachricht von Kumpel:

Schreib evtl noch rein. Durch mehrmaliges dealen des boards mit verbleibenden karten verändert man das zufallsexperiment an sich. Deshalb behaupte ich nimmt man auch einfluss auf den erwartungswert

Hab hier die Rechnung nich unbedingt verstanden
Also davon ausgehend, dass wir immer gewinnen, wenn eine Q kommt und sonst immer verlieren (keine Straights, keine Set over Set-Situation, kein Vierling beim 1. Dealen) und dass man 100BB gewinnen kann, dann haben wir:

Fall A: Einmal dealen
Wahrscheinlichkeit = 1-(48/50*47/49*46/48*45/47*44/46) = 19.2% auf 100BB, also 19.2BB Win

Fall B: Zweimal dealen
Wahrscheinlichkeit (1.Deal) = 1-(48/50*47/49*46/48*45/47*44/46) = 19.2% auf 50BB
Wahrscheinlichkeit (2.Deal, wenn 1. Deal verloren) = 1-(43/45*42/44*41/43*40/42*39/41) = 21.2% auf 50BB (1mal gewonnen, 1mal verloren)
Wahrscheinlichkeit (2.Deal, wenn 1. Deal gewonnen) = 1-(44/45*43/44*42/43*41/42*40/41) = 11.1% auf 100BB (2mal gewonnen)

Das ganze zusammenrechnen:
(Wahrscheinlichkeit auf 1.Deal verloren)*(Wahrscheinlichkeit 2.Deal zu gewinnen, wenn 1. verloren)*50BB + (Wahrscheinlichkeit auf 1.Deal gewonnen)*(Wahrscheinlichkeit 2.Deal zu gewinnen)*100BB + (Wahrscheinlichkeit auf 1.Deal gewonnen)*(Wahrscheinlichkeit auf 2.Deal zu verlieren)*50BB = 8.56BB+2.13BB+8.53BB = 19.2BB

Habe jetzt schon ewig kein Mathe mehr angewandt, aber gerade wegen des Ergebnisses klingt das für mich jetzt mal korrekt gerechnet ;) Sind natürlich eine Menge Annahmen, die gemacht wurden, aber man kann sich vorstellen, dass auch ohne die Annahmen mit einer beliebig komplexen Rechnung wir zum gleichen Ergebnis kommen.

Wichtig ist aber, was FallOut sagt, dass man öfter im erwarteten Bereich landet, wenn man mehrfach dealt, weil Wahrscheinlichkeiten nur bei hoher Samplesize natürlich Sinn machen.

edit: @10Playmaker10:
Wie du siehst, passiert das tatsächlich zu 11.1% :f_biggrin:


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suckoutking
Beigetreten: 30.04.2010
Oldschool Grinder

Allgemein wäre es denke ich so zu berechnen:

48 Karten sind im Deck, es gibt x mögliche Boards (genauer 48 über 5, das ist aber nicht relevant), mit n Boards gewinnt man, bei s Boards wird gesplittet und auf den restlichen Boards verliert man.

Dealt man zweimal, setzt sich die Equity zur Hälfte aus dem Ergebnis des ersten Boards und zur anderen Hälfte aus dem Ergebnis des zweiten Boards zusammen.
Die erste Hälfte ist genau die halbe Equity von "run it once".
Die zweite Hälfte ist die Wahrscheinlichkeit, die zweite Runde zu gewinnen, abhängig davon, welches Board beim ersten Mal gelegt wurde. Alle Boards, die durch das erste Board geblockt sind, fallen raus.
Mathematisch wäre das:
E(Bi)=0,5*e1(Bi)+0,5*e2(Bi)

e1(Bi) ist die Equity, die man hat, wenn Board i gelegt wird, also 1, wenn man auf dem Board gewinnt, 0,5 bei Split und 0 wenn man verliert.
e2(Bi) ist die durchschnittliche Equity auf allen Boards, die nicht durch Bi geblockt sind.
E(Bi) ist also die Equity, wenn Board i beim ersten Mal gelegt wird.

Insgesamt müsste man also E(Bi) für alle Boards aufsummieren und durch die Anzahl der möglichen Boards teilen.

Logisch wäre es zu erklären, dass jedes mögliche Board beim zweiten Deal gleich oft durch das erste Board geblockt ist, so dass es sich bei Summierung aller möglichen ersten Boards wieder ausgleicht.

Nach der selben Ansatz müsste man auch "run it x times" beweisen können.


Antwort
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