Hallo, liebers Trainer- und Expertenteam!
ich habe mich jetzt einmal intensiv mit der SSS auseinander gesetzt. Dabei stellen sich mir viele Fragen, z.B. warum ich an einigen Spots überhaupt noch Preflop raisen soll und nicht gleich All-In gehe? Wenn ich z.B. mit einem 15 BB-Stack mit AK 4 BBs open raise und mich auch nur ein Spieler callt - und sei es der BB, der bloß noch 3 BBs zum Pot beisteuert - dann ist der Pot mindestens 8,5 groß, und mein Stack ist noch 11 BB. Gemäß der Direktive, auf dem Flop ⅔ Pot zu donken (=mind. 5,66) und “auf jeden Fall” All-In zu gehen, falls das mehr als 50% meines Stacks (=5,5) darstellt, weiß ich schon jetzt: wenn auch nur einer callt, dann gehe ich blindlings auf jeden Flop All-In. Noch krasser ist es, wenn ich gem. den Buchstaben der Strategie Raiser und Limper reraisen soll. Dann ist der Pot noch viel größer, und wenn ich eine Call bekomme, bin ich auf jeden Fall committet. Also: Warum open-pushe ich dann nicht gleich und nehme den Villians die Möglichkeit, billig den Flop zu sehen und dann nochmal zu entscheiden? Das befreit mich außerdem von den Schmach, in einen koordinierten Flop hinein zu donk-pushen, wenn ich völlig verpasst habe.
LG
ZorroZock