Hi Community,
Ich wollte mal eure Meinung zu dem oben genannten Thema hören.
Macht es Sinn in den ersten etwa 50 Händen die man an einem Tisch spielt aggresiver zu Spielen als man das normalerweise tun würde?
Damit meine ich zum Beispiel weake Gegner die meinetwegen viel auf 3-bets und viel auf C-Bets im re-raised Pot folden zu Bluff-3-betten.
Oft habe ich schon in Videos gesehen, das Spieler auf die ersten 3-bets von Villain sehr viel folden, und das damit begründe, das sie noch nicht ausreichend history haben. Später probieren sie dann zu adjusten. Wenn Villain dann schon ein agggresives Image durch 1 oder 2 Bluff/marginale 3-bets aufgebaut hat, wird er erhebelich mehr Geld aus seinen sehr guten Händen ziehen können.
Mit einem solchen Aufbau des Table Images würden wir also genau eine Ebene höher denken als die meisten anderen Spieler.
Seht ihr es daher für sinnvol an?
Ich hoffe ich konnte einigermaßen beschreiben, was ich meine.
Ich denke das um diese Frage zu klären es auch wichtig ist sich Gedanken über die folgenden Fragen zu machen :
1. ) Wieviele von den Gegner auf meinem Limit (Macht das Limit überhaupt einen Unteschied ab NL50? ) spielen nur nach den Stats die sie über die Zeit von Hero gesammelt haben und adjusten garnicht auf eine aggresivere Spielweise von Hero in den ersten 50 Händen.
2. ) Wieviel von den Gegnern achten auf den Gameflow, gucken sich also folglich auch die Statistiken von nur der aktuellen Session von Hero an.
Entweder müsste das dann daran liegen, das Villain einfach keine Stats über Hero hat, oder er achtet eben auf den Gameflow.
Bin sehr dankbar über alle ernstgemeinten und etwas zur Diskussion beitragenden Antworten.
Troppo