Original von Moo2000
Original von MiiWiin
Für mich hängt thin Value nicht unbedingt mit der Betgröße zusammen.
Eigentlich hängt es direkt damit zusammen, weil man eben gegen eine 2/3Pot-Calling-Range zum Beispiel nicht mehr über 50% Equity hätte und durch eine 1/3Pot-Bet die gegnerische Callingrange so erweitert, dass man über 50% dagegen hat, die man für eine Valuebet braucht.
Nur kommen dann ziemlich schnell noch Leveling- und Balancing-Geschichten dazu, die das Ganze etwas komplizierter machen, weil Villain deine Range bei großen Bets für polarisiert hält, dich von Thin Valuehands bluffen will und so weiter.
Also ich würd sagen es hängt definitiv nicht mit der Betgröße zusammen, sonst könnte man es nicht bei FL machen ;-)
Es geht doch einfach nur darum seine Vbetting-Range korrekt an die Callingrange des Gegner anzupassen, wenn ich jetzt aufgrund
- der grundsätzlichen Tendenzen des Gegners (Callingstation),
- der History (wir haben viel geblufft, sind dabei aufgeflogen oder haben
extrem viele Pötte ohne SD mitgenommen und denken der Gegner passt sich an indem er etwas mehr zum Sd geht),
- dem Handverlauf (viele mögliche Draws sind busted, so dass der Gegner uns häufig auf einen dieser Draws vermutet)
- oder sonst irgendetwas
der Meinung bin, mein Gegner callt mit ausreichend schlechteren Händen, dann kann ich Holdings vbetten, die ich in anderen Spots nicht vbetten kann.