warum limpt man nur in der frühen phase Pocketpairs auf setvalue?
Kleine Pocketpärchen kannst du nur in der frühen Phase profitabel limpen, weil die Blinds niedrig sind.
Wenn die Blinds nachher steigen, macht es keinen Sinn mehr, mit Pocketpärchen auf Setvalue zu limpen. Das hat folgenden Grund:
du trifftst ein Set jedes 8,5 mal oder mit einer Wahrscheinlichkeit von ca, 11,8%. Das bedeutet, wenn du 8 mal limpst, triffst du nur einmal dein Set.
Dann musst du aber das Geld gewinnen, das du bei den anderen Malen gezahlt hast, ohne zu treffen. Deshalb muss dein Gegner mindestens noch 10 mal so viele Chips haben, wie dein ursprünglicher Einsatz. Damit hast du überhaupt erst die Möglichkeit, das Geld zu gewinnen.
Das ist nur in der frühen Turnierphase gegeben, später haben deine Gegner einfach nicht mehr genug Chips, um dein Spiel zu rechtfertigen. Unter 10BB musst du pushen oder folden, aber nicht mehr limpen.
@ Sexpistols
Bwin's DoN's finde ich sehr fischig
Bei BB 300 ist meist schon alles vorbei, wenn man konzentriert ist kommt man locker auf 8 von 10 wins
Original von Bjoern2803
Also ich spiele ab und an DoNs auf Cake ($2 bis $5) und habe die Erfahrung gemacht, dass man mit einer extre tighten Spielweise es schaffen kann circa 55% itm zu sein. Eigentlich meine beste Disziplin, aber irgendwie reizen mich DoNs nicht so sehr, warum auch immer. Klar hatte ich auch schonmal eine Serie, wo ich bei 5-6 Turnieren kein einziges mal ITM war.
bei 55% ITM haste nur leider das Problem, nur break even zu spielen
hehe wollt auch gerade sagen das dann ja wenig bei rumkommt ♦
Kenn aber diese DoN Phasen.. seit 1 1/2 - 2 Monate habe ich auch keine Lust...
Letzte woche mal wieder 2-3 gespielt vielleicht probier ich beim nächsten Urlaub mal Multi DoN ... also so 5-6 Stück..
Hat da einer Erfahrungen drin ?
Also bei manchen graphen bei Sharkscope bekommst ja die Kriese wie die einen Berg mit DoN's erklimmen ♦
Original aus Artikel Indy1701e
Beachte aber, dass du selbst nicht völlig passiv wirst, sonst fressen die Blinds deinen Stack auf und es kommt zu einem Zwangs-All-in mit möglicherweise schlechten Karten. Außerdem sinkt mit deiner Stackgröße auch deine Foldequity.
Blindsteals sollten deshalb an der Bubble dein Standardspiel zum Überleben werden. ... Deine Steals richten sich primär gegen die Gegner, die du als gut und tight eingeordnet hast. Sie werden sehr oft folden und dein All-in nur mit sehr wenigen Händen callen. Einen Push gegen loose und schlechte Spieler solltest du hingegen nur mit sehr starken Händen versuchen. Diese Spieler callen zu oft und du gehst nur ein unnötiges Risiko ein, vorzeitig aus dem DoN auszuscheiden. Hier greift das Prinzip, dass Überleben wichtiger als ein möglichst großer Stack ist.
Hm. Bin noch recht neu bei den DONs, aber wenn ich mal meine bisherigen Erfahrungen und theoretischen Gedanken dazu abgeben darf: Meine Erachten werden Blindsteals und Foldequity von den meisten Spielern in ihrem Wert deutlich überschätzt und vor allem viel zu früh eingesetzt, um Spielzüge mit mittelmäßigen bis schlechten Händen zu rechtfertigen. Klar callen die tighten Spieler große All-Ins selten, aber wenn sie es tun, ist das ein Desaster, weil die Chips, die wir verlieren könnten so viel mehr wert sind, als das was wir gewinnen können. Auch ist einer der Gründe von Blindsteals ja, Foldequity für zukünftige Hände zu bewahren - da es diese zukünftigen Hände aber vielleicht gar nicht gibt (weil das Turnier zuende ist, wenn wir selbst busten oder sich zwei andere gegenseitig rausboxen), haben solche Züge weniger Value als in einem Standard-SNG. Schließlich hat man meinem Eindruck nach häufig selbst im "Special Stage" also mit 1-3 BB noch mehr Foldequity, als man dies aus einem normalen SNG gewohnt ist - vor allem, wenn im Big Blind ein Spieler sitzt, der selbst nicht viel größer ist, oder ein besonders großer Stack, für den die guten Pot Odds uninteressant sind, und der in Ruhe auf eine gute Hand wartet, bevor er es dem Shorty zu einfach macht zu verdoppeln. (Keine Ahnung, wie weit diese Spielweise korrekt ist - klar sollte aber sein, dass wenn es korrekt ist, viel tighter zu callen, dies tendenziell die Foldequity auch kleinerer Stacks verbessert und man daher länger warten sollte, bevor man mit Sub-Premium Händen pusht.)
Eine letzte Überlegung hierzu: Wie der Text ganz richtig beschreibt, ist das Problem der großen bis durchschnittlich Stacks, dass sie kaum etwas zu gewinnen aber sehr viel zu verlieren haben, mithin eine schlechte risk/reward Ratio haben. Erst ganz am Ende, fast als Nebengedanke wird dann erwähnt, dass dies für die kleineren Stacks (insbesondere für den kleinsten!) so nicht gilt: Der kann nämlich seine Equity durch verdoppeln erheblich verbessern. Auch das ist ein Grund, warum das "Zwangs-All-In mit möglicherweise schlechten Karten" (wovor der Text etwas weiter oben warnt) in einem DON lange nicht so zu fürchten ist, wie in einem normalen SNG: Das Risiko ist zwar hoch, der Reward aber auch! In einem Standard-SNG ist letzteres nicht annähernd in diesem Maße der Fall. - Nimmt man hinzu, dass ...
--es regelmäßig gar nicht dazu kommt, weil irgendwelche anderen Shorties die Nerven verloren und sich gegenseitig gebustet haben, während man selbst mit dem kleinsten Stack am Tisch vor sich hin foldet. (Insbesondere Spieler, die sich offenbar um ihre Foldequity sorgen ;), neigen auch mit den zweit- und drittkleinsten Stacks am Tisch zu wilden Zügen - ein sehr, sehr teurer Fehler.)
-- dass man während des Herunterblindens manchmal doch eine echte Premium-Hand findet, die man For Value pushen kann.
-- dass bei einer Bubble mit 6 Spielern im Vergleich zu einer 4-Spieler-Bubble sowohl der Druck der Blinds geringer ist, als auch die Wahrscheinlichkeit einer Kollision zweier anderer Spieler wesentlich höher
-- dass zumindest bei Stars die Antes für einen ordentlichen Anfangspott sorgen, den auch nur einmal zu gewinnen auch den shortesten Shortie meist mindestens auf Augenhöhe mit dem zweitkleinsten Shortie bringt (wenn nicht sogar weiter)
... dann gewinne ich den Eindruck, dass man bei DONs viel eher bereit sein sollte, sich auch mal ins Oblivion zu folden. Motto: Tighter is righter! ♦
Hi Absalon,
sehr schöner Beitrag! Tight is right ist auf alle Fälle das richtige Motto für DoNs.
tight und das bubble-play mit einem SNG-Trainer üben. ich viel mehr wird in den unteren limits nicht nötig sein, odda?
HiCvonPlanetQuake,
welche Hilfen meinst du denn genau?
Der ICM Trainer hilft dir auch für DoN. Hier kannst du ihn downloaden. http://de.pokerstrategy.com/software/7/
Sollte man pockets auch gegen Standardraises coldcallen? Bzw limp/callen? Kann mir nicht vorstellen dass das profitabel ist und man daher eher limp/folden sollte.
Ist diese Annahme so richtig?
Original von Dominik7
Sollte man pockets auch gegen Standardraises coldcallen? Bzw limp/callen? Kann mir nicht vorstellen dass das profitabel ist und man daher eher limp/folden sollte.Ist diese Annahme so richtig?
nicht ganz in der frühen blindphase auf niedrigen buy ins habe ich einen anfangsstack von 1500 wenn ich 20 limpe und ein raise bis 80 calle habe ich so hohe implieds dass ich mit einmal set hitten verdopple und damit fast sicher itm bin. falls ich nicht hitte spiele ich mit 1420 weiter und kann durch einen steal mehr das wieder gutmachen.
ich spiele pockets jedoch anders. in früher position folde ich (gut ab 99-JJ limpe ich dann doch) und aus mp2 werden sie einfach geraist... bekomme ich nen call ist die c-bet auch +ev, danach unimproved hand aufgeben, oder mit dem set den gegner stacken^^
sind schon limper im pot einfach mitlimpen^^ gerade gegen utg limps (oft QQ+) hat man wahnsinnige implieds auf den niedrigen buy ins^^
@Dominik7: Limp/calls mit kleinen Pockets sind auf alle Fälle profitabel, wenn du dir noch genügend Implied Odds geben kannst. Wenn die Blinds zu hoch werden, musst du auch deine kleinen Pockets folden, da du sie nicht mehr profitabel spielen kannst.
ich geh gegen limper(ab 2 oder mehr) wenn ich im BB bin fast immer allin... hab noch nie gesehen dass da einer callt...
Welches Limit spielst du denn?
Also auf den niedrigeren find ich das nicht wirklich gut da die Leute zu loose callen. Auch in der frühen phase?
mfg
witi
10$ auf 888... werde echt sehr selten gecallt und dann gewinne ich sogar manchmal weil ich hitten kann... gerade in der frühen phase folden die viel zu viel
Original von Zw3rG
10$ auf 888... werde echt sehr selten gecallt und dann gewinne ich sogar manchmal weil ich hitten kann... gerade in der frühen phase folden die viel zu viel
Kann den mal jemand aus dem Forum entfernen?
Mir ist dieser Zw3rG durch sein unreifes Verhalten schon des öfteren aufgefallen, und gerade in solch einem Lehrthread, in den mit Sicherheit auch viele Bronzemitglieder oder Neueinsteiger reinschauen, da der DoN-Artikel selber Silver braucht, solch einen Unfug loszulassen, ist wirklich kaum noch an frechheit zu überbieten.
Sowas sollte wesentlich härter als direkter Spam oder Beleidigung bestraft werde, da mit List ein schlechtes Spielverhalten von Neueinsteiger in Kauf genommen wird, und das Vertrauen dieser neuen Spieler in die Community verschwindend gering werden dürfte.
Wie kann ich den ICM Trainer für DONs nutzen?
Ich brauch doch eine ganz andere Berechnungsgrundlage. Da die Auszahlungsstruktur total anders ist?
gruss BigAxel333
anfang
loose, loose aggro oder tight *je nachdem was für spieler mit am tisch sitzen
- warten auf die richtigen spots
- mit ner nich so guten hand auch mal mitgehen, wenns nich zu teuer is
gegen ende
- wenn ich mit großem abstand chipleader bin..
sofern mein potenzieller gegner smallstack is.. nur mit guten karten callen
oder wenn ich billig reinkomme
wenn mein gegner nur 2 riesen weniger hat.. auch mal gute karten wegwerfen
poker is a bitch und man weiß ja nie...*außerdem ises kein mtt sonder nur ein doppler
- wenn ich middlestack habe.. auf gute spots warten
oder auch mal blinds von recht tighten spielern stealen...
- wenn ich smallstack bin... warten...gegen sehr tighte spieler mit ass hoch allin gehen...wenn einer called kannst du eh nur noch auf das board hoffen
- is kommt auch aufs m an