@Renne01: Fischarten gibts FR alle, genauso wie SH. Ich spiele ne kleine Seite und sehe das in etwa so, dass mich die Games suchen und nicht die Games, also mixe ich eben FR SH + anonyme Tische und suche mir die fischigsten. Stars ist da sowieso anders. Wer FR spielen will, der findet dort fischige Tische, wer SH spielen will eben dort.
Breakeven-Partie ist so eine Sache. Wer SH Games auf Stars schlägt, der wird FR keine Probleme haben. Ich hab über 100k Hände FR Zoom einen guten Profit gemacht, die Winrate ist way to high um zu sagen, dass man sie halten kann, aber die profitable Strategie, die ich gespielt hab, kann man auf eine DIN-A4-Seite schreiben, weil sie einfach preflop und auf am Flop die Tendenzen der Villains hart exploitet. Imo hat es nicht so viel mit Aggressivität zu tun, man stealt eben sehr weit und hat dabei einen höhreren EV, weil die SH-Spieler insgesamt ihre Blinds besser defenden. Man openraised größer aus frühen Positionen und mit einer looseren Range, als der Durchschnitt (also andersrum, als SH) und nimmt so mehr Deadmoney von den Setminern mit und spielt größeren Pötte gegen Fische mit einer immer noch stärkeren Range, moneyprinten halt, wird nur schnell langweilig um ehrlich zu sein und führt zu autopilot und wo das hinführt, weiß ja jeder^^
Bei 10playmaker10 steig ich nicht durch... Woher nimmst du den Beweis mit dem Unterschied? Spielst du beides, oder hast beides in den letzen zwei Jahren regulär gespielt? Nits sind imo fishy, weil sie es zulassen, dass man 2-3bb/100 alleine durch einen simplen 2bb-Openraise-Click macht. Man kann auch FR gut swingen, wenn man eben loose spielt, aber man hat eine höhere Winrate (ich rede immer noch von Zoom FR geht jan nur bis max NL100). Durch die abartig tighte Population in den Games spielt man eben auch genug Pötte mit den "Donks", ein Fisch limpcalled Range X im SH genauso wie im FR. Zoom sind die Fische aber SH wie FR tendenziell tighter. NL200+ auf Stars FR habe ich nie gespielt, kenne nur ein paar Vids von anderen Coachingseiten und da ist es schon so, dass die Regs looser und besser werden und meine Strategie, die ich im Zoom spiele wohl nicht fruchten wird, weil auf Nit-Population angepasst und nicht auf toughere Regs, die Ranges verstehen.
Wenn man seine Ranges FR anpasst, dann läuft man auch nicht so oft in Nuts. Ich hab in gewissen Spots auch "profitabel" KK Pre gefoldet. Toughere Folds gehören FR auf Lowstakes schon dazu.
Ich denke es hat sich eben so hinentwickelt, dass SH besser gespielt wird. Der meiste Content ist auf SH zugeschnitten und wer Aufstiegsambitionen hat und Zoom spielt, der wird eben SH spielen. Scheinbar ist ein Nitstyle FR auch noch so profitabel, dass die Nits ihr Game nicht wirklich verbessern müssen. SH mit 19/16 und tighter ist kaum mehr beatable NL100+ (außer man spielt normale Tische und selected hart). Als ich meinen Ausflug auf FR-Zoom gemacht habe, war mein Fazit, dass es schon eine Population für sich darstellt und man sollte es schon paar k Hände gespielt haben um da Behauptungen anzustellen.
Was noch hinzu kommt. SH gibt es gute Spieler, die weird Stats haben und die man schnell mal als "Gambler" abstempelt. FR kann man mit HUD besser klassifizieren zwischen Fisch, Nit, solid Reg, LAG.
Ich persönlich mag SH lieber, weil ich erstmal weniger Tische spiele und weil es den Kopf mehr fordet. Wer keine großen Aufstiegsambitionen hat und Stars spielt, der hat da gute Entscheidungsfreiheit, FR läuft bis in die Midstakes, die Winrate die man erreichen kann ist niedriger, aber smoother (hab da mal longtermgraphen verglichen, das haut hin). Ist halt ein für und wider. SH bekommt man Content überall vorgekaut, FR muss man etwas selbst seinen Kopf anstrengen, kann aber oft schon Preflop viel exzessiver exploiten. Mit Ambition Zeit in sein Game zu stecken, sollte beides schlagbar sein.