Es ist mit Sicherheit kaum konstruktiv, einen Heul-Thread zu verfassen, aber da ich das nie tue, kann ich auch mal.
Wie der Titel schon sagt, verzweifel ich an Omaha. Ich spiele schon lange Texas. Seit gut 5 Jahren oder sogar etwas länger. Ich hatte gute Turniererfolge und auch bei den Cashgames konnte ich nicht klagen. Sicherlich sind sie tougher geworden, interessiert mich aber kaum, da ich nur noch live spiele und sich das auch auszahlt.
Seit geraumer Zeit versuche ich mich an Omaha. Natürlich war das am Anfang von keinem großen Erfolg geprägt. Habe dann Bücher gelesen, nen bissl Kontent hier und auf bluefirepoker.com reingezogen. Es besserte sich ein wenig! Dennoch: Ich begreife es einfach nicht. Ich sags frei heraus. Ich habe fast ausschließlich PLO50 gespielt (ein bisschen PLO100 - insgesamt 60k Hände) und bin gut 11k down und ich kanns mir wirklich nicht mehr erklären. Egal was ich mache, ich renne immer gegen die Wand.
Ich fühle mich das erste mal in meinem Leben in meiner Pokerehre gekränkt. Loose bringt nix, tight bringt noch weniger. Ich habe nur noch Paranoia, wenn irgendeine gefährliche Karte kommt, die im Spielverlauf eher insignifikant ist. Ständig callen einen diese Affen mit irgendeiner Scheisse runter und nach zig Dollar Rake, die man im Verlauf der Session zahlt, platzt einem irgendwann der Kragen und man callt hier und da mal, um nachzuprüfen. Ich hatte eigentlich nie Tiltprobleme, aber bei Omaha kommts regelmäßig vor und dann endet die Session natürlich in einer Katastrophe. Aber auch bei normalem Verlauf (kein Tilt) habe ich starke Probleme irgendwelche Winnings zu erzielen.
Mir ist es fast unbegreiflich, wie manche Spieler eine Winrate fahren können, in der sie mindestens(!) die Rake kompensieren. Ich hoffe mir kann jemand Tipps geben, wie ich diese Scheiss endlich in den Griff kriege. Langsam habe ich das Gefühl, dass ich zu blöd wäre, Omaha zu spielen. Es kann einfach nicht sein. Ich kann durchaus von mir behaupten, dass ich Texas angemessen beherrsche und auch gute Reads habe, was bei Omaha (meiner Ansicht nach) äußerst wichtig ist.
MfG