Hallo Leute,
wollte auch mal kurz eine Diskussion über den Sinn von 3-bets in PLO starten. Ich fange gerade erst mit PLO an, daher bitte ich, dumme gedankliche Fehler meinerseits zu entschuldigen. ![]()
Mein Gedankengang war folgender:
Indem wir preflop 3-betten, bauen wir ja einen sehr großen Pot auf, für den Fall dass wir gecallt werden. Meiner bisherigen Erfahrung nach hat man preflop nur sehr wenig Foldeuqity mit einer 3-bet. Zumindest auf den unteren Limits wird man eigentlich immer gecallt.
Nun haben unsere Hände im Vergleich zu NL preflop aber ja nur sehr geringe Equityunterschiede. So zum Beispiel die Range:
Hand Pot equity Wins Ties
AA**,KK** 61.03% 362,022 8,269
35% 38.97% 229,709 8,269
Ich gebe Villain hier nur 35% der Hände, da er schließlich nicht mit jedem Mist raisen wird.
Was passiert also durch unsere 3-bet? Wir schieben Geld in den Pot, auf dass wir einen Equityvorteil von vllt 10% haben. Was erhält unser Gegner dafür? Sehr genaue Informationen über unsere Hand! Wir schränken unsere Range ja durch die 3-bet sehr ein. Jeder halbwegs thinking Player kann uns dann auf einem 3
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Board ausspielen. Egal ob er getroffen hat oder nicht. Initiative ist in meinen Augen auch kein Argument, da Initiative in PLO ja stark an Bedeutung verliert im Vergleich zu NL. ( Stimmt das so? Weniger CBets, wird mehr gedonkt! )
Ist also der geringe Equity-Vorteil den Informationsaustausch wert? Oder was sind andere primäre Gründe fürs 3-betten?
Grüße