Hab mir vorhin folgendes video angeschaut: http://www.deucescracked.com/videos/14011-Episode-One?seek=1572
Mit Blah234 und Foxwoodfiend, Blah and the Fiend Ep 1
Bei Minute 22 gab es dort eine interessante Hand, in der Hero den SB mit KQ passiv defendet und dann mit guter backdoorequity den flop c/r, um turn und river zu bluffen. tbh find ich den flop c/r aus dem SB etwas unbalanced, da hero mMn ab einem gewissen 3b-wert einfach kaum bis keine sets in der range hat. beide sind zwar 120bb deep, allerdings würde ich trotzdem mit 44, 66, TT eine 3b od. fold entscheidung von hero erwarten, so dass sich die valuecombos im prinzip auf AT beschränken, was thin for value raisen könnte. imo ist man bei dem c/r halt super anfällig für flop3bets. der turn ist dann auch wiederum interessant, da hero zu einem 2nd nutFD improved und noch 2 overcards hat, die mehr oder minder clean sind. zwar hat er im fall eines hits am river oft die beste hand aber imo kaum noch einen valueshove. wenn villain den turn callt, ist halt auch seine range schon halbwegs stark, so dass er kaum noch mit Tx bluffcatchen wird. das macht wiederum einen turn und riverbluff ganz gut und es ist eines der wenigen Spots, wo man trotz eines turncalls von villain einige riverfolds erwarten kann. fwf erkennt auch, dass er auf diesem river hände wie AT c/f müsste aber gleichzeitig eben KQ shoven kann, weil er eben davon ausgeht, dass villain seine eigene strange als so stark nach dem turncall percieved, dass er nicht mehr allzu viel callen wird.
NL Holdem $10(BB) Replayer
Hero ($1922)
BB ($290)
UTG ($1015)
CO ($1774)
BTN ($1293)
Dealt to Hero K:h Q:s
fold, fold, CO raises to $22, fold, Hero calls $17
FLOP ($55) T:h 6:h 4:d
Hero checks, CO bets $40, Hero raises to $120, CO calls $80
TURN ($295) T:h 6:h 4:d 4:h
Hero bets $200, CO calls $200
RIVER ($695) T:h 6:h 4:d 4:h 9:s
Hero bets $500, CO folds
@voltax hand:
naja, giggy macht halt einen exploitive fold am river, da er quasi seine toprange foldet. jedenfalls gilt das für die meisten spieler, die ihre sets an irgendeiner stelle fastplayen und dann halt mit onepair hands oder eben wie in diesem fall am river mit trips auftauchen, was von der relativen handstärke gg villains bettingrange keinen unterschied macht (glaub kaum, dass jemand dort overpairs merge-shoved). er foldet halt, weil er der meinung ist seine percieved range wäre zu stark, als dass villain bluffen würde, wenn zu allem überfluss noch alle draws busten. nichtdestotrotz sollte man hier aufpassen, dass man ab einem gewissen level nicht exploited wird. wenn villain von hero weiß, dass er seine percieved range gut einschätzen und trips auch mal folden kann, dann wird's halt auf einem gewissen level zu einem richtig guten bluffspot. das ist eben das problem, wenn die eigene range capped ist und man sets immer fastplayed.