Hallo,
ich habe mir ein wenig Gedanken über Downswings gemacht. Ich denke es ist unbestreitbar, dass man während eines richtigen Downswings an Spielstärke einbü�?t. Man verändert (u.U. unbewusst) sein Spiel, weil man ja eh nicht trifft raist man vielleicht nicht an einer bestimmten Stelle, keine Ahnung, jeder wei�? was ich meine. Gründe sind also Angst, fehlender Optimismus, fehlende Objektivität. Diese Gefühle haben sich alle im Laufe des DS entwickelt, durch die vielen Badbeats, secondbest Hands usw.
Ich habe mich gefragt wie man das verhindern kann. Ich musste an das Beispielhändeforum denken, und dass man dort keine Ergebnisse posten soll. Dies geschieht ja nur aus einem Grund, nämlich um die Hand objektiv bewerten zu können. Das Ergebnis der Hand sagt NICHTS darüber aus ob sie richtig gespielt wurde oder nicht, das wissen wir alle.
Also warum gucken wir uns das Ergebnis nach einer gespielten Hand an?? Ich würde sehr gerne einfach pokern, OHNE je zu sehen wie die Hand ausgegangen ist. Klar, es gibt sicher Nachteile:
1) Es kann sein, dass pokern so (viel) weniger Spass macht! Vielleicht ist das der entscheidene Knackpunkt?!
2) Man hat etwas weniger Reads, bekommt z.B. nicht mit wenn jemand tiltet.
3) Ich wei�? nicht ob das technisch überhaupt machbar ist (man müsste ein Programm schreiben, dass z.B. auch die Stack ausblendet)
Ich denke aber dass die Vorteile überwiegen:
1) Man beurteilt die Hände objektiv, auch in Nachhinein!
Zum Beispiel kann es sein dass man einen fragwürdigen Calldown macht (das wei�? man auch!), aber man gewinnt die Hand. Möglicherweise wird uns der Fehler dann nicht so bewusst, und wir wiederholen ihn.
2) Man kann emotionslos pokern. Badbeats, viele secondbest Hand etc. haben keinen Einfluss mehr auf unser Spiel.
Vielleicht ist die das auch ne Schappsidee!? Was haltet ihr davon? Freue mich über Feedback!
Gru�?