Zum Forum springen
going pro...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] going pro...

229 Beiträge
102 Benutzer
0 Reactions
22.2 K Ansichten
hartiedd
Beigetreten: 08.02.2007

Sehr geiler Thread ...

liege schon vor lachen untern Schreibtisch in meiner Bank...

Ich denke jeder ist doch alt genug sowas selbst zu entscheiden....


Y0d4
Beigetreten: 03.05.2006

This is what I'm talkin 'bout, baby.
Alder könntet ihr aufhören euch so anzuzicken is ja wie bei nem Popstarscasting.
on topic, kann mich hier ulek vollkommen anschließen.


Kreatief
Beigetreten: 28.01.2006

Mir war gestern langweilig. 'Tschuldigung!


Sascha26
Beigetreten: 03.03.2006

Nun ich sage nicht das man es generell nicht machen sollte. Ich mahne nur zu weitblick. Die meisten Threadersteller träumen von nem aufregendem Leben als Pro. Sich um nichts kümmern zu müssen usw. Wenn man es richtig angehen und nicht die Sozialhilfe als Absicherung hernehmen will. Dann muss man sich

1. Krankenversichern

2. Rentenversichern

+ sämtliche Versicherungen die halt mal so anfalllen (Haftpflicht, Lebensversicherung, Autoversicherungen. Vielleicht noch nen Sparvertrag.

3. Autokosten

4. Ausgaben für die Lebenserhaltung (Essen trinken) usw.

5. Miete + Nebenkosten

Da kommt man dann im Monat so auf 800-1200€ Fixkosten. Da hat man aber noch nicht gelebt.

Das sind auf NL100 zwischen 11 und 17 Stacks für die Lebenserhaltung, weil man ja in $ spielt. Auf NL200 dementsprechend die Hälfte.

Da kann man sich jetzt einiges sparen wenn man noch zuhause wohnt oder man meint man bräuchte keine Versicherungen. Kann man machen, ist meines Erachtens aber zu kurzfristig gedacht.

Ob man Pro wird oder nicht, ist also keine reine Gefühlssache, man muss sich das genau durchrechnen. Welche winrate hab ich über 150- 300K Hände meines Comfortlimits, welche Fixkosten stehen an, wie lange reichen meine Rücklagen wenn es eine längere Durststrecke gibt.

Dann gilt es zu beachten dass die Rechtslage des Onlinepoker in Deutschland weitgehend ungeklärt ist. Sollte Onlinepoker verboten werden, muss man sich also evtl. mit Auswandern beschäftigen. Die meisten hier sind noch sehr sehr jung, und auch wenn man in dem Alter meint, man sei erwachsen und könnte die Tragweite einer solchen Entscheidung erkennen, so mag ich das bezweifeln. Sucht euch andere Menschen die auf diesem Gebiet Erfahrung haben, oder denen ihr sonst vertraut, die Ahnung vom Leben haben. Am Ende ist es eure Entscheidung aber sie sollte keinesfalls leichtfertig und ohne Beratung mit anderen getroffen werden.

Gruß

Sascha


Original von Nani74

Keiner kann Dir garantieren dass Du nach einem Studium gut verdienst geschweige denn überhaupt einen Job bekommst, wenn Du keine Connections hast. Ich habe ein sehr guten Abschluss in BWL inkl. Auslandspraktika und Engagement beim Studium und Ehrenamt. Doch da ich aus einer Arbeiterfamilie komme (Vater Bäcker, Mutter Friseurin) und bei uns jeder Pfennig umgedreht wurde, Kleider nur aus der Kleiderkammer etc etc hatte ich bei den meinen Noten entsprechenden Jobs keine Chance, wurde mir auch direkt ins Gesicht gesagt.
Letztlich bin ich nun bei der ARGE als Arbeitsvermittler gelandet, was weit unter meinen Qualifikationen ist mit denen ich 99% der hier postenden jungen Akademiker hinter mir lasse, aber hier sehe ich jeden Tag wie die Realität aussieht und lässt meinen Blick noch weiter schärfen, da hier auch genug Akademiker am Existenzminimum nagen.

An der Ausdrucksweise kann es ja wohl nicht liegen das du nur einen Befristeten Vertrag hast.
Dich wurd ich als Personalchef sofort nehmen.
Du sprichst klar aus was du meinst und sagst jedem den d u nicht magst offen ins Gesicht "Fresse halten".

Nani, mag sein, dass du einen guten BWL-Abschluss hast, mag sein, dass du 99% der hier postenden Akademiker hinter dir lässt, mag sein dass du mehr Gripps als als ich. Ich selbst hab nie studiert.
Aber eins haben mir meine Eltern beigebracht (die haben auch nur "normal" gearbeitet), und das war etwas benehmen.

Meine Etern hatten auch keine Connection zu meinem jetzigen Beruf, und ich hab ihn trotzdem bekommen. Es gibt auch so etwas.
Und ich denke es wird hier im Forum noch viele andere geben, denen es genau so geht.

Warum greifst du eigentlich alles und jeden an?

Ich finde es auch riskant, nach der Schule zu sagen, ich werd PokerPro und wenns nicht klappt werd ich halt HartzIV-Pro.

Meiner Meinung nach hat jeder, der in die Soialkassen eingezahlt hat auch ein recht auf Gegenleistung.
Doch zu sagen "Wir leben in einem Sozialstaat, hier ist jeder abgesichert. Ich riskier einfach mal Pokerpro zu werden, sollen die anderen zahlen. Für mich zählt nur das heute." ist meiner Meinung nach ewas was in der Biologie als Parasitismus bezeichnet wir.

http://de.wikipedia.org/wiki/Parasitismus

Das ist nicht die Vorstellung die ich unter Sozialsystem und Sozialstaat verstehe.

Mein rat an jeden Schulabgänger:
Erst eine vernünftge Ausbildung und einen Beruf ergreifen, dabei vielleicht nebenbei pokern und, wenn man nach reichlich Zeit (Jahren) feststellt "Ich möchte Pokerprofi werden", dann kann man das Risiko auch für sich selbst abschätzen und diesen Schritt wagen.

Ich selbst möchte jedoch nicht nur am PC auf Karten klicken.

@alle aufstrebenden Pros: Überlegt euc den Schritt gut.
- Wie sieht es in 5 Jahren mit Onlinepoker aus
- Will ich wirklich nur am PC Kartenspielen oder doch einen etwas abwechslunsreicheren Beruf haben?
- Gibt es noch ein anderes Leben?
- "Verblöded" man nicht einfach nur wenn man 40 Jahre lang online Pokert?
(Bei dem Einen oder anderen hab ich das efühl schon =)).

Um nur einige Beispielefragen zu nennen.

@Nani: Für deine nächsten Bewerbungen viel Glück.
Ich würde aber vor einem Vorstellungsgespräch einen Kurs an der VHS (Studium ist dafür nicht notwendig) in Sachen benehmen anraten.
Mit deiner Bildung bist du aber vielleicht unterfordert;
Trotzdem: Mach den Kurs.


Nani74
Beigetreten: 15.12.2005

Lieber Vegas, ich habe während meiner Selbstständigkeit selber Kurse an der VHS gegeben, Bewerbertraining und Motivationscoaching, also bitte beleidige mich nicht. Mein Auftreten passt sich an den Gegenüber an um auf seinem Level diskutieren zu können.
Und Glück für Bewerbungen brauchst Du mir nichts zu wünschen, weil ich mich nicht bewerbe und eben Pokerprofi werde. Außer ich bekomme noch ein sehr lukrativeres Angebot vom Amt, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Denn obwohl ich mehr Integrationen als das gesamte Team zusammen habe, bekomme ich das selbe Geld wie alle und das würde ich eh nicht akzeptieren und einfach mir die durchschnittliche Unfähigkeit aneignen um im Amt nicht aufzufallen ist nicht mein Stil.


Nani dein Auftreten ist hier defenitiv unter aller Sau! Kannste ruhig glauben


OurSilence
Beigetreten: 01.02.2006

Original von Nani74
Ich habe ein sehr guten Abschluss in BWL inkl. Auslandspraktika und Engagement beim Studium und Ehrenamt. Doch da ich aus einer Arbeiterfamilie komme (Vater Bäcker, Mutter Friseurin) und bei uns jeder Pfennig umgedreht wurde, Kleider nur aus der Kleiderkammer etc etc hatte ich bei den meinen Noten entsprechenden Jobs keine Chance, wurde mir auch direkt ins Gesicht gesagt.

So wie es da steht ist es mal richtiger Bullshit. Ich sage aber direkt dazu "so wie es da steht".

Es ist kein Geheimnis, dass viele Jobs weg sind, bevor ein "normaler", einer öffentlichen Uni ehemals angehöriger Student sie überhaupt in Reichweite sieht. Da kommen die von den Unternehmen finanzierten Privatunis, wo sie selbst Ihre Leute züchten und es kommen die Leute mit den Einflussreichen Vätern, Verwandten und Arbeitskollegen des Papas. Dann kommen die normalen Uni Abgänger.

Aber zu sagen, Du hättest keinen Job gemäß Deiner Noten bekommen, weil Deine Eltern Arbeiter sind ist imho nicht aussagekräftig. Wenn Du einen 1.0 Schnitt hast, dann kannst Du mir nicht erzählen, dass es nicht zu etwas wirklich gutem gereicht hätte. Ich kenne so viele Leute, die wirklich gute Jobs haben und dabei Ihr Studium (alles BWL) nicht mal wirklich gut abgeschlossen haben.

Aber was erwartest Du denn bitte? Das Du direkt als Manager bei KPMG, BMW etc. anfangen kannst?

So ganz kann da was ja nicht stimmen. Wo hast Du Dich denn überall beworben und wo jat man Dir ins Gesicht gesagt, es wäre nicht drin wegen Deiner Familie? Mal abgesehen davon, dass dies niemand auch nur durch die Blume zu Dir sagen würde.


Original von Nani74
Denn obwohl ich mehr Integrationen als das gesamte Team zusammen habe, bekomme ich das selbe Geld wie alle und das würde ich eh nicht akzeptieren und einfach mir die durchschnittliche Unfähigkeit aneignen um im Amt nicht aufzufallen ist nicht mein Stil.

Der war gut

@Topic: Sollte wirklich jeder für sich entscheiden, denke OP wollte mal ein paar Meinungen hören und hat dabei unwissentlich die Büchse der Pandora geöffnet. Könnte mir persönlich schon vorstellen meinen Hauptlebensunterhalt mit Pokern zu verdienen - allerdings nur, solange ich noch ein festes Standbein habe, mit dem ich mir ein Leben an meinem persönlichem Existenzminimum leisten kann. Sprich, wenn ich mit nem "gemütlichen" Halbtagsjob genug verdiene um zu Leben würd ich nebenbei quasi für den Luxus pokern. Bin davon allerdings noch weit entfernt, insofern eh ne rein hypothtische Frage.


@OP

kann dir zwar keine tipps geben, wie es ist ein online poker pro zu sein, da ich es selbst nur als gute nebeneinnahme nutze

falls du ein cardcasino in der nähe hast, könntest du eventuell mit regulars von dort reden, aber jz nicht junge die seit einem jahr pokern und jedes wochenende dort mal rumdonken. sondern eher leute die wirklich schon seit 20 jahren pokern. ich weiss, dass sie meistens nicht online pokern, aber sie können dir sicher was davon erzählen wie es ist, wenn man familie hat, wie es mit versicherung läuft, psychologischer Druck, ...

als wiener hat man es einfach, da geht man einfach ins concorde und findet diese typen, und so wie die ausschauen, würde ich nicht gerne mit ihnen tauschen. Das sind richtige GRINDER, da ist nix mit "ich bin phil ivey, ich hab zwar noch nie ein wort gesagt, aber alle finden mich cool" (ich finde ihn auch cool =) ) die grinden wirklich täglich ihre stunden und haben schon was zu erzählen und erlebt.


radurak
Beigetreten: 30.11.2006

hihi, der Nani is echt der hammer!!!! rofl

da bleibt mir echt die spucke weg... ich schreib auch mal nicht weiter *gg*


Raindance86
Beigetreten: 09.10.2007

Holla, hier geht's ja ab...

Nani, sieh doch einfach nur ein, dass deine erste Aussage hier im Thread völlig daneben war. Du kannst es hinbiegen wie du willst und dich noch so oft rechtfertigen und die Leute hier beleidigen, das alles ändert aber nichts daran, dass du geschrieben hast, man könne ja ruhig Profi werden und wenn es mal nicht läuft, dem Staat auf der Tasche liegen. Das hast du geschrieben und nichts anderes.

Zudem frage ich mich hier gerade, wenn du einen beschränkten Arbeitsvertrag bei der ARGE hast, ob du nicht auch einer dieser Leute bist, die im Empfangsbereich jeder ARGE sitzen und zu 90% keine Ahnung haben, da sie vielleicht 2 Tage eingearbeitet worden sind und nächsten Monat genau auf deinem Platz sitzen. Soll nicht beleidigend sein, ist nur eine Frage, aufgrund von eigenen Erfahrungen.

Und als letztes ist zu sagen, dass ich bisher dachte, es wäre falsch zu glauben, man könne den einen Monat mal eben 3000 € zur Verfügung haben und im nächsten Monat wieder auf sein Arbeitslosengeld zurückgreifen. Wenn das so einfach wäre, wäre der Staat noch ärmer, als er sowieso schon ist. Hat man beispielsweise 3000 € im Oktober übrig, so wird man mit Sicherheit von der ARGE kein grünes Licht bekommen und im November wieder sein ALGII abholen können - das wird schön berechnet und es gibt mit Sicherheit bis zum Februar kein Geld von der ARGE. Laut deiner These müsste man nur jemanden kennen, der einen sein Konto zur Verfügung stellt, dort alles Zwischenpostieren und am Ende des Jahres, wo man schön 12 mal seine paar Euro abholen durfte, auf sein eigenes Konto überweisen lassen. Dann geht man nur zur ARGE und sagt man hätte plötzlich ein Nebeneinkommen von 35000 €, wolle aber den nächsten Monat wieder sein ALGII bekommen - die lachen dich aus...und da wirklich mal zurecht.

Zur Anfangsfrage: Wie schon oft genug gesagt, muss man genügend Rücklagen haben. Schaut euch die Pokerprofis an. Was haben die? Massig Geld, zum Großteil mehrere Millionen. Aber was haben die noch? Hoch dotierte Verträge, eigene Firmen, Investitionen usw.

Ich selbst bin auch von dem Gedanken fasziniert, mein Geld mit Poker zu verdienen und Geld zurücklegen zu können. Aber zuerst sollte man sein Geld in Bildung investieren. Ohne Ausbildung oder einenen guten Abschluss und eventuell ein Studium, würde ich gar nicht daran denken, all mein Geld durch Poker zu verdienen. Zudem bekommen viele durch Poker eine Chance auch höhere Bildungsgänge zu absolvieren. Meine Zielsetzung ist ganz einfach - ich will erst mal etwas Geld zum Ausgeben haben, für ein bisschen Luxus (Laptop, Einrichtung usw.), zudem für "kleinere" Ziele sparen (Fahrschule, erstes Auto). Nebenbei mache ich meine Ausbildung (ca. 2 Jahre noch), danach wohl Fachoberschule und sollte es mit Poker weiter gut laufen, nebenbei ein Studium (nach der Schule). Danach - wie auch schon einige anmerkten - einfach ein 400 € Job, damit man nicht völlig einrostet und etwas vorweisen kann.

Halbtags arbeiten ist wohl am sinnvollsten, denke ich. Zumindest ist es mir nicht möglich 3 Stunden am Tag zu zocken, wenn ich arbeiten war. Oder man kann andere Leute für sich arbeiten lassen...


Lordtalin
Beigetreten: 21.06.2006

Original von Nani74
mein beitrag von heute morgen passt auch wunderbar noch hierher:

Eigentlich ist es Schwachsinn darüber zu diskutieren in einer inhomogenen Gruppe. Jeder von uns hat andere Vorstellungen vom Leben, jeder andere Bedürfnisse und geistige Kapazitäten. Grob kann man hier 2 großr Klientels erkennen. Zum einen die in gesicherten Verhältnissen und mit überdurchschnittlicher Intelligenz ausgestatteten jungen Leute die noch nie von Sozialhilfe gelebt haben und ihre Existenz noch nie bedroht wurde. Und zum anderen der normale Mensch der schon arbeitslos war, den das Leben schon mehr als einmal gestreift hat und der weiss wie kurzfristig das Leben sein kann und das außer dem Tod nichts sicher ist.

Natürlich klappern bei einem Kandidaten aus Klientel1 gehörig die Eier, wenn es darum geht Risiken einzugehen die existenzbedrohend sein könnten und man ins ALGII abrutscht und man geht per se davon aus dass man mit einer höheren Bildung und einem Uniabschluss gutes Geld über Jahre verdient, da Mami und Papi eh die Connections haben einen in einen Job zu vermitteln.

Tja aber Klientel 2 zu dem ich auch gehöre, sieht das einfach realistischer. Keiner kann Dir garantieren dass Du nach einem Studium gut verdienst geschweige denn überhaupt einen Job bekommst, wenn Du keine Connections hast. Ich habe ein sehr guten Abschluss in BWL inkl. Auslandspraktika und Engagement beim Studium und Ehrenamt. Doch da ich aus einer Arbeiterfamilie komme (Vater Bäcker, Mutter Friseurin) und bei uns jeder Pfennig umgedreht wurde, Kleider nur aus der Kleiderkammer etc etc hatte ich bei den meinen Noten entsprechenden Jobs keine Chance, wurde mir auch direkt ins Gesicht gesagt.
Letztlich bin ich nun bei der ARGE als Arbeitsvermittler gelandet, was weit unter meinen Qualifikationen ist mit denen ich 99% der hier postenden jungen Akademiker hinter mir lasse, aber hier sehe ich jeden Tag wie die Realität aussieht und lässt meinen Blick noch weiter schärfen, da hier auch genug Akademiker am Existenzminimum nagen.

Also lasst Euch nicht durch, von dem Leben nicht mal ansatzweise berührte, Menschen beraten und überzeugen dass ein Studium sinnvoller ist als Pokerprofi zu werden. Natürlich gibt es Risiken aber die muss jeder selber abwägen, aber generell zu sagen Studium oder Ausbildung ist besser als zu versuchen sofort zu arbeiten (Poker, Selbststänidkeit etc etc) ist Schwachsinn den nur Schwachsinnige realitätsfremde und völlig geistig nicht in der Realität angekommene Menschen von sich geben können.

Wenn ich höre 20k im Monat davon kann/muss der Grossteil meiner Kunden 2 Jahre von leben können. Wenn man nur 10 Jahre pokert heisst dass man hat für 240Jahre sein Existenzminimum erwirtschaftet. Also völlig übertrieben diese Werte und aus dem Munde eines nicht zurechenbaren Menschens der schon komplett den Kontakt mit dem Boden verloren hat.

Gerade in den letzten Tagen habe ich mal intensiv hier im Forum rumgelesen und was da teilweise von Jugendlichen/jungen Erwachsenen an Aussagen kommt ist nicht nur mehr arrogant sondern einfach nur weltfremd. Aber das Phänomen tritt bei vielen Menschen auf die in kurzer Zeit viel Geld verdient haben, die Menschen sehen sich als wichtiger zentraler Punkt in dem Leben aller Menschen. Den meisten Menschen hier im Forum kann nur mal eine schwere Krankheit gewünscht werden, dass sie mal sehen wie toll und wie wichtig sie sind, nämlich einen ScheissDreck sind sie wert und wenn sie sterben werden sie es alleine tun, weil dann keiner mehr da ist.

Ich habe nun mehrmals schon in einer Runde erfolgreicher Runde HighRoller gestanden die für ihr Alter schon unglaubliches finanziert haben Haus, Auto, Anlagen etc... bei allen Gesprächen fällt mir nur ein auf: Oberflächlichkeit und Rumgepranse. Ich kann Euch gar nicht sagen wie leid mir der Großteil der HighRoller hier tut, ja wunderbar viel Geld, viele gekaufte Freunde und kein blassen Schimmer was das Leben bedeutet.

Aber um nicht zu weit vom thema abzuschwenken, jeder sollte das tun was sein herz ihm sagt und wo der Verstand ihm eine realistische Chance zur erfolgreichen Durchführung des Gedankens gibt. Und Menschen die keine Ahnung vom Leben haben sind schlechte Ratgeber.

Ich betreibe Poker nebenberuflich mit 10k Händen pro Monat in den MedLimits 15$-30$ bis 20$-40$ winrate 1,2BB 80k Hände (seit ca. 2 Jahren beim Poker dabei) kann mir auch schöne Dinge extra kaufen, aber bleibe mit den Füßen auf den Boden und weiss dass was für den einen richtig ist muss nicht für den anderen richtig sein, da die Menschen zu unterschiedlich sind. Daher lieber Threadersteller kann Dir keiner sagen was Du zu tun hast, aber wenn Du Dich entscheidest dann mache dies konsequent und stehe dazu. Platz für ein schlechtes Gewissen solltest Du Dir da nicht einräumen.

klingt für mich nach Lebenserfahrung, die den meisten hier fehlt, weil sie einfach noch zu jung sind ;)


hooni Themenstarter
hooni
Beigetreten: 09.02.2006

Original von grandhand
@Topic: Sollte wirklich jeder für sich entscheiden, denke OP wollte mal ein paar Meinungen hören und hat dabei unwissentlich die Büchse der Pandora geöffnet. Könnte mir persönlich schon vorstellen meinen Hauptlebensunterhalt mit Pokern zu verdienen - allerdings nur, solange ich noch ein festes Standbein habe, mit dem ich mir ein Leben an meinem persönlichem Existenzminimum leisten kann. Sprich, wenn ich mit nem "gemütlichen" Halbtagsjob genug verdiene um zu Leben würd ich nebenbei quasi für den Luxus pokern. Bin davon allerdings noch weit entfernt, insofern eh ne rein hypothtische Frage.

richtig darum gehts.... im endeffekt steht einem die frage doch selber offen und man selbst trägt die entscheidung.... aber um den satzanfang nochma aufzugreifen, es geht in diesem thread einfach dazu, erfahrungen anderer zu erfahren (wie das wort erfahrungen schoin sagt ^^), meinungen und tipps zu erhalten,. diese dann fürs ich selber zu bewerten und chancen und risiko abzuwägen... es geht einfach nur darum, dass ich euch bitte mir zu helfen...

und ihr braucht jetzt auch nich alle auf einma nachträglich dem nani einen reinzudrücken, weil er wahrshceinlich nich mehr zurück beissen wird, weil ich freundlich darauf hingewiesen hab und er nur noch n größerer buhmann werden würde, wenn er wieder aggro werden würde (konjunktiv!!), also lasst es eifnach sein und kommt zur topic!!


Ich finde den Weg den cubaner eingeschlagen hat am besten. Er hat seine Ausbildung fertig gemacht und hatte die chance ne habe Stelle in seinem gelernten Beruf zu bekommen.

So hat er alle Zeit der Welt herauszufinden, ob pokerpro (in seinem fall halt semi-pro) was für ihn ist.

gruß
markus


Menace78
Beigetreten: 02.10.2005

Original von Lordtalin

Original von Nani74
mein beitrag von heute morgen passt auch wunderbar noch hierher:

Eigentlich ist es Schwachsinn darüber zu diskutieren in einer inhomogenen Gruppe. Jeder von uns hat andere Vorstellungen vom Leben, jeder andere Bedürfnisse und geistige Kapazitäten. Grob kann man hier 2 großr Klientels erkennen. Zum einen die in gesicherten Verhältnissen und mit überdurchschnittlicher Intelligenz ausgestatteten jungen Leute die noch nie von Sozialhilfe gelebt haben und ihre Existenz noch nie bedroht wurde. Und zum anderen der normale Mensch der schon arbeitslos war, den das Leben schon mehr als einmal gestreift hat und der weiss wie kurzfristig das Leben sein kann und das außer dem Tod nichts sicher ist.

Natürlich klappern bei einem Kandidaten aus Klientel1 gehörig die Eier, wenn es darum geht Risiken einzugehen die existenzbedrohend sein könnten und man ins ALGII abrutscht und man geht per se davon aus dass man mit einer höheren Bildung und einem Uniabschluss gutes Geld über Jahre verdient, da Mami und Papi eh die Connections haben einen in einen Job zu vermitteln.

Tja aber Klientel 2 zu dem ich auch gehöre, sieht das einfach realistischer. Keiner kann Dir garantieren dass Du nach einem Studium gut verdienst geschweige denn überhaupt einen Job bekommst, wenn Du keine Connections hast. Ich habe ein sehr guten Abschluss in BWL inkl. Auslandspraktika und Engagement beim Studium und Ehrenamt. Doch da ich aus einer Arbeiterfamilie komme (Vater Bäcker, Mutter Friseurin) und bei uns jeder Pfennig umgedreht wurde, Kleider nur aus der Kleiderkammer etc etc hatte ich bei den meinen Noten entsprechenden Jobs keine Chance, wurde mir auch direkt ins Gesicht gesagt.
Letztlich bin ich nun bei der ARGE als Arbeitsvermittler gelandet, was weit unter meinen Qualifikationen ist mit denen ich 99% der hier postenden jungen Akademiker hinter mir lasse, aber hier sehe ich jeden Tag wie die Realität aussieht und lässt meinen Blick noch weiter schärfen, da hier auch genug Akademiker am Existenzminimum nagen.

Also lasst Euch nicht durch, von dem Leben nicht mal ansatzweise berührte, Menschen beraten und überzeugen dass ein Studium sinnvoller ist als Pokerprofi zu werden. Natürlich gibt es Risiken aber die muss jeder selber abwägen, aber generell zu sagen Studium oder Ausbildung ist besser als zu versuchen sofort zu arbeiten (Poker, Selbststänidkeit etc etc) ist Schwachsinn den nur Schwachsinnige realitätsfremde und völlig geistig nicht in der Realität angekommene Menschen von sich geben können.

Wenn ich höre 20k im Monat davon kann/muss der Grossteil meiner Kunden 2 Jahre von leben können. Wenn man nur 10 Jahre pokert heisst dass man hat für 240Jahre sein Existenzminimum erwirtschaftet. Also völlig übertrieben diese Werte und aus dem Munde eines nicht zurechenbaren Menschens der schon komplett den Kontakt mit dem Boden verloren hat.

Gerade in den letzten Tagen habe ich mal intensiv hier im Forum rumgelesen und was da teilweise von Jugendlichen/jungen Erwachsenen an Aussagen kommt ist nicht nur mehr arrogant sondern einfach nur weltfremd. Aber das Phänomen tritt bei vielen Menschen auf die in kurzer Zeit viel Geld verdient haben, die Menschen sehen sich als wichtiger zentraler Punkt in dem Leben aller Menschen. Den meisten Menschen hier im Forum kann nur mal eine schwere Krankheit gewünscht werden, dass sie mal sehen wie toll und wie wichtig sie sind, nämlich einen ScheissDreck sind sie wert und wenn sie sterben werden sie es alleine tun, weil dann keiner mehr da ist.

Ich habe nun mehrmals schon in einer Runde erfolgreicher Runde HighRoller gestanden die für ihr Alter schon unglaubliches finanziert haben Haus, Auto, Anlagen etc... bei allen Gesprächen fällt mir nur ein auf: Oberflächlichkeit und Rumgepranse. Ich kann Euch gar nicht sagen wie leid mir der Großteil der HighRoller hier tut, ja wunderbar viel Geld, viele gekaufte Freunde und kein blassen Schimmer was das Leben bedeutet.

Aber um nicht zu weit vom thema abzuschwenken, jeder sollte das tun was sein herz ihm sagt und wo der Verstand ihm eine realistische Chance zur erfolgreichen Durchführung des Gedankens gibt. Und Menschen die keine Ahnung vom Leben haben sind schlechte Ratgeber.

Ich betreibe Poker nebenberuflich mit 10k Händen pro Monat in den MedLimits 15$-30$ bis 20$-40$ winrate 1,2BB 80k Hände (seit ca. 2 Jahren beim Poker dabei) kann mir auch schöne Dinge extra kaufen, aber bleibe mit den Füßen auf den Boden und weiss dass was für den einen richtig ist muss nicht für den anderen richtig sein, da die Menschen zu unterschiedlich sind. Daher lieber Threadersteller kann Dir keiner sagen was Du zu tun hast, aber wenn Du Dich entscheidest dann mache dies konsequent und stehe dazu. Platz für ein schlechtes Gewissen solltest Du Dir da nicht einräumen.

klingt für mich nach Lebenserfahrung, die den meisten hier fehlt, weil sie einfach noch zu jung sind ;)

Das würde ich nicht so unterschreiben.

In Nanis Post sind keine "Lebensweisheiten" verfasst sondern größtenteils Unwahrheiten, die offensichtlich aus Frustrationen und dadurch entstandener Verbitterung in schwarz- weißmalerischer Art dargelegt werden.

1. Am Existenzminimum oder von Sozialhilfe (ALGII etc.) zu leben hat keineswegs etwas mit "normal" zu tun. Der wesentlich größere Teil der Bevölkerung in unserem Land muss sich eben (glücklicher Weise) nicht überlegen, was und ob er Morgen etwas zu Essen hat. Nebenbei muss man auch bemerken, dass ALGII-Empfänger überhaupt NICHT am Existenzminimum leben. Das tun höchstens Obdachlose, die komplett durch das soziale Netz gefallen sind.

2. Qualifiziert das Leben in Armut, unüberwindbaren Schuldenbergen oder ähnliches nicht zum Anspruch auf größere Lebenserfahrung, Weisheit oder größere Realitätsnähe.

3. Wird hier immer ein Bild gezeichnet, das selbst komplett Realitätsfremd ist. Nämlich, dass es entweder nur Jobs für die aus Häusern der oberen 10 Tausend stammenden Kindern gibt, die ihr Leben nur durch Geschäftsbeziehungen ihrer Eltern bewältigen können oder eben Sozialhilfe. Dass es dazwischen zahllose Stufen von verschiedensten Arbeits- und Entfaltunsmöglichkeiten gibt wird mal eben unter den Teppich gekehrt.

Als kleines Beispiel: Ein Hauptschüler, der den Beruf des Druckers erlernt und in einer Firma mit Tarifbindung arbeitet verdient im Monat nicht weniger als 2200 Euro Netto (alleinstehend, keine Kinder) und dafür bedarf es nicht wirklich vieler Beziehungen, ebenso herrscht hier kein Arbeitsplatzmangel. Entsprechende Beispiele in jedem Berufsfeld verfügbar.

4. Ich verstehe nicht, warum Nani Leute abwertet, die Haus, Auto, Wohnung oder irgendwelche Luxusartikel besitzen, egal ob nun durch Poker oder Arbeit verdient. Nichts dieser Dinge senkt die genannte "Ahnung vom Leben". Wenn es soetwas wie diese Ahnung gibt, warum sollte man diese nur haben, wenn man einfach oder gar arm gelebt hat? Was haben die "High-Roller" denn am Schluss ihres Lebens nicht gehabt? Warum müssen die Freunde alle falsch sein, nur weil sie nicht arm sind?

Andersherum hat für mich ein Punk, der mit 16 von zu Hause abgehauen ist und sich in Parks und verdreckten WGs rumtreibt und sich mit 30 immernoch auf der Straße mit Glatzen prügelt am aller wenigsten Ahnung vom Leben. Ganz einfach, weil so eine Person ja das Leben garnicht erlebt. Vielmehr ist es ein dauerhaftes Dasein im absoluten Ausnahmezustand. Das ist nicht Lebensrealität, das ist krasses Außenseiterdasein.

Kurzum, die meisten Nani-Posts sehen hier einfach aus wie die Worte eines vor langer Zeit in Selbstmitleid zerflossenen Menschen.


alaris
Beigetreten: 08.09.2006

lol, für wen Nani sich hält - 08/15-BWL-Studium an irgendeiner Wald- und Wiesenuni und sich für den Dalai Lama halten.


SebS
Beigetreten: 25.01.2006

Original von Menace78
In Nanis Post sind keine "Lebensweisheiten" verfasst sondern größtenteils Unwahrheiten, die offensichtlich aus Frustrationen und dadurch entstandener Verbitterung in schwarz- weißmalerischer Art dargelegt werden.

#2
nani wirkt sehr unglücklich in seiner situation...
was hast du eigentlich gegen leute aus gehobenen verhältnissen mit 12 lagigem feuchten toiltenpapier?


hooni Themenstarter
hooni
Beigetreten: 09.02.2006

wenn ihr bock habt, könnt ihr ja nen eigenen thread für ihn aufmachen und ihn da kritisieren, analysieren, etc :P


auch wenn ich keine ahnung hab will ichs trotzdem mal in den raum werfen. wenn du 100.000 anlegst zu 3% kannst du jeden monat 3.000 an zinsen auscashen was für wohnung/essen/etc. reichen sollte, und den rest vom monat kannst du mit deiner normalen br spielen und entsprechend gewinne auscashen oder auch nicht.

nur als kleiner anstoß


Teilen: