Hallo an alle die das Buch " Harrington Cashgame" besitzen (oder gelesen haben) und die jenigen Welchen, die einen klaren Verstand besitzen. Ich bin der Meinungs das Harrington in seinem Buch ein irreführendes Beispiel ausgewählt hat, er einen Fehler in seinem Erwartungswert -oder ich einen Fehler… gemacht habe.
Folgendes (laut Harrington):
Ihr befindet euch in einem Casino indem sämtliche allgeingültigen Gesetze der Mathematik und Schwerkraft gelten…
No Limit Holdem, kleine Blinds
Spieler A: [Chipleader]
Spieler B (Hero): 20 Chips($)
Hero hält A :club:, 3
Flop: K :club:, 7♦, 4♠, - J
Hero hält einen Nut FD.
Spieler A bettet 20$
Im Pot sind 50$
Sollte Hero callen??? (das ist die Frage bezüglich des Erwartungswertes)
Harrington geht wie folgt vor:
Fold = 0EV
9Outs/46 = 19,6%
- in 20 % der Fälle macht Hero seinen Flush und gewinnt 70$ mit seinem 20$ (50$ Pot + 20$ Bet von Spieler A).
37/46 = 80% - in 80% der Fälle verliert Hero.
Im Durchschnitt bedeutet dies einen Gewinn von 14$ = (0,20) (70$)
Wenn Hero verliert bedeutet dies einen Verlust von -16$ = (0,80) (20$)
Der Erwartungswert der sich daraus ergibt ist "-2$"
Fazit ein call ist -EV [-2$]
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Wenn man es so rechnet ist auch bestimmt alles korrekt;...
Harrington hat doch außer acht gelassen, das sich das Spiel schon am Turn (vom Turn auf den River) befindet, und nicht vom Flop zum Turn…
Bei 9Outs haben wir Odds von 4:1 vom Flop zum Turn, bzw. 2:1 vom Turn zum River.
Bei 50$ Pot und einer 20$ Bet vom Gegner müssen wir nen Einsatz von 20$ machen (wie schon bekannt)
Odds von 2:1
Pot Odds von 3,5:1
---> und der Call geht völlig in Ordnung.
Das schnall ich nicht. Die Prozente hat er ja fein ausgerechent, aber ich dacht das die Tabelle richtig is… [?]
Gruß
3 of a_blind