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Hyper HU - Finde deinen optimalen Auf- und Abstiegspunkt

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Hallo,

ich hatte hier im Forum einige Beiträge zum Thema BRM für die Hyper-HU gelesen. Die Angaben schwankten zwischen 30 und 300 Buy-ins.
Was aber ist nun der tatsächlich optimale Betrag für den Auf- und Abstieg?

Stellen wir uns vor, Hero möchte den Aufstieg innerhalb von 3000 Spielen á $1.50 ($1.44 + $0.06) realisieren (ROI 2,39 Prozent)

a = Anzahl der Spiele (3000)
b = Buy-in gesamt (1,50)
c = Rake (0,06)

Wir rechnen also:
=Wurzel(a*(b-c)^2) somit also
=Wurzel(3000*(1,50-0,06)^2 = 78,87

Somit wird eine Bankroll von 78,87 benötigt.

Soll der Aufstieg innerhalb von 6000 Spielen (ROI = 1,69%) realisiert werden, wird eine Bankroll von $111,54 benötigt.
Soll der Aufstieg innerhalb von 1500 Spielen (ROI = 3,37%) realisiert werden, wird eine Bankroll von $55,77 benötigt usw.

Bleiben wir jetzt bei dem Beispiel mit 3000 Spielen.

Wir starten also mit 78,87 und steigen auf die $3.50 auf, sobald unsere Bankroll $186,22 erreicht hat.

a = 3000
b = 3,50
c = 0,10

Angenommen, wir erreichen unser Ziel von $186,22, wann wäre dann der optimale Abstieg?

Wir rechnen:

a = 3000
b = 3,50
c = 0,10

=Wurzel((a*(b-c)^2)/2)
=131,68

Der Abstieg würde also bei Bankroll von <$131,68 erfolgen.

lg


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Zitat
8 Antworten

100 buy-ins reichen aus auf den Micros.


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Ja, wenn du Zeit vergeuden willst, reichen 100 BI. Es geht aber nicht darum, mit starrem 100 BI BRM zu spielen, sondern gemäß deiner Spielstärke den optimalen Zeitpunkt zum Auf- bzw Abstieg zu ermitteln.


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Zitat
Moderator
buschips
Beigetreten: 25.10.2010
PokerStrategist

Wo hat die Spielstärke Einfluss in deiner Formel?


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

In dem du "a = " anpasst.

Schreibe in excel bitte folgendes:

In Zelle A2: 3000
In Zelle B2: 1,50
In Zelle C2: 0,06
In Zelle D2: =Wurzel(a2*(b2-c2)^2)

In Zelle A3: =A2
In Zelle B3: 3,50
In Zelle C3: 0,10
In Zelle D3: =Wurzel(a3*(b3-c3)^2)

In der Spalte D siehst du jetzt immer die benötigte BR.

Hero nimmt sich also vor mit einer BR von $78,87, in 3000 Spielen den Aufstieg auf die $3,50 zu schaffen.
Für die $3,50 benötigt er eine BR von $186,23

Jetzt schafft Hero besagte $186,23 aber schon nach 1500 Spielen. (hier spiegelt sich die Spielstärke wieder)

Schreibe jetzt in A2 1500 rein.

Du siehst jetzt, dass er mit einer BR von $55,77 hätte starten, und der Aufstieg bereits bei $131,68 hätte erfolgen können.

Die Differenz von 186,23 zu 131,68 darf sich Hero jetzt als Belohnung für das schaffen des Levels auszahlen, oder er behält das Geld in seiner BR, um etwaige längere Downswings zu überleben.

Zu guter letzt schreibe jetzt in
D1: Aufstieg
E1: Abstieg

und in
E2: 0
E3: =Wurzel((a3*(b3-c3)^2)/2)


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

.


Antwort
Zitat
MOAH
Beigetreten: 28.11.2007
PokerStrategist

auf so eine kleine sample kannst du deinen ev-roi nicht vorhersagen, daher ist die formel hinfällig.
wer sich viel edge gibt sollte schneller shotten, da die varianz niedriger wird, wer breakeven spielt sollte gar nicht shotten, weil er breakeven spielt. wer dazwischen liegt sollte dementsprechend das BRM wählen.


Antwort
Zitat
D4niD4nsen
Beigetreten: 15.11.2007
Elite Grinder

Anundfürsich sehe ich das wie MOAH, man kann natürlich nen Alias über alle Winningplayer erstellen und versuchen sich da dann irgendwie einzuordnen, dann macht das vllt. noch Sinn sich einen bestimmten ROI zu geben woraus dann das BRM resultiert ( Die Formel etc. ist wahrscheinlich Top ! )

Aber wenn ich weiß wie das geht, daraus realistisch meinen ROI bestimmen kann ( Diverse Faktoren : Tilt ; Spiel gegen Freizeitspieler : MultiTabling ; EV-Berechnung von 3bet Bluffshoves ... ) dann brauche ich halt kein BRM mehr weil das Gefühl für die Situation ein vernünftiges Verhältniss zur Varianz schafft, wenn ich das nicht habe kann ich auch meinen ROI nicht definieren, sehe da ein kausalitäts-problem und jeder der mal nen Varianz-Simulator für Poker verwendet hat und dann Diverse Kurven für den exakt gleichen ROI angeschaut hat wird auch verstehen warum man gerade bei HU-Hyper mit geringen ROI und hoher Varianz aus den Ergebnissen doch relativ schwierig genaue Definitionen herleiten kann.

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Um Einsteigern die Varianz aufzuzeigen ist es halt mMn auch am sinnvollsten einfach einen BE-Spieler, einen 2% Winner, einen 5% Winner, einen 10% Winner graphisch darzustellen
( 3000 Games ; 10 Runs ) mit der Standard-Devidationrate die ich nicht kenne ( Abweichugszahl für HU-Hyper ) aufzuzeigen

und dann sieht man alleine aus den 3 Grafiken was 1. möglich ist 2. wie man sich ausrichten möchte.

( Gilt nichtnur für HU-Hyper sondern eigentlich jede Pokervariante )


Antwort
Zitat
_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

@MOAH
Du sollst deinen ROI auch nicht vorhersagen, sondern dir ein Ziel setzen.
Du startest mit 100 BI (a=10.000), dann sollte dein Ziel auch 100 BI (a=10.000) des nächst höheren Levels sein.

Jetzt hast Du die 100 BI des nächst höheren Levels aber bereits nach 5000 Spielen geschafft.

Die Formel sagt dir jetzt anhand deiner Spielstärke, dass 100 BI für Dich zu viel sind, für den optimalen Aufstieg. 71 Netto-Buy-ins hätten gereicht.

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Jetzt hast Du die 100 BI des nächst höheren Levels aber erst nach 14.000 Spielen geschafft.
Dann sind 100 BI für Dich zuwenig, weil du damit nach der Standard-Devidationrate (Danke an D4niD4nsen) früher oder später auf die Fresse fällst.

btw: Losing-Player werden durch diese Formel nicht zu Winning-Playern.
Winning-Player aber steigen durch diese Formel optimal auf und ab.


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