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Isildur1 - oder einfach nur Highstakes

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Original von Bierb4ron
ich habe gehört, dass das niemanden von uns etwas angeht

Das würde ich auch nicht so sehen. Man regt sich doch auch z.B. über Firmen auf, die alle Umsätze über irgendwelche Inselstaaten laufen lassen um keine Steuern zahlen zu müssen oder Manager, die versuchen iwelche Urlaube als Spesen durchzubekommen, etc. . Verstehe schon komplett das was Lausbub schreibt und würde auch gerne eine Stellungnahme lesen, wenn sie wirklich keine Steuern zahlen (zahlen wollen).

Auf der anderen Seite liegt es meiner Meinung nach einfach in der Natur des Menschen egoistisch zu sein und keiner möchte Steuern zahlen, wenn er es nicht wiklich muss. Ich würde mir auch nicht denken, dass ich Deutschland jetzt viel zurückgeben müsste und somit x Mio. abdrücken würde, wenn mich keiner zwingt. Würde wahrscheinlich auch umziehen um dem zu entgehen...


Antwort
Zitat
Lausbub7
Beigetreten: 28.11.2008

also mir fällt spontan ein, dass mir gefallen würde, wenn die Infrastruktur noch weiter ausgearbeitet werden würde, wir politisch in grünere Energie/Bildung investieren, wenn ich sehe, dass meine Mitmenschen sich wohl fühlen.

Um das ganze von hinten aufzurollen: Wie sähe unser Staat aus, wenn keiner Steuern zahlen würde?

"Aber es zahlen ja schon genug Leute steuern und ich habe mir mein Geld verdient, weil ich härter arbeite als andare" Zitat: Cocacolabaron.


Antwort
Zitat
crameLBON
Beigetreten: 26.06.2007

Und was wäre, wenn sie von jownage's steuern einfach Waffen kaufen und pöhsen Krieg führen?


Antwort
Zitat
Kogologo
Beigetreten: 22.12.2011

und was wäre, wenn sie die Steuern in Glücksspielprävention stecken und unsere winrate sinkt ??


Antwort
Zitat
Lausbub7
Beigetreten: 28.11.2008

Original von Kogologo
und was wäre, wenn sie die Steuern in Glücksspielprävention stecken und unsere winrate sinkt ??

du könntest dann zocken + einen Beruf zu Glücksspielprävention ausüben ;)


Antwort
Zitat
Lausbub7
Beigetreten: 28.11.2008

Original von crameLBON
Und was wäre, wenn sie von jownage's steuern einfach Waffen kaufen und pöhsen Krieg führen?

Dann wären sie mit der Politik nicht einverstanden und hätten einen (guten) Grund keine Steuern zu zahlen.


Antwort
Zitat
BradNitt
Beigetreten: 22.07.2011

politikforum ist woanders ;)


Antwort
Zitat
Lausbub7
Beigetreten: 28.11.2008

Original von BradNitt
politikforum ist woanders ;)

Hast recht, aber ich würde eine Antwort von Joeluck und Ownage schätzen und sie scheinen mir wie kommunikative Menschen.


Antwort
Zitat
Kraese
Beigetreten: 21.09.2009

Ich denke die wenigsten leute hätten ein problem damit fürs pokern steuern zu zahlen, wenn es ordentlich geregelt wäre und man verluste eben auch geltend machen könnte. So is es einfach ne einbahnstraße, die ich nicht akzeptiere. Der Staat will nru geld, wenn man gewinnt.

Aber ich denke, dass hier ist der falsche thread für steuerdiskussionen.

Sehe übrigens nicht, warum ownage und jpoe hier öffentlich auch nur irgendeinen satz zu dem thema sagen sollte, oder legst du, lausbub, hier offen wann du wie viel steuern gezahlt hast?


Antwort
Zitat
Coolpawn
Beigetreten: 12.05.2006

falscher Thread.


Antwort
Zitat
l2pDONK
Beigetreten: 03.01.2010

Original von TimboXX83

Original von Bierb4ron
ich habe gehört, dass das niemanden von uns etwas angeht

Das würde ich auch nicht so sehen. Man regt sich doch auch z.B. über Firmen auf, die alle Umsätze über irgendwelche Inselstaaten laufen lassen um keine Steuern zahlen zu müssen oder Manager, die versuchen iwelche Urlaube als Spesen durchzubekommen, etc. . Verstehe schon komplett das was Lausbub schreibt und würde auch gerne eine Stellungnahme lesen, wenn sie wirklich keine Steuern zahlen (zahlen wollen).

Auf der anderen Seite liegt es meiner Meinung nach einfach in der Natur des Menschen egoistisch zu sein und keiner möchte Steuern zahlen, wenn er es nicht wiklich muss. Ich würde mir auch nicht denken, dass ich Deutschland jetzt viel zurückgeben müsste und somit x Mio. abdrücken würde, wenn mich keiner zwingt. Würde wahrscheinlich auch umziehen um dem zu entgehen...

geht keine sau was an! & 90% hier hat nix zum versteuern....
wenn ihr in der Situation wärt glaube ich kaum, dass ihr fröhlich zum FA rennt und denen die kohlen abdrückt nur weil man das als guter deutscher bürger so machen sollte.
so aussagen sind halt so von neid und missgunst geprägt.
ekelhaft!
gönnts den jungs einfach...


Antwort
Zitat
Lausbub7
Beigetreten: 28.11.2008

Original von Kraese
Ich denke die wenigsten leute hätten ein problem damit fürs pokern steuern zu zahlen, wenn es ordentlich geregelt wäre und man verluste eben auch geltend machen könnte. So is es einfach ne einbahnstraße, die ich nicht akzeptiere. Der Staat will nru geld, wenn man gewinnt.

Aber ich denke, dass hier ist der falsche thread für steuerdiskussionen.

Sehe übrigens nicht, warum ownage und jpoe hier öffentlich auch nur irgendeinen satz zu dem thema sagen sollte, oder legst du, lausbub, hier offen wann du wie viel steuern gezahlt hast?

Ich Frage nach ihrer Lebensphilosophie, nicht nach Zahlen. Dass man sowas wie Coachings nicht steuerlich absetzen kann, ist ein guter Punkt keine Steuern zu zahlen. Da gebe ich dir recht.

@donk: Leider falsche Annahme. Wie ich bereits geschrieben habe, gönne ich es den beiden auch :)


Antwort
Zitat
ownage4u
Beigetreten: 07.01.2007

Original von Lausbub7
@ Joeluck und Ownage:

Wieso wehrt ihr euch eigentlich vehement Steuern zu zahlen? Was unterscheidet euch von anderen Menschen dieses Staates? Findet ihr es gut, dass es den Menschen in Deutschland gut geht? Seid ihr mit unserer Staatsform und Politik d'accord? Seid ihr in dem Glauben, dass ihr das ganze Geld verdient habt, das alles euer Geschick war? War es euer Skill, dass ihr in Deutschland geboren seid und nicht in einem Land mit Hungersnot? Wie habt ihr es nur geschafft mit einer gewissen Intelligenz aufgewachsen zu sein und (vermutlich) in Mittelständischen+ Familienund zu studieren? Respekt. Ist eure Arbeit die ihr vollrichtet wertvoller als die eines Lehrers/Professors? Seid ihr deswegen im guten Gewissen Steuerfrei? Schreibe ich hier gerade Unsinn? Ich verpöhne euch nicht sondern kritisiere die Einstellung der meisten Pokerspieler, keine Steuern zahlen zu wollen. Egoistenpack. Ihr auch, obwohl ihr in eurem Interviews oft sagt, dass ihr nicht viel Geld zum Leben braucht. Ich respektiere eure Leistung, nur verstehe ich den stark ausgeprägten Egoismus unter Pokerspielern nicht.

Ich würde mich über eine Äußerung zu den Fragen freuen, damit ich eure Einstellung verstehe. Und wie gesagt, ganz gewiss übersehe ich etwas und sehe meine Gedanken sehr eng. Seht also meinen Beitrag nicht als Angriff (der aber kommen wird, je nach Antwort ;) ).

hey,

vehement wehre ich mich dagegen nicht, ich zahle steuern (so wie hier iwo geschrieben wurde, bekomme sie zurück wenn es anders entschieden wird). sind ziemlich genau 50% overall (est+soli+gewerbesteuer-gewerbesteuerabschlag)

ja ich finde es gut dass es den meisten menschen in deutschland gut geht

nein, es war obv nicht mein skill dass ich in deutschland aufgewachsen bin bei meiner mittelstandsfamilie. wobei das eher nichts mit steuern zu tun hat oder?

als pokerspieler sorgt man für gar keinen sozialen nutzen, eher einen sozialen schaden. das hat aber ehrlich gesagt auch nichts damit zu tun ob es gerecht ist, dass man steuern zahlt oder nicht

die meisten spieler sind ziemlich unsozial, das habe ich aber schon ziemlich oft geschrieben. wenn du dir die mühe machen willst meine (sozial)politische/moralische einstellung besser kennen zu lernen empfehle ich dir btw paar seiten zurückzugehen wo ich mal einige fragen beantwortet habe bzw auch frühere posts von mir, denke du wirst sehen dass wir vmtl einigermaßen ähnlich denken

der satz "ich habe mir das verdient, ich habe mir das erarbeitet" ist in den meisten fällen halt unsinnig, weil dabei überhaupt nicht das ganze glück was man irgendwo mal hatte berücksichtigt wird (glück im eigentlichen sinne, glück in welchen verhältnissen man geboren wird etc.)

ich würde mich überhaupt nicht als egoistisch bezeichnen

ich denke du wirst verstehen (so gerne ich sie dir auch kundtun würde. werde es dir btw auch nicht per pm schreiben, falls dir der gedanke kommt), dass ich indirekt ein verfahren um meine halbe roll am laufen habe und somit wirklich nicht hier detailiert schreiben werde ob ich es fair finde, dass man steuern/keine steuern zahlen soll. das FA ist nicht ganz blöd und kann hier auch mitlesen. nur soviel: ich habe als einer der absoluten ausnahmen meine kompletten gewinne dem FA gemeldet ohne dass ich iwie angeschwärzt worden bin und da ich auch wirklich sehr normale studentenausgaben habe, nie liveevents spiele etc. wäre ich auch sehr sehr viel unwahrscheinlicher als die meisten pokerspieler erwischt worden

als zusatzinfos sage ich dir noch, dass ich denke dass das steuersystem derzeit nicht fair ist. damit es fair wäre, würde ich es deutlich progressiver gestalten und einen deutlich höheren steuersatz für sehr sehr hohe einkommen einführen. außerdem fände ich eine vermögenssteuer (unter gewissen bedingungen, ist aber nicht das politikforum hier und würde das ganze auch ziemlich derailen) eigt sehr sinnvoll

ich will dir aber gerne erklären, warum ich unbeachtet jeder fairnessgedanken denke, dass ich keine steuern zahlen sollte:

gesetze sollten gelten und auch immer anwendung finden. nur weil man im nachhinein merkt, dass man gesetzlich etwas anders hätte machen sollen, kann das nicht rückwirkend geändert werden. das ist ziemlich einleuchtend und imo auch einer der wichtigsten rechtsgrundsätze

nun ist es so dass einkünfte aus glücksspiel in deutschland aus verschiedenen gründen (über die man streiten kann, aber letztlich ist es denke ich klar dass der staat nicht will dass man einkünfte aus purem glücksspiel versteuern kann bzw verluste aus der steuer absetzen kann) nicht einkommenssteuerpflichtig sind bzw auch unter keine anderen relevanten steuerarten fallen

die frage ist also: ist poker ein glücksspiel?

ich denke es ist völlig unstrittig dass poker sowohl glücksspiel als auch geschicklichkeitselemente hat. die deutsche rechtssprechung kennt aber nur glück oder geschicklichkeitsspiele und keine hybride dazwischen. das ist einerseits sinnvoll (es ist halt sehr schwer sonst zu sagen wo genau die grenze ist bzw das in jedem einzelfall zu ermitteln), andererseits tut man vielen spielen damit unrecht. selbst schach ist kein reines geschicklichkeitsspiel.

mein beispiel dafür ist eigt:

ich (als schachprofi in diesem beispiel gegen einen reichen geschäftsmann, der nicht die schachregeln kennt) spiele ein spiel gegen jemanden wo ich jeden tag nen coinflip um 100k mache außer am 31.12. des jahres. da spiele ich gegen meinen gegner schach um 100€. ist das gesamtspiel ein glücksspiel oder nicht? ich denke wenn ich dem FA mitteile dass ich in dem spiel 10mio verloren habe aufs jahr und die von der steuer absetzen will, werden sie mir einen vogel zeigen. wenn ich 10mio gewinne melde, werden sie das einfach durchwinken als geschicklichkeitsspiel. das ist obv nicht fair/sinnvoll

wenn du das beispiel weniger extrem machst, näherst du dich natürlich immer weiter einem geschicklichkeitsspiel an. poker liegt irgendwo dazwischen.
es ist auch unsinnig zu sagen, dass poker für manche ein geschicklichkeitsspiel ist und für andere ein glücksspiel. tennis ist z.b. sowohl tennis wenn nadal gg mich spielt und immer gewinnt als auch wenn nadal gegen djokovic spielt. die spieler haben unterschiedliche fähigkeiten, aber das spiel bleibt das gleiche.

ob man jetzt poker als glücks oder geschicklichkeitsspiel bewertet bleibt jedem selbst überlassen. die deutsche rechtssprechung hat dazu allerdings mehrmals stellung genommen und es IMMER wieder als glücksspiel bezeichnet. nur dadurch wird sichergestellt dass es ordnungsrechtlich auch unter den glücksspielstaatsvertrag fällt und somit der staat ein monopol auf poker hat. wenn das nicht so wäre, dürften hier auch private casinos (mit einer entsprechenden lizenz) live nosebleedgames anbieten, pokerseiten dürften in D mit echtgeldspiel werben etc.

kurz: der staat will ordnungspolitisch dass es glücksspiel ist (falls es dich interessiert, es ist derzeit ein verfahren vor dem BGH der u.a. das klären soll, wo der staat explizit sagt dass es sich bei texas holdem um ein glücksspiel handelt), auf der finanzebene will der staat aber dass es ein geschicklichkeitsspiel ist, damit sie steuern erheben können. das ist obv nicht rechtens. so wie die rechtssprechung die grenze zwischen glücksspiel und geschicklichkeitsspiel zieht, sollte es aber klar glücksspiel sein und somit nicht steuerpflichtig

das urteil des FG köln bzgl. eddy scharf halte ich für ziemlich unsinnig bzw ist eh ein urteil, das mehr oder weniger gefällt wurde mit dem wissen, dass es auf der nächsthöheren instanz (BFH) entschieden wird. die begründungen dort sind teilweise offensichtlicher unfug

davon abgesehen möchte ich zumindest noch anmerken: poker ist in deutschland in einer rechtlichen grauzone. große cashouts sind gefährlich, man kann anderen leuten nicht problemlos sagen "jo ich spiele onlinepoker", man kann es nicht so ohne weiteres im lebenslauf verwenden und und und. das liegt daran dass der staat es als glücksspiel proklamiert.

nimm es mir nicht übel, finde deine posts jetzt nicht iwie unverschämt, aber ein klein wenig ist der post schon vorwurfsvoll und wenn du dir das "anmaßst" hätte ich es schon nett gefunden wenn du dich auch nur ein klein wenig informiert hättest ob wir uns vehement gegen steuern wehren (die aussage ist ungefähr so begründet wie wenn ich dir sage du bist gegen jegliche sozialleistungen vom staat. ich bin auch (auch wenn ich hier freiwillig öfters fragen beantworte) nicht verantwortlich dafür was andere pokerspieler machen bzw. ein repräsentant für andere)

fwiw, ich wäre letztes jahr um ein haar gebustet und einer meiner besten poker buddies ist dieses jahr im minus obwohl er ein ziemlich gleich guter spieler wie ich ist. wenn du meinen graph dieses jahr sehen würdest (ich war im september noch im minus aufs jahr, letztes jahr war ich im juli noch im minus) würdest du es glaube ich auch etwas anders sehen, ob das ganze so klar kein glücksspiel ist. als beschiss kann man das nun wirklich überhaupt nicht auffassen, egal welche auffassung man vertritt, wenn man sich mal die position des staates anschaut

wie findest du es btw dass ich steuern auf 210k gewinne bei lock bezahlen muss (stand jetzt), die ich sehr wahrscheinlich nie bekommen werde. wie findest du es dass ich steuern auf 165k wh winnings bezahlen muss, die ich nur eventuell bekommen werde. wie findest du es dass der staat mir bei verlusten in nem jahr sagen würde ich habe plötzlich die fähigkeit verlernt professionell poker zu spielen? wie findest du es dass ich strafzinsen bereits gezahlt habe dafür dass ich einige jahre zu spät versteuert habe, obwohl ich diese zinsen niemals hätte vermeiden können, weil in den jahren wo die steuern fällig gewesen wären, selbst die FA poker noch als steuerfrei gewertet haben. mein anwalt (ein ziemlich rennomierter steueranwalt) hat dagegen bereits einspruch eingelegt und ist gescheitert

du wirst wie bereits weiter oben gesagt keine meinung hören ob ich es für richtig halte dass ich steuern zahlen soll, ich glaube du würdest dich auch nicht selbst mit irgendeiner aussage belasten wollen in nem verfahren wo es um millionen geht, nur um irgendwie einer unbekannten person gegenüber rechenschaft abzulegen.

davon abgesehen: ich würde einfach mal vermuten dass ich weniger als 80% der leute hier ausgebe und ich werde daher auch nicht sterben, wenn ich steuern zahlen muss. ich glaube ich hatte vor mitte 2012 nichtmal nen 10k+ cashout^^
wenn ich irgendwo 300k gewinne denke ich auch nicht darüber nach was ich mir jetzt davon kaufen kann oder wie geil mein leben ist oder dass ich mehr verdiene an nem tag als mehrere ärzte zusammen in nem jahr.

es ist vielmehr so, dass das ganze quasi wie ein computerspiel für mich ist. ich habe ende 2008 mit 50$ angefangen und habe auf den micros angefangen zu spielen. ich bin langsam durch die stakes aufgestiegen und habe halt immer versucht die nächsten stakes zu erreichen. wenn man dann irgendwann gegen die leute spielt, die man früher gerailt hat (durrr/isi) um mehrere 100k sehe ich das mehr in dem sinne dass ich quasi auf dem letzten level des spiels angekommen bin und das dann einfach ziemlich viel spaß macht

das denken, das typischerweise bei ner gewerblichen tätigkeit vorhanden ist, habe ich ironischerweise eigt eher seit ich mit der ganzen steuersache in berührung gekommen bin. geld bedeutet mir grundsätzlich gar nichts

der post ist ziemlch lang und unstrukturiert und beantwortet glaube ich deine kernfrage (ob ich es FAIR finde wenn ich keine steuern zahle mit mehreren mio gewinn und ein arzt der leben rettet steuern zahlt oder andere leute hungern) auch nur sehr peripher. du wirst von mir diesbezüglich aber auch keine meinung zu hören bekommen


Antwort
Zitat
genericSquirrel
Beigetreten: 14.05.2012

bistn cooler Typ ownage! :heart:


Antwort
Zitat
Coach
mnl1337
Beigetreten: 14.01.2008
flipper777
Beigetreten: 29.02.2012

dem kann ich mich nur anschließen : Hut ab _thumbsup:


Antwort
Zitat
spliff77
Beigetreten: 01.01.2007

endgegner hansgans


Antwort
Zitat
4thePORSCHE
Beigetreten: 11.01.2013

.


Antwort
Zitat
Tosh18
Beigetreten: 31.10.2007

Original von 4thePORSCHE

der satz "ich habe mir das verdient, ich habe mir das erarbeitet" ist in den meisten fällen halt unsinnig, weil dabei überhaupt nicht das ganze glück was man irgendwo mal hatte berücksichtigt wird (glück im eigentlichen sinne, glück in welchen verhältnissen man geboren wird etc.)

das sehe ich ein bisschen anders. es zeigt sich ja ständig, dass es hier menschen in deutschland aus etwa gleichwertigen verhältnissen schaffen, entweder eine ordentliche karriere zu machen oder als hartz4-empfänger zu enden. das bedeutet, dass das glück der rahmenbedingungen lediglich eine grundlage bietet, von der nach oben wie nach unten noch alles möglich ist. auch glück in einzelfällen ist nur eine hilfe oder ein rückschlag. selbst wenn dieses glück oder pech über eine weichenstellung entscheidet, so kommt immer noch die nächste situation, in der man wieder eine chance erhält es richtig oder falsch zu machen. gerade als pokerspieler sollte einem das doch klar sein. da kann man auch mit absolute schlechtem spiel bei glücklichen kartenkombinationen richtig absahnen, während man aber auch gut spielen kann und trotzdem kurzfristig verliert. langfristig sind aber immer die besseren und die fleißigeren die gewinner. so ist es im leben auch.

der satz: "ich habe mir das verdient, ich habe mir das erarbeitet" entbindet natürlich auf keinen fall davon steuern zu zahlen. dieser trifft nämlich auf so ziemlich jeden zu, der steuerpflichtig ist. das wär ja noch schöner, wenn nur die steuern zahlen, die ihr geld geschenkt bekommen.

poker ist für mich auch eher als geschicklichkeitsspiel einzustufen. das wird klar, wenn man es mit gewöhnlichen geschäften vergleicht. bei diesen muss man ebenfalls aus faktoren, die man nicht in der hand hat, das beste machen. das riskio verhält sich folglich ähnlich. ob das nun ein kioskbetreiber ist, der von den kunden, der konkurrenz und dem wetter anhängig ist, oder ein wertpapierhändler, der die schwankungen des marktes akzeptieren und das beste aus diesen machen muss. im pokern wie in jedem anderen geschäft ist es entscheidend wie man mit den vorgegebenen situationen umgeht. also wie man die rückschläge durch pech gering hält und die glücklichen bedingungen profitabel nutzt. daher ist der unterschied zwischen pokern und anderen geschäflichen tätigkeiten marginal. jeder freibad-betreiber geht doch einen coinflip ein. egal wie gut die pommes schmecken und ob die wasserrutsche an ist, letztlich entscheidet nur das wetter, ob er gewinn oder verlust zu verbuchen hat. keiner käm bei einem solchen geschäft auf die idee es als glücksspiel zu bezeichnen und daher von der besteuerung abzusehen.

das steuerliche problem sehe ich viel mehr in der internationalität des pokerns. schließlich spielt man auf ausländischen servern gegen eine großzahl ausländischer gegner. wenn diese keine steuern zahlen müssen, haben sie im wettbewer regelmäßig einen vorteil. das kann man etwa mit einer wertpapiersteuer vergleichen. zudem wird beim pokern kein mehrwert geschaffen. es wird keine ware veräußert und keine dienstleistung erbracht. man schiebt lediglich geld hin und her. außerdem ist es als pokerspieler noch wesentlich leichter aus steuerlichen gründen einfach aus deutschland wegzuziehen. wenn man sich auch nur ein bisschen was aus geld macht, dann ist das sicher auch das naheliegenste. das sehen ja sicher auch eine vielzahl der spieler so.

Wie du es schaffst in nur einem Post zu verdeutlichen, dass du von Poker, von der Wirtschaft, vom Steuersystem und vom Leben allgemein keine Ahnung hast, ist schon bemerkenswert.

Naja, da machste nichts. Manchmal ist das Wetter eben gut und manchmal nicht. Coinflip eben...

@ownage: Danke! Wegen solchen Posts les ich den Thread hier!!!


Antwort
Zitat
Kingbase
Beigetreten: 16.10.2007

Original von Tosh18

Original von 4thePORSCHE

der satz "ich habe mir das verdient, ich habe mir das erarbeitet" ist in den meisten fällen halt unsinnig, weil dabei überhaupt nicht das ganze glück was man irgendwo mal hatte berücksichtigt wird (glück im eigentlichen sinne, glück in welchen verhältnissen man geboren wird etc.)

das sehe ich ein bisschen anders. es zeigt sich ja ständig, dass es hier menschen in deutschland aus etwa gleichwertigen verhältnissen schaffen, entweder eine ordentliche karriere zu machen oder als hartz4-empfänger zu enden. das bedeutet, dass das glück der rahmenbedingungen lediglich eine grundlage bietet, von der nach oben wie nach unten noch alles möglich ist. auch glück in einzelfällen ist nur eine hilfe oder ein rückschlag. selbst wenn dieses glück oder pech über eine weichenstellung entscheidet, so kommt immer noch die nächste situation, in der man wieder eine chance erhält es richtig oder falsch zu machen. gerade als pokerspieler sollte einem das doch klar sein. da kann man auch mit absolute schlechtem spiel bei glücklichen kartenkombinationen richtig absahnen, während man aber auch gut spielen kann und trotzdem kurzfristig verliert. langfristig sind aber immer die besseren und die fleißigeren die gewinner. so ist es im leben auch.

der satz: "ich habe mir das verdient, ich habe mir das erarbeitet" entbindet natürlich auf keinen fall davon steuern zu zahlen. dieser trifft nämlich auf so ziemlich jeden zu, der steuerpflichtig ist. das wär ja noch schöner, wenn nur die steuern zahlen, die ihr geld geschenkt bekommen.

poker ist für mich auch eher als geschicklichkeitsspiel einzustufen. das wird klar, wenn man es mit gewöhnlichen geschäften vergleicht. bei diesen muss man ebenfalls aus faktoren, die man nicht in der hand hat, das beste machen. das riskio verhält sich folglich ähnlich. ob das nun ein kioskbetreiber ist, der von den kunden, der konkurrenz und dem wetter anhängig ist, oder ein wertpapierhändler, der die schwankungen des marktes akzeptieren und das beste aus diesen machen muss. im pokern wie in jedem anderen geschäft ist es entscheidend wie man mit den vorgegebenen situationen umgeht. also wie man die rückschläge durch pech gering hält und die glücklichen bedingungen profitabel nutzt. daher ist der unterschied zwischen pokern und anderen geschäflichen tätigkeiten marginal. jeder freibad-betreiber geht doch einen coinflip ein. egal wie gut die pommes schmecken und ob die wasserrutsche an ist, letztlich entscheidet nur das wetter, ob er gewinn oder verlust zu verbuchen hat. keiner käm bei einem solchen geschäft auf die idee es als glücksspiel zu bezeichnen und daher von der besteuerung abzusehen.

das steuerliche problem sehe ich viel mehr in der internationalität des pokerns. schließlich spielt man auf ausländischen servern gegen eine großzahl ausländischer gegner. wenn diese keine steuern zahlen müssen, haben sie im wettbewer regelmäßig einen vorteil. das kann man etwa mit einer wertpapiersteuer vergleichen. zudem wird beim pokern kein mehrwert geschaffen. es wird keine ware veräußert und keine dienstleistung erbracht. man schiebt lediglich geld hin und her. außerdem ist es als pokerspieler noch wesentlich leichter aus steuerlichen gründen einfach aus deutschland wegzuziehen. wenn man sich auch nur ein bisschen was aus geld macht, dann ist das sicher auch das naheliegenste. das sehen ja sicher auch eine vielzahl der spieler so.

Wie du es schaffst in nur einem Post zu verdeutlichen, dass du von Poker, von der Wirtschaft, vom Steuersystem und vom Leben allgemein keine Ahnung hast, ist schon bemerkenswert.

Naja, da machste nichts. Manchmal ist das Wetter eben gut und manchmal nicht. Coinflip eben...

@ownage: Danke! Wegen solchen Posts les ich den Thread hier!!!

@ownage :f_love:
@tosh####
@4thporsche :facepalm:


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