Ich beglückwünsche die, denen es gelingt mit Pokern Geld zu verdienen und dabei Spaß haben!
Aber ich glaube auch, dass sich den Lebensunterhalt zu "erpokern" wirklich ein harter Job ist...da ist nichts mehr mit aus Spaß spielen...
Und wenn man fixe Verbindlichkeiten (z.B. Hausabtrag) und Verantwortung (für Familie) hat ist (jedenfalls meines Erachtens) "Pokerpro" ein ziemlich beschissener "Job".
Beispiel ist dieser Finne, der letztes Jahr der erfolgreichste Pokerstars-Online-Spieler war (gab hier letzt so ein Artikel über hohe Verluste und Gewinne - den Namen weiß ich leider nicht mehr) - der hat 2011 über 2 Mio gewonnen...war im März 2012 der einzige Spieler der schon über eine Mio verloren hatte...
->ok, der wird mit dem Hausabtrag keine Sorgen haben...aber wenn du in nicht ganz so hohen Limits unterwegs bist und hast mal einen echt fiesen Downswing, dann könnte dies schon ziemlichen Stress verursachen...
Ich habe eine Frau, ein Kind (bald 2), ein Haus und einen (sicheren) Job mit netten Kollegen der mich das alles finanzieren lässt und ne Menge Spaß macht.
Bestimmt ist mehr Geld nicht gerade schlecht...aber machts dich glücklicher???
->Dann solltest du dir ernsthaft Gedanken machen...
->Ich weiß, dass die letzten Sätze nur zutreffen, wenn man soweit abgesichert ist und sich keine Sorgen machen brauch - ist das nicht der Fall, beruhigt ein höheres Einkommen
sicherlich...
An die Studenten (wovon hier augenscheinlich viele unterwegs sind):
Arbeitszeit ist auch Lebenszeit....und davon mal ein gar nicht soo geringer Prozentsatz.
Daher sind Zufriedenheit und Sicherheit zwei wichtige Faktoren.
Sicherlich ist Gehalt auch eine Art Anerkennung für deine Verdienste, aber ich denke Bestätigung muss man sich nicht nur aufm Kontoauszug holen.
Eine Arbeit zu der man morgens gerne hinfährt und mit der man sein Leben sorgenfrei finanzieren kann....das ist ein Traumjob und davon gibt es mehr als man denkt.
Übrigens:
Einer Studie zu Folge (lustiger Weise aus dem Buch "Der entspannte Weg zum Millionär" - habs nicht zu Ende gelesen - bin keiner
)
macht steigendes Jahreseinkommen nicht glücklicher (jedenfalls ab einem gewissen Level).
Und dieses lag bei ca 30 000,-/Jahr...
D.h. hiernach ist es (vollkommen) egal ob 30 000, 40 000 oder 1000 000 pro Jahr verdienst.
Nach der Grundabsicherung und gewissen Annehmlichkeiten zieht man sein Glück nicht mehr aus Geldern, Besitz oder Statusgütern...jedenfalls wenn man es nicht nötig hat.
-> Will damit nicht sagen, dass jeder mit Villa, Yacht, usw. ansonsten unglücklich wäre oder ein Problem hat...es macht einen halt nur nicht wirklich glücklich, wenn man es nicht schon vorher war.
(Wenn ich die Kohle hätte, würde ich mir auch mehr Luxus gönnen...aber vermissen tue ich nichts und mehr Freizeit opfern würde ich auch nciht dafür).
So genug Hippie-Geschwafel...da ich müde bin und mich wiederhole höre ich mal lieber auf....
Gute Nacht
Chris