Hallo Leute,
es dürfte ja recht Vielen geläufig sein, Konzentration nimmt mit der Zeit einer stärkeren Beanspruchung ab. Das kann zuhören in einer Vorlesung, das Lesen eines Buches, das Lernen eines neuen Themas und eben auch Pokern sein. Dabei unterschätzen die Leute oft, wie stark die Konzentration abnimmt. Lerntheorien besagen, dass man nach 30-40 Minuten, aller spätestens aber nach 50 Minuten ein sehr schlechtes Aufnahme-/Konzentrationsvermögen hat. Das schwankt je nachdem wie "trainiert" man ist. Hat man also lange sein Gehirn "schleifen lassen", ist es vermindert und kann die genannten 30 Minuten u.U. sogar unterschreiten. Hier würde es also Sinn machen, nach (eigenem Ermessen) 30-50 Minuten eine kurze Pause von 5 Minuten vom Pokern zunehmen.
Wenn man allerdings z.B. 6+ tablet, dann hat man nach 20-30 Minuten, durch immer wieder durchgeführte Tableselection, u.U. recht angenehme Tische zusammen, welche man natürlich nicht verlieren möchte. Eine 5 minütige Pause lässt einige, wenn nicht gar alle Tische zusammenbrechen/einen automatisch entfernen nach z.B. 3 Orbits bei Stars (andere Plattformen, weiß ich jetzt nicht). Somit gibt man in dem Sinne seine Reads bzw. die Fische auf und muss sich erst neue 20-30 Minuten Tische zusammenstellen.
Das beist sich natürlich mit der oben genannten Konzentrationsschwäche. Was haltet ihr für schlechter, Konzentrationsschwäche hinnehmen und weiterspielen und u.U. häufigere und größere Fehler machen oder die Fische "entkommen" lassen und sich immer wieder neue Tische zu suchen? Oder geht ihr gar einen Mittelweg, in dem ihr nur 1-2 Minuten "Entspannungsübungen" macht, oder es gar von Tisch zu Tisch entscheidet?
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