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[Geschlossen] Offener Brief von Dr. Michael Keiner

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Original von Egozocker

Original von laghorn711
er spricht von Homegames (-.(-.(-.(-.-).-).-).-)

aber er sagt auch,

An einem Pokertisch treffen sich Rechtsanwälte und Bauarbeiter, Ärzte und Kellner, Lehrer und Verkäufer, um gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen, ohne dass soziale Schranken signifikant spürbar wären.

Das passiert natürlich am Küchentisch des Arztes, der mit dem Bauarbeiter seines Vertrauens um Centbeträge Poker spielt.

_biggrin:


Mahlzahn
Beigetreten: 21.05.2006
Elite Grinder

Original von rootsanarchy
haters gonna hate. da nutzt mal jemand seine prominenz und reputation, um sich für die belange der pokercommunity auszusprechen und wird dafür von selbiger auseinandergenommen. und das wie immer ohne auch nur den versuch von konstruktivität. was hättet ihr denn soviel besser gemacht bzw. was tut ihr bereits, was soviel zielführender ist?

ich zitier mal aus den comments von pokerfirma:
"Unfassbar wie viele Schwachköpf immer wieder hier kommentieren glauben zu müssen.
Natürlich bringt der Brief mit Sicherheit nicht den gewünschten Erfolg, aber immerhin besser als da zu sitzen, sich nen Finger in Arsch zu stecken und sich anschließend wundern warum der stinkt!"

QFT!


Bezieht er sich nicht auf eine Sitzung die gestern war? Weiß da jemand Ergebnisse?


Mertensahens
Beigetreten: 27.02.2010
PokerStrategist

Schau mal eine Seite weiter vorne. In diesem Thread. Krass, oder?


basti002
Beigetreten: 24.12.2007
PokerStrategist

Original von Mertensahens
Schau mal eine Seite weiter vorne. In diesem Thread. Krass, oder?

Halt doch einfach die Backen und beantworte ihm die scheiss Frage.

@coffeehouse:

Die Entscheidung wurde bis März vertragt.

Ansonsten kann ich rootsanarchy nur zustimmen.
Ihr nehmt den Mann auseinander,der es wenigstens VERSUCHT mit seiner Reputation und mit seiner Stimme etwas zu verändern und direkt kommt ihr dicken kleinen Kinder aus eurem Keller und macht hier einen auf mimimimi


Toerke79
Beigetreten: 09.06.2009
Oldschool Grinder

Schön das Keiner einen Brief geschrieben hat, den keiner liest. Zumindest keiner, der was zu sagen hat.


Njeng
Beigetreten: 13.10.2007
Elite Grinder

^^lol Toerke

das mit den centbeträgen ist ein witz, da im livepoker im normalfall um mindestens 200 euro für 100BB gespielt wird. wenn da ein "bauarbeiter" mal eben 6 stacks droppt ist wahrscheinlich sein monatslohn weg.

außerdem zu dem socialising argument: mit 99% der spieler, mit denen ich bisher am livetisch saß, würd ich niemals was zu tun haben wollen, und 10% wollte ich nachts nicht auf der straße begegnen (in casinos mit akteptablem rake kann man die nummer sogar noch nach oben schrauben ).


laghorn711
Beigetreten: 04.03.2009
PokerStrategist

Original von Con182

Original von Egozocker

Original von laghorn711
er spricht von Homegames (-.(-.(-.(-.-).-).-).-)

aber er sagt auch,

An einem Pokertisch treffen sich Rechtsanwälte und Bauarbeiter, Ärzte und Kellner, Lehrer und Verkäufer, um gemeinsam ihrem Hobby nachzugehen, ohne dass soziale Schranken signifikant spürbar wären.

Das passiert natürlich am Küchentisch des Arztes, der mit dem Bauarbeiter seines Vertrauens um Centbeträge Poker spielt.

_biggrin:

Das soll einfach nur stellvertretend für Irrelevanz von gesellschaftlicher Klasse im Poker stehen. Ein Bauarbeiter lädt sich natürlich nur seine assi kollegen nach hause ein, er will schließlich nicht vom arzt nach der 50igsten Kippe und dem 100sten Bier belehrt werden.
Er trägt halt dick auf der Michael, die Kanzlerin sagt auch immer wir sind multikulturell aber alle hassen sich gegenseitig.


Guter Brief.

Leider sind wir nur noch ne whiner Gesellschaft, keiner macht was, aber whinen können Sie ALLE !


Njeng
Beigetreten: 13.10.2007
Elite Grinder

ist ja sein gutes recht, dass er untertreibt oder übertreibt um die meinungsbildung in ne bestimmte richtung zu treiben, letztendlich vertritt er ja nur seine eigenen interessen, aber in dem fall ist es dermaßen offensichtlich, das würde auch geschickter gehen.

für die tatsache, dass er sich überhaupt die mühe macht, sonen brief zu schreiben, respektier ich ihn, aber die ausführung ist imo recht schlampig. und bei nem "offenen brief" den wir hier lesen können, sollte man sich halt vllt doch bissl mehr mühe geben, zumindest wenn man sich selbst dabei ernst nimmt und nicht nur auf bissl PR aus ist.


Lacoone
Beigetreten: 29.06.2007
PokerStrategist

Die Politik wird es halt so auslegen, wie es ihnen passt: Keiner hat etwas gegen den Staatsvertrag..


Njeng
Beigetreten: 13.10.2007
Elite Grinder

:heart:


smokinnurse
Beigetreten: 26.03.2007
Oldschool Grinder

ich finds argumentativ schwach und seine beschreibung der realität im besten fall schlitzohrig
die naivität, die da mitschwingt, ist bei einem lobbyisten und werbeträger der branche auch nicht sonderlich glaubwürdig

der imo einzige positive effekt ist, dass, wenn es viele solcher persönlichen meinungsäusserungen gibt, zumindest erkennbar wird, dass hinter dem thema reale menschen stehen und nicht nur ein zwielichtiger haufen süchtiger hinterzimmerprolls und fehlgeleiteter jugendlicher, wie sich das mancher bürger (und politiker) vielleicht noch vorstellen mag

werbeträger wie stefan raab und boris becker tun das imo aber eigentlich deutlich wirkungsvoller
deren auftreten bringt poker aus den randbereichen in die mitte der gesellschaft, inklusive der notwendigen verharmlosung und darstellung von poker als vergnügliche unterhaltung für jedermann
die harmonische sozialutopie des erfahrenen blinddarmzupfers klingt dagegen dann doch zu sehr nach nur einer verniedlichung der problematik

allerdings sind die spieler nur die eine seite der medaille, auf der anderen seite steht die pokerindustrie
selbst wenn der staat alle seine pokerbürger ordentlich lieb hätte und poker selber auch toll fände, will er doch auf alle fälle zugriff auf diese industrie und auf deren umsätze
wer keine vorschläge zu instrumenten der regulierung (also kanalisierung + abschöpfung) des wilden wirtschaftsmarkts online-poker macht, wird wohl, fürchte ich, in der politischen diskussion kaum eine rolle spielen


BelyiM
Beigetreten: 18.10.2007
BlackMember

Original von Njeng

das mit den centbeträgen ist ein witz, da im livepoker im normalfall um mindestens 200 euro für 100BB gespielt wird. wenn da ein "bauarbeiter" mal eben 6 stacks droppt ist wahrscheinlich sein monatslohn weg.

Ich finde das mit den Centbeträgen eigentlich ein gutes Argument, nur anders formuliert: Denn Pokern ist ja legal in Deutschland, solange man es in einem staatlichen Casino spielt. Nur hier verliert der der Bauarbeiter genauso wie der Arzt mal ganz schnell seinen Monatslohn, bei Limits ab 2/4. Online hingegen ist nach unten soviel mehr möglich, bis runter zu 0.02/0.04, sodass der Hobbyspieler von heute ganz einfach um Beträge spielen kann, die in seiner Komfortzone liegen, ohne live Haus und Hof zu verzocken.
Ich finde das ist eigentlich DAS Argument für legales Onlinepoker..


smokinnurse
Beigetreten: 26.03.2007
Oldschool Grinder

Original von kWestStyle

Original von Njeng

das mit den centbeträgen ist ein witz, da im livepoker im normalfall um mindestens 200 euro für 100BB gespielt wird. wenn da ein "bauarbeiter" mal eben 6 stacks droppt ist wahrscheinlich sein monatslohn weg.

Ich finde das mit den Centbeträgen eigentlich ein gutes Argument, nur anders formuliert: Denn Pokern ist ja legal in Deutschland, solange man es in einem staatlichen Casino spielt. Nur hier verliert der der Bauarbeiter genauso wie der Arzt mal ganz schnell seinen Monatslohn, bei Limits ab 2/4. Online hingegen ist nach unten soviel mehr möglich, bis runter zu 0.02/0.04, sodass der Hobbyspieler von heute ganz einfach um Beträge spielen kann, die in seiner Komfortzone liegen, ohne live Haus und Hof zu verzocken.
Ich finde das ist eigentlich DAS Argument für legales Onlinepoker..

mit dem ergebnis, dass pokern bis NL25 erlaubt, darüber hinaus aber strikt verboten wird?


Mondkeks
Beigetreten: 27.12.2007
Elite Grinder

lol Michael Keiner


BelyiM
Beigetreten: 18.10.2007
BlackMember

Original von smokinnurse

Original von kWestStyle

Original von Njeng

das mit den centbeträgen ist ein witz, da im livepoker im normalfall um mindestens 200 euro für 100BB gespielt wird. wenn da ein "bauarbeiter" mal eben 6 stacks droppt ist wahrscheinlich sein monatslohn weg.

Ich finde das mit den Centbeträgen eigentlich ein gutes Argument, nur anders formuliert: Denn Pokern ist ja legal in Deutschland, solange man es in einem staatlichen Casino spielt. Nur hier verliert der der Bauarbeiter genauso wie der Arzt mal ganz schnell seinen Monatslohn, bei Limits ab 2/4. Online hingegen ist nach unten soviel mehr möglich, bis runter zu 0.02/0.04, sodass der Hobbyspieler von heute ganz einfach um Beträge spielen kann, die in seiner Komfortzone liegen, ohne live Haus und Hof zu verzocken.
Ich finde das ist eigentlich DAS Argument für legales Onlinepoker..

mit dem ergebnis, dass pokern bis NL25 erlaubt, darüber hinaus aber strikt verboten wird?

Jeder in seiner Komfortzone...die hört doch nicht bei NL25 auf. Außerdem ist es nur ein Argument fürs pokern online, kein Gesetzesentwurf...


Ein wichtiger Brief! Es ist aber verlogen, dass die meisten "um Einsätze im Centbereich" spielen, das macht den Text unglaubwürdig.
Ziel der meisten hier ist doch, sich hochzuspielen und einen Haufen Kohle zu machen. Klar, dass 90% als Verlierer vom Tisch gehen, aber das Ziel der meisten ist doch o.g.
Auch der hilflose Hinweis "erfahrener Chirurg" ist dusselig. Wenn er so ein guter Chirurg wäre, hätte er sich habilitiert und wäre Prof. an der Charité für Abdominalchirurgie geworden.
Das versucht doch Glaubwürdigkeit zu suggerieren, wo sonst keine zu holen ist.
Man hätte schreiben sollen:
"Mein Name ist Dr. Keiner, ich bin einer der besten Pokerspieler Deutschlands und habe schon zahlreiche Turniere gewonnen und Deutschland würdig u.a. bei der Weltmeisterschaft in Las Vegas vertreten".
Und dann hätte man im Detail darstellen sollen, wieso die Suchtgefahr beim Poker nicht höher ist als bei manchem anderen Sport.
Und dass man bei Einführung entsprechender Schutzmassnahmen nicht Millionen Leuten das Hobby verbieten sollte.


SolidSilver
Beigetreten: 09.08.2008
Oldschool Grinder

@ kWestStyle

Wenn doch jeder nur in seiner Komfortzone spielen sollte, würde doch das System kaputt gehen. Das wäre dann wohl wenig profitabel, sind wir doch mal ehrlich...


Lacoone
Beigetreten: 29.06.2007
PokerStrategist

Original von SolidSilver
@ kWestStyle

Wenn doch jeder nur in seiner Komfortzone spielen sollte, würde doch das System kaputt gehen. Das wäre dann wohl wenig profitabel, sind wir doch mal ehrlich...

Darum geht es kaum.. es geht doch darum, dass es viele Fische gibt, die in ihrer Komfortzone spielen, aber einfach nur schlecht. Sie spielen zum Spaß oder um "mit Glück" das große Geld zu machen.


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