Original von aburcke
Original von Nani74
JETZT wäre die Mögl. von PS.com etwas zu organisieren und zu Protesten aufzurufen und Lobbyarbeit zu betreiben, aber dafür sind sie zu kurzfristig orientiert, nämlich nur um den markt noch abzuschöpfen und dann in anderen märkten dies ebenso zu tun. würden sie natürlich niemals zugeben )obwohl sie es schon indirekt gemacht haben) aber ist nun leider ein Fakt.
was schwebt Dir vor? wie soll Lobbyarbeit konkret aussehn? Anwälte engagieren, die Regelungen ausarbeiten und mit dem entsprechenden Ministerium in Kontakt treten?
evtl wäre ja ein Brainstorming-Thread eine Idee wie man sowas am Besten ins Rollen kriegt, wer welchen Part übernimmt (PS, "Präzedenzopfer"..) ...usw....
Wie Nani schon sagte: Es gab schon mal (mindestens) einen Versuch, so etwas wie eine "Spielergewerkschaft" ins Leben zu rufen, der im Sande verlief. Aber vielleicht war die Zeit ja nocht nicht reif.
Um es schlicht zu sagen: Man bräuchte eine Lobbyorganisation, die
- Informationen zusammenträgt und koordiniert (Juristische Situationen in unterschiedlichen Ländern, Marktanalysen, Interessengruppen, etc.)
- Öffentlichkeitsarbeit macht. (Aufklärung und Imagepfelge)
- politische Arbeit in Berlin
Eine weitere Idee wäre übrigens, eine Stiftung für charitative Zwecke zu gründen. Mitglieder könnten dann in freiwilliger Selbstverpflichtung eine bestimmten Betrag x% ihrer Jahrescashouts spenden und die Stiftung würde dann Projekte von Katastrophenhilfe bis soziale Projekte bei uns unterstützen. Das kann zwar keine politische Arbeit ersetzen, würde bei entsprechender Beteiligung aberenorme Folgen für das Image haben und jeden Versuch, unseren Beruf zu verbieten, erheblich erschweren.
Ideen gibt es genug, allein fehlte bisher das nötige Engagement.
Beim Lesen durch diesen Thread wird mir allerdings mitunter speiübel. Aber die größten Assisglänzen wie zu erwarten auch durch die geringste Ahnung.
Als ob das in der Praxis so aussehen würde, dass man "nach einem breakeven Monat, die Gewinne des Folgemonats versteuern müsste".
Man fragt sich, ob, wer sowas schreibt schon jemals Steuern gezahlt hat.
Oder die Idee, Einnahmen, die sich im Hobbybereich bewegen, könnten besteuert werden.
Soweit es die Steuern der Anbieter angeht, würden die vermutlich verswuchen, die Kosten an die Spieler in Form von höheren Rake weiterzugeben. So what? Rake ist auch schon heute bei unterschiedlichen Seiten unterschiedlich hoch, da stellt sich dann die Frage, wieviel die Spieler (wir) mitmachen, bevor wir zu billigeren Anbietern abwandern.
Was die Steuern angeht, die wir zahlen müssten, geht es eben darum, vernünftige Regelungen durchzusetzen (deshalb ja ein Verband). Etwa das Berechnungsgrundlage nicht die Gewinne am Tisch, sondern die Cashouts sein müssten.
Zur Info: Selbstverständlich würden sämtliche Freibeträge (400,- €-Regelung, Einkommensteuerfreibetrag etc. gelten. Und sämtliche für Selbstständige gültigen Abschreibungsmöglichkeiten ebenfalls: PC; Internet, Arbeitsplatz, Forbildungskosten ... alles absetzbar.)
Dass irgendwelche "Hobby"-verdienste steuerpflichtig würden, ist unsinn.
EDIT: @mcashraf: Warst schneller und kürzer. ♦