Zum Forum springen
Online Poker bald l...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] Online Poker bald legal?

42 Beiträge
25 Benutzer
0 Reactions
4,710 Ansichten

Original von papito84

Legalisierung, so wie ich sie gerne hätte, wäre wenn der Gesetzgeber sagt:

"Verzockt doch euer Geld wo ihr wollt, ihr Idioten."

Genau das ist es auch was man von volljährigen Mitbürgern erwarten kann. Ist das gleiche mit "Killerspielen", wird eben immer gleich alles verboten oder eingeschränkt bis es nix mehr taugt, nur weil's dem Staat (und einigen Nixcheckern) nicht passt.

Ich könnte ja grade so noch einsehen wenn jetzt High-Roller Steuern bezahlen, die können es sich aber auch leisten und da fällt es nicht so sehr ins Gewicht. Aber das wär doch unsinnig nach nem break-even Monat die gewonnenen 10 bucks zu versteuern _mad:


papito84
Beigetreten: 25.12.2005
Oldschool Grinder

Original von Romeryo

Original von papito84

Legalisierung, so wie ich sie gerne hätte, wäre wenn der Gesetzgeber sagt:

"Verzockt doch euer Geld wo ihr wollt, ihr Idioten."

Genau das ist es auch was man von volljährigen Mitbürgern erwarten kann. Ist das gleiche mit "Killerspielen", wird eben immer gleich alles verboten oder eingeschränkt bis es nix mehr taugt, nur weil's dem Staat (und einigen Nixcheckern) nicht passt.

Ich könnte ja grade so noch einsehen wenn jetzt High-Roller Steuern bezahlen, die können es sich aber auch leisten und da fällt es nicht so sehr ins Gewicht. Aber das wär doch unsinnig nach nem break-even Monat die gewonnenen 10 bucks zu versteuern _mad:

Diese Heuchler tun halt mal wieder so, als müssten sie mündige Bürger vor Spielsucht und unseriösen Karibikcasinos schützen. Dabei geht es nur darum, dass die Schuldenmacher händerringend neue Einnahmequellen suchen.

Das wären aber keine Einnahmen, sondern nur ein weiteres bürokratisches Monstrum, wenn jeder NL10- Spieler auf Einnahmen und Ausgaben überprüft werden müsste.

Genau wie bei Erhöhung der Tabaksteuer, als sich so ein lächerlicher Fatzke vor die Kamera stellte und dies als "Lenkungssteuer" verkaufen wollte, um unsere Mitbürger vor dem schädlichen Qualm zu schützen.

Als dann tatsächlich die Steuereinnahmen einbrachen, weil viele aus Kostengründen mit dem Rauchen aufhörten, da war er richtig entsetzt, der Finanzminister. :rolleyes:

Ich kann gar nicht wiedergeben, wie ich die verachte.


Die sollen sich verpissen mit ihren Steuern!


Kiirby
Beigetreten: 16.04.2009
Oldschool Grinder

Gibt doch bestimmt genug deutsche Spieler um dann nen Antrag zur Ablehnung zu Stellen falls das Gesetz nicht gefällt oder ??


Nani74
Beigetreten: 15.12.2005
BlackMember

kannst du vergessen, pokerspieler sind berufsbedingt die assozialsten menschen die es gibt und es wird niemals zu einem koordinierten aufstand kommen, weil keiner wirklich was tun will, sondern die anderen sollen es machen. ps.com als chef der community geht da mit negativen beispiel voran, auch sie wollen nach eigenen aussagen "keine schlafenden hunde wecken" obwohl dies über kurz oder lang eh geschehen wird. anstatt lieber aggressiv im vorfeld einer solchen entwicklung sich zu wort zu melden um noch einfluß geltend zu machen, lehnt sich ps.com zurück streicht noch max, gewinne ein und heulen dann rum wenns eine pokerfeindliche regelung gibt.

wird genauso kommen.

JETZT wäre die Mögl. von PS.com etwas zu organisieren und zu Protesten aufzurufen und Lobbyarbeit zu betreiben, aber dafür sind sie zu kurzfristig orientiert, nämlich nur um den markt noch abzuschöpfen und dann in anderen märkten dies ebenso zu tun. würden sie natürlich niemals zugeben )obwohl sie es schon indirekt gemacht haben) aber ist nun leider ein Fakt.


wusah
Beigetreten: 06.02.2006
Elite Grinder

Würdest du das anstelle von ps.de anders machen? Also ich kanns verstehen.


Nani74
Beigetreten: 15.12.2005
BlackMember

ja weil ich mein unternehmen langfristig ausrichten und nicht auf eine abschöpfungsstrategie setzen würde.


wusah
Beigetreten: 06.02.2006
Elite Grinder

solange es langfristig etwas zu holen gibt.


aburcke
Beigetreten: 08.07.2006
BlackMember

Original von Nani74
JETZT wäre die Mögl. von PS.com etwas zu organisieren und zu Protesten aufzurufen und Lobbyarbeit zu betreiben, aber dafür sind sie zu kurzfristig orientiert, nämlich nur um den markt noch abzuschöpfen und dann in anderen märkten dies ebenso zu tun. würden sie natürlich niemals zugeben )obwohl sie es schon indirekt gemacht haben) aber ist nun leider ein Fakt.

was schwebt Dir vor? wie soll Lobbyarbeit konkret aussehn? Anwälte engagieren, die Regelungen ausarbeiten und mit dem entsprechenden Ministerium in Kontakt treten?

evtl wäre ja ein Brainstorming-Thread eine Idee wie man sowas am Besten ins Rollen kriegt, wer welchen Part übernimmt (PS, "Präzedenzopfer"..) ...usw....


Nani74
Beigetreten: 15.12.2005
BlackMember

gabs doch schon alles, alles im sande verlaufen, nicht nur wegen ps.com sondern auch wegen den assozialen usern hier (inkl. mir)


mcashraf
Beigetreten: 18.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Romeryo

Original von papito84

Legalisierung, so wie ich sie gerne hätte, wäre wenn der Gesetzgeber sagt:

"Verzockt doch euer Geld wo ihr wollt, ihr Idioten."

Genau das ist es auch was man von volljährigen Mitbürgern erwarten kann. Ist das gleiche mit "Killerspielen", wird eben immer gleich alles verboten oder eingeschränkt bis es nix mehr taugt, nur weil's dem Staat (und einigen Nixcheckern) nicht passt.

Ich könnte ja grade so noch einsehen wenn jetzt High-Roller Steuern bezahlen, die können es sich aber auch leisten und da fällt es nicht so sehr ins Gewicht. Aber das wär doch unsinnig nach nem break-even Monat die gewonnenen 10 bucks zu versteuern _mad:

von steuerfreibeträgen und progressiven steuersätzen hast du offenabr noch nie was gehört? :rolleyes: :facepalm: :facepalm: :facepalm:


aburcke
Beigetreten: 08.07.2006
BlackMember

Kanns denn so schwer sein, jemanden zu finden, der bereit ist sich als Präzedenzfall von Topanwälten (von PS zugesichert, auch user bereit zu finanzieren) vertreten zu lassen?


Absalon
Beigetreten: 14.07.2006
Oldschool Grinder

Original von aburcke

Original von Nani74
JETZT wäre die Mögl. von PS.com etwas zu organisieren und zu Protesten aufzurufen und Lobbyarbeit zu betreiben, aber dafür sind sie zu kurzfristig orientiert, nämlich nur um den markt noch abzuschöpfen und dann in anderen märkten dies ebenso zu tun. würden sie natürlich niemals zugeben )obwohl sie es schon indirekt gemacht haben) aber ist nun leider ein Fakt.

was schwebt Dir vor? wie soll Lobbyarbeit konkret aussehn? Anwälte engagieren, die Regelungen ausarbeiten und mit dem entsprechenden Ministerium in Kontakt treten?

evtl wäre ja ein Brainstorming-Thread eine Idee wie man sowas am Besten ins Rollen kriegt, wer welchen Part übernimmt (PS, "Präzedenzopfer"..) ...usw....

Wie Nani schon sagte: Es gab schon mal (mindestens) einen Versuch, so etwas wie eine "Spielergewerkschaft" ins Leben zu rufen, der im Sande verlief. Aber vielleicht war die Zeit ja nocht nicht reif.

Um es schlicht zu sagen: Man bräuchte eine Lobbyorganisation, die
- Informationen zusammenträgt und koordiniert (Juristische Situationen in unterschiedlichen Ländern, Marktanalysen, Interessengruppen, etc.)
- Öffentlichkeitsarbeit macht. (Aufklärung und Imagepfelge)
- politische Arbeit in Berlin

Eine weitere Idee wäre übrigens, eine Stiftung für charitative Zwecke zu gründen. Mitglieder könnten dann in freiwilliger Selbstverpflichtung eine bestimmten Betrag x% ihrer Jahrescashouts spenden und die Stiftung würde dann Projekte von Katastrophenhilfe bis soziale Projekte bei uns unterstützen. Das kann zwar keine politische Arbeit ersetzen, würde bei entsprechender Beteiligung aberenorme Folgen für das Image haben und jeden Versuch, unseren Beruf zu verbieten, erheblich erschweren.

Ideen gibt es genug, allein fehlte bisher das nötige Engagement. ;)

Beim Lesen durch diesen Thread wird mir allerdings mitunter speiübel. Aber die größten Assisglänzen wie zu erwarten auch durch die geringste Ahnung. :evil: Als ob das in der Praxis so aussehen würde, dass man "nach einem breakeven Monat, die Gewinne des Folgemonats versteuern müsste". :facepalm: Man fragt sich, ob, wer sowas schreibt schon jemals Steuern gezahlt hat.
Oder die Idee, Einnahmen, die sich im Hobbybereich bewegen, könnten besteuert werden. :facepalm: :facepalm:
Soweit es die Steuern der Anbieter angeht, würden die vermutlich verswuchen, die Kosten an die Spieler in Form von höheren Rake weiterzugeben. So what? Rake ist auch schon heute bei unterschiedlichen Seiten unterschiedlich hoch, da stellt sich dann die Frage, wieviel die Spieler (wir) mitmachen, bevor wir zu billigeren Anbietern abwandern.

Was die Steuern angeht, die wir zahlen müssten, geht es eben darum, vernünftige Regelungen durchzusetzen (deshalb ja ein Verband). Etwa das Berechnungsgrundlage nicht die Gewinne am Tisch, sondern die Cashouts sein müssten.
Zur Info: Selbstverständlich würden sämtliche Freibeträge (400,- €-Regelung, Einkommensteuerfreibetrag etc. gelten. Und sämtliche für Selbstständige gültigen Abschreibungsmöglichkeiten ebenfalls: PC; Internet, Arbeitsplatz, Forbildungskosten ... alles absetzbar.)
Dass irgendwelche "Hobby"-verdienste steuerpflichtig würden, ist unsinn.

EDIT: @mcashraf: Warst schneller und kürzer.


IdonksoWhat
Beigetreten: 05.09.2009
Legacy Member

Original von Absalon

Soweit es die Steuern der Anbieter angeht, würden die vermutlich verswuchen, die Kosten an die Spieler in Form von höheren Rake weiterzugeben. So what? Rake ist auch schon heute bei unterschiedlichen Seiten unterschiedlich hoch, da stellt sich dann die Frage, wieviel die Spieler (wir) mitmachen, bevor wir zu billigeren Anbietern abwandern.

Deswegen brechen die Server bei betraiser die 0 % rake nehmen auch förmlich zusammen wegen Überbelastung.


joe0411xx
Beigetreten: 02.10.2007
PokerStrategist

Sehe das wie Nani.

Ich würde definitiv in Lobbyarbeit bei den verantwortlichen Administrationen (national als auch in der EU ) investieren bevor wir später ein Gesetzt vor der Nase haben, über das wir uns nicht beschweren dürfen weil wir nunmal nichts dagegen unternommen haben.
Jede größere Organisation macht Lobbyarbeit, oft mit grossem Erfolg. Warum PS.com nicht??
Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass PS.com tatsächlich glaubt, es sei +EV hier nur abzuwarten statt sich in die politischen Prozesse miteinzuklinken.

Was soll denn schlimmstenfalls passieren wenn PS.com sich mit den politisch Verantwortlichen kurzschließt und Vorschläge unterbreitet wie eine vernünftige Lösung aussehen könnte?


Angeli09
Beigetreten: 15.12.2009
Poker Player

Original von Poemmel

Original von Furo

Original von Poemmel

Original von Romeryo
Wird vermutlich aber nicht grad von Vorteil sein :O

was soll daran nicht von vorteil sein?

Na denk mal drüber nach... :facepalm:

außerdem hätte man dann auch was, das man in nen lebenslauf reinschreiben kann und keine lücke und es würde allgemein gesellschaftlich besser anerkannt werden (jedenfalls auf längere sicht dann gesehen).

wtf nur weils legal ist, werden es die meisten nach wie vor als zocken ansehen und Spieler sind nun mal generell in einem schlechten Licht...kannn dir nur raten sowas nie im Lebenslauf anzugeben


Poemmel
Beigetreten: 23.11.2007
Elite Grinder

Original von Angeli09

Original von Poemmel

Original von Furo

Original von Poemmel

Original von Romeryo
Wird vermutlich aber nicht grad von Vorteil sein :O

was soll daran nicht von vorteil sein?

Na denk mal drüber nach... :facepalm:

außerdem hätte man dann auch was, das man in nen lebenslauf reinschreiben kann und keine lücke und es würde allgemein gesellschaftlich besser anerkannt werden (jedenfalls auf längere sicht dann gesehen).

wtf nur weils legal ist, werden es die meisten nach wie vor als zocken ansehen und Spieler sind nun mal generell in einem schlechten Licht...kannn dir nur raten sowas nie im Lebenslauf anzugeben

die skills die du beim pokern benötigst sind in der wirtschaftswelt sehr gefragt (u.a. werden/wurden in den USA leute die in broker-firmen arbeiten wollten auch nach danach gefragt wie gut sie im pokern sind)...
durchsetzungsfähigkeit, ehrgeiz, reaktionsschnelligkeit, sich in andere personen hineinversetzen, etc.

das wird auch deutschen personalverantwortlichen nicht entgehen, sofern es nicht als illegal eingestuft wird und deswegen nirgends angegeben werden KANN!

es wird definitiv berufszweige geben in denen erfolgreiche pokerspieler auch bessere berufschancen haben (ebenso natürlich auch andersrum, is ja normal).


ptLoCkE93
Beigetreten: 26.05.2008
Elite Grinder

entweder sie lassen mich pokern gegen jeden den ich will auf der welt ohne nen cent steuern zusätzlich bezahlen müssen, oder ich geh da raus auf die straße und kloppe opas und busfahrer!


NoBoGeR
Beigetreten: 13.03.2007
Elite Grinder

das ist eben die typische amerikanische mentalität. bei deutschen personalern wirst du als pokerspieler nur belächelt


Angeli09
Beigetreten: 15.12.2009
Poker Player

Original von Poemmel

Original von Angeli09

Original von Poemmel

Original von Furo

Original von Poemmel

Original von Romeryo
Wird vermutlich aber nicht grad von Vorteil sein :O

was soll daran nicht von vorteil sein?

Na denk mal drüber nach... :facepalm:

außerdem hätte man dann auch was, das man in nen lebenslauf reinschreiben kann und keine lücke und es würde allgemein gesellschaftlich besser anerkannt werden (jedenfalls auf längere sicht dann gesehen).

wtf nur weils legal ist, werden es die meisten nach wie vor als zocken ansehen und Spieler sind nun mal generell in einem schlechten Licht...kannn dir nur raten sowas nie im Lebenslauf anzugeben

die skills die du beim pokern benötigst sind in der wirtschaftswelt sehr gefragt (u.a. werden/wurden in den USA leute die in broker-firmen arbeiten wollten auch nach danach gefragt wie gut sie im pokern sind)...
durchsetzungsfähigkeit, ehrgeiz, reaktionsschnelligkeit, sich in andere personen hineinversetzen, etc.

das wird auch deutschen personalverantwortlichen nicht entgehen, sofern es nicht als illegal eingestuft wird und deswegen nirgends angegeben werden KANN!

es wird definitiv berufszweige geben in denen erfolgreiche pokerspieler auch bessere berufschancen haben (ebenso natürlich auch andersrum, is ja normal).

Das erzähl mal dem Chef eines mittelständischen Unternehmen in Deutschland, der mit Poker nix am Hut hat...


Teilen: