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Pokern vs. berufliche Karriere

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Spielratte
Beigetreten: 23.01.2012
PokerStrategist

Original von Primrose6789
Wisst ihr was? Träumt einfach weiter, versucht es und lernt die Realität kennen. Aber wenn ihr scheitert: Dann bitte nicht auf Kosten der Gemeinschaft leben, wenn ihr keinen Job findet! Danke.

Wie gesagt: Ignorant und herablassend. Leb weiter wie du es für richtig hältst und lass andere eigene Entscheidungen treffen. Offener mit Fremdem umzugehen, kann auch deinen Horizont erweitern. Denk mal darüber nach! Danke.


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Zitat
FollowTheSmartMoney
Beigetreten: 27.06.2014
Oldschool Grinder

Original von Primrose6789

[
und darauf bist du jetzt auch noch stolz? dass du menschen von oben herab in deinem unternehmen behandelst, weil sie keine akademische ausbildung haben und "einfachere" jobs als du erledigen?

Nein. Aber wenn Du Chef/in wärst: Wen würdest Du einstellen: Den jungen sympathischen Bewerber mit sehr guten Zeugnissen und bereits 5 Jahren Berufserfahrung auf dem gefragten Gebiet? Oder einen anderen jungen und sympathischen Bewerber, mit ebenfalls sehr guten Zeugnissen, aber mit einer 5-jährigen Lücke im Lebenslauf und keinerlei Berufserfahrung? Auf Nachfrage hin, was er denn die 5-Jahre so gemacht hat, antwortet er "Pokerprofi". Da würde ich nachhaken, was ihn dazu veranlasst, ins Berufsleben einzusteigen und warum er denn "Pokerprofi" sein wollte? Die Antworten können sicherlich gut sein und beeindrucken, aber wenn jemand da ist, der bereits über Berufserfahrung verfügt und einen lückenlosen soliden Lebenslauf hat, wird JEDER Chef diesen bevorzugen.... So sieht es aus!

früher gab es mal leute, die aufgestanden sind um die welt einen besseren ort als gestern zu machen. solche gedanken sind dir sehr fremd oder? du denkst nur daran, wie du selbst möglich gut dastehst, und schreckst auch nicht davor zurück, andere schlecht dastehen zu lassen, um selber noch besser zu erscheinen. einfach traurig!

FAIL!!

Also wenn es um Menschen einschätzen geht, solltest Du wirklich noch sehr viel üben.... muss man schließlich als "Pokerprofi" können...oder nicht? :f_biggrin:

Was ist daran ein Fail? Finde er hat deine Denkweise ziemlich gut skizziert. Zeigt ja auch deine lahme Antwort darauf, die uns nicht gerade vom Gegenteil überzeugt. Btw: Habe einen "normalen" Beruf, um das gleich zu klären.


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Krach-Bumm-Ente
Beigetreten: 01.05.2006
BlackMember

Ich würde einfach nicht mehr x Stunden am Tag vorm PC sitzen wollen, darum habe ich gequitted. Das Geld ist nice, longterm aber für die meisten auch nicht maxEV. Warum immer angenommen wird, dass es nur im Bademantel Erdnussbutter lutschen und 300$ die Stunde oder 9-to-5 im Büro gibt verstehe ich nicht. Wer mit Poker Geld machen kann findet auch andere, sozialere und erfüllendere Wege.


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PalPoker
Beigetreten: 16.06.2007
PokerStrategist

Interessanter Thread. Daher möchte ich mal meine Erfahrungen und Eindrücke mit euch teilen. Ich möchte darauf hinweisen, dass es für mich absolut ok ist, ob jemand Pokerprofi ist oder nicht.

Ich habe Poker nie professionell betrieben, sondern nur neben dem Studium oder der Arbeit. Dann aber auch quasi als Zweitjob! Also 8h am Stück. Nicht immer, aber die Zeiten gab es auch. Zum Glück habe ich nie das Studium oder so schleifen lassen. Ich habe aber jetzt für mich entschieden, dass ich es komplett sein lasse. Warum?

- Der psychische Stress: Was habe ich mich immer geärgert, wenn ich mal einen großen Pot verloren habe. Dieses ständige Denken an die Bankroll. Tage, wo man 8h arbeitet, also spielt, und am Ende kommt nichts bei rum.

-Geld: Beim Pokern schwankt dein Gehalt natürlich extrem. Bei einem normalen Job ist es linear. Da kann ich auf dem Klo sitzen und bekomme Geld. Herrlich.

- sozialer Faktor: Auch wenn andere es verneinen würden. Bei der Arbeit laufen doch viel nettere Leute rum als im Casino. Die meisten dort sind einfach durch und wirklich spielsüchtig. Und die Arbeitszeiten im Poker sind meist abends oder am WE. Toll...

- ins Reallife zurück: Ich habe im Casino einen jungen PLO Spieler getroffen, der mich fragte, was ich mache. Nachdem ich ihm sagte, dass ich normal arbeite, meite er, dass er das auch gerne hätte. Ich glaube, er fühlte sich irgendwie nutzlos. Sein Problem wird sein, dass er an einem Abend so viel Geld in der Tasche hatte, wie er später mal nach nem Studium in einem Monat haben wird. Man konnte es ihm Ansehen, dass er es schwer haben wird. Innerer Schweinehund...

- Legalität: Man lebt ständig im Schatten. Theoretisch kann es morgen schon vorbei sein. Keine CCCs mehr in AUT. Wo dann hin? Muss man auch mit klarkommen.

Fazit: Ich persönlich würde jedem raten, dass er sich einen schönen Job mit netten Kollegen und guter Bezahlung sucht. Ja, die gibt es tatsächlich. ;) Und dann könnt ihr in Ruhe spielen. Wenn die Bankroll dann weg ist, habt hier ja noch euren Job. ;) Aber wie gesagt, jeder wie er will.


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Zitat
Primrose6789
Beigetreten: 01.07.2016
PokerStrategist

*gelöscht*


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Zitat
Guennilicous
Beigetreten: 16.09.2006
BlackMember

Original von 1outerHITS
Pokerpro = über Nacht Millionär werden??

Die meisten Pokerpros die ich kenne, sind keine "Wunderkinder", sondern ganz normale Menschen, die eine hohe Selbstdisziplin mitbringen um ihr eigenes Business zu managen ...
Die machen halt keine 7-stelligen Jahresgewinne, sondern nur 6-stellig.

Ich verstehe ja die Argumente beider Seiten, aber ich kenne auch niemanden, der aufgestanden ist und sich gedacht hat "Ich werde jetzt Pokerpro" - da wächst man einfach hinein, basta.

so und nicht anders sieht es aus. Frag mich auch warum alle immer davon reden Millionen (pro Jahr) zu scheffeln wenn man als guter Midstakes reg locker 200k+/Jahr machen kann (ja, auch heute noch). Wenn man das paar Jahre macht und sein Geld nicht (nur) für Koks und Nutten ausgibt, dann kann man mit dem Geld schon ganz gut vorsorgen.


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alwayswinning1111
Beigetreten: 22.07.2008
Oldschool Grinder

Original von PalPoker
Fazit: Ich persönlich würde jedem raten, dass er sich einen schönen Job mit netten Kollegen und guter Bezahlung sucht. Ja, die gibt es tatsächlich. ;) Und dann könnt ihr in Ruhe spielen. Wenn die Bankroll dann weg ist, habt hier ja noch euren Job. ;) Aber wie gesagt, jeder wie er will.

worst fazit ever (für ambitionierte spieler die noch nicht die finanzielle unabhängigkeit erreicht haben). wenn man heutzutage mit poker noch viel geld verdienen möchte, muss man 24/7 darauf fokussiert sein.

halbe sachen machen ist imo das schlechteste was man machen kann. 100% fokus auf poker oder eben arbeiten und poker ab und zu als hobby machen, wenn man es denn braucht. ansonsten halt ganz bleiben lassen.


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Zitat
ownage4u
Beigetreten: 07.01.2007
BlackMember

habe gestern um recht viel gewettet dass primrose heute wieder im thread posten wird entgegen seiner ankündigung. ez money


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Zitat
Primrose6789
Beigetreten: 01.07.2016
PokerStrategist

Original von ownage4u
habe gestern um recht viel gewettet dass primrose heute wieder im thread posten wird entgegen seiner ankündigung. ez money

xxx


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Zitat
Mar0
Beigetreten: 29.03.2005
Elite Grinder

Ich sehe es genau so wie Primrose.

Du weisst halt nie wie es in Zukunft laufen kann beim Pokern.
Ob der Markt noch da ist, ob es zu viele zu gute Spieler gibt oder ob man einfach eine epische Pechsträhne bekommt.

Solange man nicht soviel Kohle hat dass man sich praktisch zu Ruhe setzen kann,
würde ich es raten sich auf den Job zu konzentrieren und poker solange als Hobby zu betrachten.
Und wenn es dann mal klappt und man die Millionen auf dem Konto hat kann man sich immer noch entscheiden.


Antwort
Zitat
18andabused
Beigetreten: 08.12.2009
Elite Grinder

Original von Mar0
Ich sehe es genau so wie Primrose.

Du weisst halt nie wie es in Zukunft laufen kann beim Pokern.
Ob der Markt noch da ist, ob es zu viele zu gute Spieler gibt oder ob man einfach eine epische Pechsträhne bekommt.

Solange man nicht soviel Kohle hat dass man sich praktisch zu Ruhe setzen kann,
würde ich es raten sich auf den Job zu konzentrieren und poker solange als Hobby zu betrachten.
Und wenn es dann mal klappt und man die Millionen auf dem Konto hat kann man sich immer noch entscheiden.

Wielange willst du für deine Entscheidung warten bis du dir 100% sicher sein kannst abgesichert zu sein?
5 Jahre? 10 Jahre? 20 Jahre? 40 Jahre?

Wann immer du vor der Entscheidung stehst ob du Allin gehst oder nicht zögerst du dein Traum um 6-12 Monate mindestens hinaus, wenn du nicht Allin gehst.
Und je länger du wartest desto warscheinlicher ist es, dass du in deine Komfortzone kommst und aus deinen Traum ein niemals vielleicht wird.
Die Frage ist ob du in 40 Jahre zurückblickts und dich dann fragst ob du es lieber doch getan hättest, weil du nur eine begrenzte Zeit im Leben hast und sich dein Leben dem Ende neigt.


Antwort
Zitat
1outerHITS
Beigetreten: 12.07.2014
Oldschool Grinder

Original von Primrose6789
Die Nachteile wurden ja schon erwähnt: soziale Kontakte, usw. und meist arbeitet man im Freelance eher MEHR als regulär - das gilt auch für Pokerspieler.

Quelle?
Woher weißt du das?
Sehe ich nicht so. Und ich glaube ich kann das besser einschätzen, als eine Micro-Gamblerin :f_rolleyes:

Original von Primrose6789
Warum ich mich gegen Poker entschieden habe, liegt jetzt ein wenig auf der Hand: Ich wollte einfach immer etwas Kreatives machen. Zwar finde ich das Mathematisch-Analytische spannend, aber hauptberuflich?

:wtf:
Du tust einfach mal so, als hättest du das Zeug Pokerpro zu werden ... und hättest dich nach Abwägung dagegen entschieden.

Ich meine was ist das höchste Limit, dass du jemals regulär gespielt hast? NL10?

Ich frage mich echt woher du dir das Recht nimmst über einen "Beruf" / Lebenstil zu urteilen den du anscheinend überhaupt nicht kennst :fouet:

Original von Primrose6789
Ich mag Poker sehr gerne, aber ich möchte nicht spielen müssen, sondern spielen wollen. Und auch mal sagen können; Hey, so ein schöner Tag, heut hab ich keinen Bock zu spielen, lass´uns was Schönes unternehmen....

Sehe ich auch so.
Und sehen auch die meisten Mid/Highstakes-Spieler so.
Wer sagt denn, dass du jedes Wochenende spielen musst?

Viele Onlinespieler bereisen 2-3x oder öfters im Jahr EPTs / WSOP oder kleinere Live-Events um Abwechselung reinzubringen und eben zu socializen mit anderen Onlinespielern, die man sonst nur per Skype kennt.

Du hast einfach keine Ahnung von der Szene ...

Original von Primrose6789
Mein Bezug zu Poker ist nun klar: Ich spiele leidenschaftlich gerne, finde das Spiel supi interessant, möchte auch weiterkommen, ABER: Es ist und bleibt ganz klar ein Hobby

Sehe ich genauso.
Hab vor ca. 1.5 Jahren angefangen "intensiver" zu spielen auf NL5/10.
Ich steckte mitten im Abitur und Ziel war es Poker so als Hobby aufzubauen, dass ich mir während des Studiums was dazu verdienen kann.

Das ist jetzt 6 Monate her.
Abitur fertig - und in der Zwischenzeit?
Habe einen tollen Coach kennengelernt, der mich innerhalb von 6 Monaten auf NL100/200 bringen konnte.

Ich hatte nie vor Pokerpro zu werden.
Ich wusste schon immer dass ich und auch was ich studieren möchte.
Aber jetzt?
Unibewerbung nicht abgeschickt - Frist inzwischen abgelaufen, gibt kein zurück mehr.

Ich werde mich jetzt 1 Jahr als "Pokerpro" versuchen. Meine Eltern finden meine Entscheidung richtig und stehen voll hinter mir.

Wie ich bereits erwähnt habe - da wächst man rein.

Habe in einem anderen Pokerforum einen Blog über die letzten 6 Monate geführt: Über die Entscheidungsfindung Studium - Pokerpro und über den Aufstieg NL10 -> NL200
Links zu anderen Pokerforum sind hier nicht erlaubt, aber wenn du willst, lasse ich dir den Link zukommen.
Vllt. überdenkst du dann deine Aussagen :welcome:


Antwort
Zitat
Renne01
Beigetreten: 15.05.2007
Elite Grinder

Original von Primrose6789
Der Grund für meisten der heutigen Pro´s war nicht, aus der "Tretmühle" auszusteigen, viele waren tatsächlich in dieser von Euch so gehassten "Matrix" - und dann stellten sie fest, dass sie mit ihrem Hobby eben mehr Geld machen als mit ihrem Hauptberuf.

Viele von ihnen waren vor ihrer Prokarriere schon erfolgreich im Arbeitsleben!

Das glaub ich weniger. Imo sind die meisten Pros Leute, die während oder vor der Uni mit Poker angefangen haben. Von "echter" Arbeit, was man sich auch immer darunter vorstellt, wissen Pokerpros wohl meistens recht wenig, außer sie haben irgendwann mal ne Lehre gemacht. Poker ist aber auch Arbeit, imo eine beschissene, aber eben gut bezahlte.

Dh. Uni ist oft fix eingeplant. In den Ferien wird irgendwo gearbeitet, bis Poker mehr als die Ferialarbeit einbringt. Aus dem Hobby wird dann mehr oder weniger schnell ein Nebenjob und später Hauptjob. Dh. der Kontostand ist mit der Beendigung des Studiums min. gut 5stellig. Einige brechen die Uni auch ab, um mehr Zeit für Poker zu haben. Das ist so der Regelfall, mutmaße ich. War halt bei mir und ein paar anderen Typen so.

Btw. ist es schwer Pokerpro zu werden bzw. zu bleiben. Was ich hier lese, klingt als wärs nur Jux und Tollerei für Dödelnerds. Dem ist nicht so.

Außerdem nervt mich das Gelaber von der ach so glorreichen beruflichen Karriere. Ich würde gerne wissen, wie viele Menschen genau ins selbe Horn geblasen haben, um am Ende in einem versüfften Büro zu enden, für 1,3k-1,8k Euro netto. Imo reden sich viele Leute ihre Karriere oder Karrierevorstellungen schön. Oft hat das mit der Realität wenig zu tun. Ist aber bei Pokerspielern umgekehrt genauso, wenn die BR erstmals 5stellig wird oder so. Das ist glaub ich menschlich.

Unterm Strich seh ich es gemischt. Wenn mit Poker oder sonst einem Job was geht, dann go for it. Wer Angst davor hat, soll sich einen Plan B (aka Arbeit, Studium, etc.) erarbeiten. So hat man das "Beste aus beiden Welten", sagt der Ex-Pokerpro und Wettpro (war Plan C, Plan B war und ist Studium). ☺


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Zitat
Primrose6789
Beigetreten: 01.07.2016
PokerStrategist

*gelöscht*


Antwort
Zitat
Primrose6789
Beigetreten: 01.07.2016
PokerStrategist

*gelöscht*


Antwort
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1outerHITS
Beigetreten: 12.07.2014
Oldschool Grinder

Original von Primrose6789
Liebe 1outerHITS, all die Antworten auf Deine Fragen stehen in meinen früheren Posts. Bitte einfach lesen.

Ich verfolge diesen Thread mit großem Interesse und hättest du diese Fragen beantwortet, hätte ich sie nicht gestellt :f_zZz:

Original von Primrose6789
Ich habe halt entschieden, dass das für mich nicht in Frage kommt und Poker ein Hobby bleibt, ob ich jetzt das Zeug dazu habe oder nicht, wurscht!

Darum geht es mir doch gar nicht!?

Ich frage mich bloß wie man so genaue Aussagen treffen kann über ein Themenfeld von dem man keine Ahnung hat?

Du stellst Mutmaßungen und Behauptungen auf, obwohl du anscheinend keine Ahnung hast worüber du redest :f_ugly:

Hier melden sich immer wieder Profis und ehemalige Profis zu Wort und wiederlegen deine Aussagen mit ihren persönlichen Erfahrungen
Das sollte doch zu denken geben :why:


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dak113
Beigetreten: 25.04.2009
PokerStrategist

Direkt nach'm abi mit <1 Jahr Erfahrung einen auf pokerpro auf nl200 zu machen, dürfte auch mit das dümmste sein was man machen kann...


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1outerHITS
Beigetreten: 12.07.2014
Oldschool Grinder

Original von Primrose6789
Nicht böse gemeint, das sind halt so typische Sätze, die man als junger Mensch noch so sagt (typisch Teenie, hihi), man hat halt noch Träume und das ist selten ein "Spießer-Job". Meist sieht man es 10, 20 Jahre später dann ganz anders, wenn sich die Lebenssituation ändert.

Sei einfach froh, dass ich nicht Deine Mama bin, denn dann käme von mir ein ganz klares::wtf: KOMMT NICHT IN FRAGE!!! :fouet:

Okay Mami :pcuser:

Natürlich haben meine Elten mich auch komisch angeguckt, als ich ihnen von diesem Onlinepoker erzählt habe.

Aber als ich in den letzten Monaten 5-stellige Summen nach Hause genommen habe und mehr verdient habe als meine Eltern, meinten sie: Okay probier dich aus. Schau ein Jahr lang wie weit du kommst.
1 Jahr ist keine große Lücke im Lebenslauf. Vor allem direkt dem Abitur.

Original von Primrose6789
Mir kommt die ganze Pokerpro-Geschichte vor, als würde man sagen: "Ich will Topmodel werden" oder "Ich will Profimusiker werden".... da gehört Einiges dazu und nur die aller aller aller aller Wenigsten schaffen es.... Sorry, nicht böse gemeint, leider Tatsache.

Jup, genau richtig.

Mit dem Unterschied, dass ich bereits dort bin wo ich sein möchte und nicht davon träume :yaoming:


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Zitat
Primrose6789
Beigetreten: 01.07.2016
PokerStrategist

*gelöscht*


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MassiveRetaliation
Beigetreten: 05.07.2016
Legacy Member

Original von Primrose6789
Mir kommt die ganze Pokerpro-Geschichte vor, als würde man sagen: "Ich will Topmodel werden" oder "Ich will Profimusiker werden".... da gehört Einiges dazu und nur die aller aller aller aller Wenigsten schaffen es.... Sorry, nicht böse gemeint, leider Tatsache.

Hm, interessanter Thread und da ich dem "Teenie-Alter" auch schon eine ganze Weile entwachsen bin, darf ich der "Mama" hier vielleicht auch mal widersprechen.

Wenn Du davon ausgeht, dass ein professioneller Pokerspieler erst dann ein professioneller Pokerspieler ist, wenn er die Einnahmen eines Daniel Negreanu erzielt, dann hast Du mit dieser Aussage tatsächlich recht. Das schaffen nur die "aller aller aller aller Wenigsten".
Allerdings erzielt auch nicht jeder professionelle Banker das Einkommen eines John Cryan. Das schaffen auch nur die aller aller aller aller Wenigsten. Ist es deshalb unsinnig Bankkaufmann werden zu wollen? Wohl kaum. Der durchschnittliche Pokerpro scheffelt eben keine Millionen, der durchschnittliche Banker aber eben auch nicht.

Ein Monatseinkommen zu erwirtschaften, mit dem man in Deutschland gut leben kann, ist für den durchschnittlich talentierten, sehr disziplinierten Pokerprofi ebenso realistisch, wie für den Bankkaufmann.
Natürlich kann keiner endgültig abschätzen, wie sich Onlinepoker weiter entwickeln wird, aber auch die nächste Bankenkrise wird wohl früher oder später kommen. In der Konsequenz sind beide Berufe nicht unbedingt krisensicher.


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